Delegieren

aus GlossarWiki, der Glossar-Datenbank der Fachhochschule Augsburg
Wechseln zu:Navigation, Suche
Dieser Artikel sollte überarbeitet werden.
Die Regeln für GlossarWiki-Artikel sollten beachten werden.

In diesem Artikel fehlen die Quellenangaben.

Im Unterschied zum Anweisen, das nur eine einzelne Aufgabe übergibt, definiert sich die Delegation über ein gesamtes Aufgabengebiet und die dafür notwendigen Kompetenzen. Wie beim Anweisen kommt auch hier die 7-W-Regel zum Einsatz:

  • Was?
  • Wer?
  • Wie?
  • Wo?
  • Wann? (Bis wann?)
  • Womit?
  • Warum? (=>Motivation)

Sinn und Zweck der Delegation ist die Entlastung der Vorgesetzten von Routineaufgaben, wobei nur die Handlungsverantwortung, nicht aber die Führungsverantwortung abgegeben wird.

In Zusammenhang mit der Delegation treten häufig vermeidbare Fehler auf:

  • Scheindelegation (Vorgesetzter misch sich weiterhin ein)
  • Rückdelegation (Rückgabe der Delegation)
  • In Nachbar- und nicht direkt unterstellte Bereiche wird delegiert
  • Der Delegierte hat keine Zeit oder nicht die Fähigkeiten für das Aufgabengebiet

Häufig treten auch Widerstände gegen die Delegation auf:

Vorgesetzter:

  • Misstrauen
  • Konkurrenzangst
  • Kann es selbst nicht

Mitarbeiter:

  • Verantwortungsscheu
  • Kann / versteht die Arbeit nicht
  • Ist dafür unterbezahlt
  • Angst vor Kritik