Lehrveranstaltung:IAM 2006:Compiler

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Studiengang Interaktive Medien (IAM 2006)
Studienabschnitt Vertiefungsphase
Modul Wahlpflichtfach Informatik
Name Compiler
AlternativnameCompiler
Name (englisch)
Kürzel COM.WP
Voraussetzungen Es müssen mindestens 80 Credits in den Studienabschnitten Grundlagen- und Orientierungsphase und Aufbauphase erworben worden sein.
Wird gehalten: veraltet
Semester IAM 7
Lehrformen
Credits 5
SWS 4 (Lehre: 3, Praktikum: 1, Teaching Points: 4)
Workload Präsenzstudium: 60 h (durchschnittlich 4 h pro Woche)
Eigenstudium: 90 h (durchschnittlich 6 h pro Woche)
Notengebung Kommanote (1,0; 1,3; 1,7; 2,0, 2,3; 2,7; 3,0; 3,3; 3,7; 4,0; 5,0)
Gewichtung (Modulnote): 100 %
Verantwortliche(r) Jürgen Scholz
Lehrende(r) Jürgen Scholz
Homepage https://www.hs-augsburg.de/fakultaet/informatik/studium/wahlpflichtveranstaltung/compiler/index.html

1 Lernziele

Die Studierenden erkennen, wo die Einsatzgebiete von Scannern und Parsern liegen.

Die Studierenden sind basierend auf der Theorie der formalen Sprachen in der Lage sein, Scanner und Parser mit aktuellen Werkzeugen zu erstellen.

2 Inhalte

Wie oft wird ein mehr oder weniger kleiner Scanner oder Parser benötigt? Häufig wird abenteuerlich auf selbst "erfundene" Scanner und Parser gesetzt. Um hier rechtzeitig den Absprung von ein paar Zeilen Code zu erleichtern, ist die Kenntnis des Aufbaus und der Wirkungsweise von Compilern wichtig.

In dieser Vorlesung wird die Funktionsweise und von Parsern über Scanner bis hin zu Compilern erarbeitet. Hierbei wird der sinnvolle Einsatz von Werkzeugen basierend auf den theoretischen Grundlagen beschrieben.

Nach einem kurzen Überblick über diverse kleine "Helferlein", die auf aktuellen Entwicklungsplattformen zur Verfügung stehen, werden die theoretischen Grundlagen - die formalen Sprachen und Automaten - erarbeitet. Hier wird ein Schwerpunkt auf CH-2 und CH-3 Sprachen gesetzt, die für Compiler besonders relevant sind. Aufbauend auf der Theorie wird dann die praktische Realisierung des Übersetzerbaus besprochen. Der Weg führt zur Konstruktion von Programmen zur lexikalischen und syntaktischen Analyse. Deren konkrete Realisierung wird an Hand allgemein verwendeter Programme veranschaulicht. Hierbei wird ein Compiler mit Hilfe gängiger Werkzeuge erstellt (lex, yacc) erstellt.

  1. Einführung
  2. Sprachentheorie: Grundlagen der Sprachanalyse
  3. Lexikalische Analyse
  4. lex / flex
  5. Die Syntaxanalyse
  6. Semantische Analyse
  7. Der Compiler-Generator YACC / BISON
  8. Zwischencodeerzeugung
  9. Code-Optimierung

3 Literatur

  1. Güting, R. H., Erwig, M.: Übersetzerbau. Springer 1999
  2. Herold, H.: Linux-Unix-Profitools. Adison-Wesley 1999
  3. Jobst, F.: Compilerbau. C. Hanser 1991
  4. Levine, J. R., Mason, T., Brown, D.: lex & yacc. O’Reilly & Associates 1995
  5. Lutz, M., Schmitt, F. J.: Vom Prozessor zum Programm, Fachbuchverlag Leipzig 1997
  6. Schmitt, F. J.: Praxis des Compilerbaus. C. Hanser 1992
  7. Schreiner, A. T., Friedmann G.: Compiler bauen mit UNIX. C. Hanser 1991
  8. Staubach, G.: Unix - Werkzeuge zur Textmusterverarbeitung. Springer 1989
  9. Wilhelm, R., Maurer, D.: Übersetzerbau. Springer 1997

4 Prüfungen

Nummer Prüfer Zweitprüfer Prüfung Prüfungsart Prüfungsdetails Hilfsmittel
1930353 Jürgen Scholz Gerhard Meixner nicht mehr angeboten Klausur Dauer: 60 min 1 Din-A4-Seite handgeschrieben