Kapazitive Sensoren

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Definition

Kapazitive Sensoren: bilden einen Fingerabdruck über ein Kondensatorarray ab. Auf einem Siliziumchip befinden sich dazu winzige Kondensatorplättchen nebeneinander aufgereiht, wobei die Dichte der aneinandergereihten Plättchen die spätere Auflösung des Abdrucks gemessen in dpi (dots per inch) angibt. Die Fingeroberfläche stellt bei diesem Verfahren die zweite Kondensatorplatte dar. Zwischen den einzelnen Plättchen und der Fingeroberfläche entstehen bei der Berührung Kapazitätsdifferenzen, die ausgewertet das Bild des Fingerabdrucks ergeben. Kapazitive Sensoren sind relativ kostengünstig herzustellen, haben aber den Nachteil, dass nasse Finger zu schwarzen Bildern und sehr trockene Finger zu sehr blassen Bildern führen, die allesamt nicht mehr ausgewertet werden können. Somit können kapazitive Sensoren nur unter moderaten Umgebungsbedingungen eingesetzt werden, haben aber den Vorteil der hohen Überlistungssicherheit, da sie bauartbedingt einen lebenden Finger zur Analyse benötigen.

Das Bild rechts zeigt einen kapazitiven Fingerbildsensor, in 10-facher Vergrößerung aufgenommen. Man kann deutlich die einzelnen Kondensatorzellen erkennen. Außerdem sind die Fettrückstände eines Fingerbildes auf der Oberfläche zurückgeblieben (Ghost-Image oder latentes Bild).