Bewegungs-Tweening (Flash)

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1 Definition

Flash-Symbole, -Gruppen und -Texte können mit Hilfe von Bewegungs-Tweening animiert werden. Dabei werden für ein derartiges Objekt zwei oder mehr Schlüsselbilder angelegt. An diesen Punkten wird die Position, die Größe, die Rotation und die Farbeigenschaften (wie Transparenz) des Objektes definiert. Wird zwischen zwei derartigen Schlüsselbildern ein Bewegungs-Tween erstellt, so berechnet Flash für die dazwischenliegenden Bildern die Position, Größe, Rotation und Farbeigenschaften des Objektes automatisch so, dass eine flüssige Animation entsteht. Dabei sind lineare Bewegungen genauso möglich, wie Beschleunigungen und Abbremsungen.

2 How-To

  1. Wenn ein Form-Objekt aminiert werden soll: mit F8 in Symbol umwandeln.
  2. In der Zeitleite des Objektes zwei oder mehr Schlüsselbilder anlegen (rechter Mausklick auf entsprechendes Bild -> Schlüsselbild einfügen, Insert Keyframe).
  3. An jedem Schlüsselbild Position, Größe, Rotation und Farbeigenschaften des Objektes festlegen. Die meisten Werte können im Eigenschaftinspektor oder direkt auf der Bühne eingestellt werden
    • Position: Auswahlwerkzeug und Maus oder Eigenschaftinspektor
    • Größe: rechter Mausklick auf entsprechendes Bild -> frei Transformieren, Free Transforma oder Eigenschaftinspektor
    • Rotation: rechter Mausklick auf entsprechendes Bild -> frei Transformieren, Free Transforma
    • Farbeigenschaften: Eigenschaftsinspektor: Farbe, Color bzw. Color + Blend
  4. rechter Mausklick auf ein Bild zwischen zwei Schlüsselbildern des Objektes -> Bewegungs-Twenn erstellen, Create Motion Tween
  5. im Eigenschaftinspektor können weitere Tweening-Eigenschaften definiert werden:
    • Beschleunigungs- bzw. Abbremsverhalten (Abbremsen, Ease; der zugehörige Regler kann in beide Richtungen verschoben werden); seit Flash 9 kann das Beschleunigungsverhalten auch mit Hilfe einer Splinekurve beschrieben werden.
    • das automatische Drehen des Objektes kann beeinflusst werden
    • die automatische Skalierung kann deaktiviert werden
    • die Animation kann entlang eines Pfades erfolgen (siehe Pfad-Animation)
    • weitere Einstellungen sind möglich

3 Quellen

  1. Kowarschick (MMProg): Wolfgang Kowarschick; Vorlesung „Multimedia-Programmierung“; Hochschule: Hochschule Augsburg; Adresse: Augsburg; Web-Link; 2012; Quellengüte: 3 (Vorlesung)
  2. Louis, Nissen (2004): Dirk Louis und Svend Nissen; Flash MX 2004 und ActionScript – Kompendium Einführung - Arbeitsbuch - Nachschlagewerk; Verlag: Markt+Technik; Adresse: München; ISBN: 3827266726; Web-Link; 2004; Quellengüte: 5 (Buch)

4 Siehe auch