Mikroprozessorkarte

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1 Allgemeines

Mikroprozessorkarten bestehen neben dem Prozessor aus vier weiteren Funktionsblöcken: Masken-ROM, EEPROM, RAM und I/O-Port. Auf dem Masken-ROM wird das Betriebssystem des Chips während der Herstellung eingebrannt. Diese Daten können nicht verändert bzw. gelöscht werden. In den nicht flüchtigen EEPROM-Speicher können Daten oder auch Programmcode unter Kontrolle des Betriebssystems geschrieben und gelesen werden. Eine Mikroprozessorkarte besitzt auch wie jeder Rechner einen Arbeitspeicher (RAM) mit dem der Prozessor arbeitet. Dieser Speicher ist flüchtig, d.h. nach dem Abschalten der Versorgungsspannung gehen alle Daten verloren. Die serielle I/O-Schnittstelle besteht meistens aus einem Register, über welches die Daten übertragen werden.

Mikroprozessorkarten ermöglichen einen sehr flexiblen Einsatz. Durch das vorhandene Betriebssystem können sogar eigene Anwendungen geschrieben und auf einem Cross-Compiler übersetzt werden. Typische Anwendungen für die Mikroprozessorkarten sind Kreditkarten, weil mit dieser Technologie ein sehr hohes Maß an Sicherheit gewährleistet wird.

2 Quellen

Wolfgang Rankl, Wolfgang Effing, Handbuch der Chipkarten, HANSER Verlag, 2002