Skinning

aus GlossarWiki, der Glossar-Datenbank der Fachhochschule Augsburg
Wechseln zu:Navigation, Suche

Dieser Artikel sollte auf Korrektheit, Quellenangaben und GlossarWiki-Konformität hin überprüft werden.

1 Definition

Als Skinning wird im Informatikbereich die Möglichkeit bezeichnet, das Aussehen der Anwendung zu verändern. Aus einem Angebot verschiedener Designs kann sich dabei der Benutzer für eins entscheiden, dass ihm am besten gefällt. Ursprünglich kommt der Begriff Skin aus dem englischen: Skin bedeutet Haut, Verkleidung.

2 Bemerkung

Für manche Benutzer ist die Möglichkeit, individuell das Aussehen ihrer Programme einzustellen, sehr wichtig. Mit den wachsenden Möglichkeiten der Soft- und Hardware gewinnt dieses Thema zunehmend an Bedeutung. Die Benuzter möchten sich mit ihrem "Werkzeug" (der Computer oder ein bestimmtes Programm) wohlfühlen.

3 Beispiele

Ein interessanten Beispiel für das Skinning ist die Möglichkeit, bei einem PC die Windows-Oberfläche genauso wie eine Mac-Oberfläche aussehen zu lassen. Hierbei ändert sich nicht nur das Aussehen, sondern auch die Bedienung des Systems. Für die jenigen, die es gewohnt sind, mit einem Mac zu arbeiten, und auf diese Gewohnheit ungerne verzichten, ist diese Möglichkeit mit Sicherheit hilfreich. Sehr bekannt ist auch das Programm Winamp, bei dem das Aussehen verändert werden kann.

4 Technische Realisierung

Es gibt mehrere Möglichkeiten, Skinning-Mechanismus zu implementieren, jedoch basieren sie auf einem Grundprinzip:

die eigentliche Anwendung und ihre grafische Darstellung sind konzeptionell voneinander getrennt und kommunizieren über Schnittstellen. So kann die grafische Darstellung geändert werden, ohne dass die Implementierung der Anwendung verändert werden muss.

5 Quellen

Heinisch C., Müller F., Goll J. (2005): Java als erste Programmiersprache

6 Siehe auch

http://en.wikipedia.org/wiki/Skin_(computing)