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	<title>GlossarWiki - Benutzerbeiträge [de-formal]</title>
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		<id>https://glossar.hs-augsburg.de/w/index.php?title=Unternehmensportal&amp;diff=11547</id>
		<title>Unternehmensportal</title>
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		<updated>2008-04-30T15:23:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Heroldch: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Eingereicht zur Überprüfung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Definition=&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ein Unternehmensportal ist ein geschlossenes [[Portal]], dass den Anwendern einen individuellen, personalisierten Zugang zu allen relevanten Inhalten bietet, um alle Aufgaben bequem und schnell erledigen zu können. Dieser Zugang muss jederzeit und überall auf sicherem Wege erreichbar sein.&amp;quot; Quelle: [[Großmann, Koschek (2005)]], Seite 32.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Synonyme=&lt;br /&gt;
Als Synonyme für Unternehmensportal gelten die Begriffe Corporate-Portal und Enterprise-Portal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Kategorisierung=&lt;br /&gt;
Es existieren viele Portalbezeichnungen. B2x-Portal, Consumer-Portal, Supplier-Portal, Wissensportal, Prozessportal sind nur einige, weshalb die Aufzählung beliebig fortgesetzt werden kann. Sie verdeutlicht aber auch, dass der Kreativität von Autoren und Marketingmitarbeitern, in Bezug auf Wortneuschöpfungen, um der jeweiligen Portallösung einen Namen geben zu können, keine Grenzen gesetzt sind. Ziel dieser Wortneuschöpfungen ist zum einen die Abgrenzung von der Konkurrenz und zum anderen ein Resultat des Versuchs einer Klassifizierung ähnlicher Produkte. Ein weiterer Faktor, der hierzu beiträgt ist, dass viele Kriterien zur Kategorisierung herangezogen werden können. Aus deren Mischung ergibt sich eine Vielzahl an verschiedenen und möglichen Unternehmensportaltypen. Die folgende Abbildung nennt einige Kriterien, die für die Unterscheidung von Unternehmensportalen herangezogen werden. Ein Anspruch auf Vollständigkeit wird nicht erhoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Medium:Kriterien für die Kategorisierung.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abbildung: Kriterien für die Kategorisierung, gezeichnet vom Autor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Literatur wird überwiegend ein Kriterium zur Kategorisierung von Unternehmensportalen verwendet. Die zwei häufigsten verwendeten Kriterien für klassische Unternehmensportale sind &amp;quot;Benutzerrolle&amp;quot; und &amp;quot;Anwendungsschwerpunkt&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kategorisierung nach Anwendungsschwerpunkt==&lt;br /&gt;
Werden Unternehmensportale an Hand der eingesetzten Anwendungen kategorisiert, entstehen die vier Unternehmensportaltypen Collaborative-Portal, Publishing-Portal, Decision-Portal und Operational-Portal. Die folgende Abbbildung stellt dies grafisch dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Medium: Kategorisierung nach Anwendungsschwerpunkten.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abbildung: Kategorisierung von Unternehmensportalen nach dem Kriterium Anwendungsschwerpunkte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: [[Großmann, Koschek (2005)]] und [[Föcker, E.; Lienemann, C. (2000)]], nachgezeichnet vom Autor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vier Typen beeinflussen sich gegenseitig und die Problematik mit den fließenden Grenzen wird deutlich.&lt;br /&gt;
Collaborative-Portale dienen hauptsächlich der Kommunikation und Datenablage. Publishing-Portale greifen auf Collaborative-Portale zu und beziehen zusätzlich ihre Daten aus verschiedenen Quellen. Decision-Portale bedienen sich der extrahierten und aufbereiteten Daten, filtern und verdichten diese weiter und präsentieren sie anschließend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kategorisierung nach Benutzerrolle==&lt;br /&gt;
Unternehmensportale, die nach dem Kriterium &amp;quot;Benutzerrolle&amp;quot; kategorisiert werden, unterscheiden vier Ausprägungen. Es existieren unterschiedliche Ansätze der Definition der Benutzerrolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im ersten Fall werden Mitarbeiter, Geschäftskunden, Lieferanten und Endkunden zur Benutzerrolle gezählt (siehe folgende Abbildung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Medium: Kategorisierung nach Benutzerrolle.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abbildung: Kategorisierung von Unternehmensportalen nach dem Kriterium Benutzerrolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: Quelle: [[Kirchhof, A.; Gurzki, T.; Hinderer, H. (2006))]] und [[Vlachakis, J.; Kirchhof, A.; Gurzki, T. (2005)]], nachgezeichnet vom Autor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anzumerken ist, dass Lieferanten zu Geschäftskunden zählen können. Dies bleibt aber Definitions- oder Ansichtsache des Betrachters.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein anderer Ansatz besteht darin die Benutzerrolle an Hand der vier B2x-Bereiche zu unterteilen: Konsumenten, Geschäftspartner, Mitarbeiter und Öffentlichkeit (siehe folgende Abbildung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Medium: Kategorisierung nach Benutzerrolle2.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abbildung: Kategorisierung von Unternehmensportalen nach dem Kriterium Benutzerrolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: [[Bauer, H. (2001)]], gezeichnet vom Autor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Synonyme für diese Portaltypen===&lt;br /&gt;
Synonyme Begriffe für &lt;br /&gt;
*B2B-Portale sind Business-Portal, Geschäftsportal oder Geschäftskundenportal&lt;br /&gt;
*B2C-Portale sind Consumer-Portal, Endkundenportal oder Konsumentenportal&lt;br /&gt;
*B2E-Portale sind Mitarbeiterportal oder Employee-Portal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Ziele=&lt;br /&gt;
Ziel ist es Geschäftsvorfälle, welche sich an Arbeitsabläufen des Unternehmens orientieren, durch die Prozessorientierung in einem Unternehmensportal abzubilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mögliche Ziele sind:&lt;br /&gt;
*Zusammenfassen von heterogenen Systemlandschaften, Informationsquellen und Applikationen unter einer einheitliche Oberfläch&lt;br /&gt;
*Darstellung benutzerspezifischer und relevanter Informationen in einer übersichtlichen, fachspezifischen, medienbruchfreien und personalisierten Form für den Benutzer&lt;br /&gt;
*Reduzierung von Prozessbearbeitungszeiten&lt;br /&gt;
*Vermeidung von Streuverlusten bei der Informationsrecherche&lt;br /&gt;
*Zentrale Benutzer- und Authentifizierungsmechanismen über Single-Sign-On (SSO)&lt;br /&gt;
*Standardisierung von Prozessen und Schnittstellen&lt;br /&gt;
*Automatisierung von Aufgaben&lt;br /&gt;
*erhöhtes Sicherheitsniveau für Benutzer und sensible Daten&lt;br /&gt;
*Umsatzsteigerung&lt;br /&gt;
*Erhöhung der Prozessqualität&lt;br /&gt;
*Zeitersparnisse für den Anwender&lt;br /&gt;
* usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unternehmensportale sollten Anwender nicht mit ihrem Informationsvolumen erdrücken. Vielmehr sollten Anwender nur die Informationen bereitgestellt bekommen, die für sie relevant sind. Hierfür werden die Ansätze der [[Informationslogistik]] berücksichtigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Grenzen=&lt;br /&gt;
Unternehmensportale unterliegen, wie andere Softwareprodukte gewissen Grenzen. Diese können die Akzeptanz und den Erfolg eines Unternehmensportals gefährden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mögliche Grenzen sind:&lt;br /&gt;
*Unvollständig oder schlecht gepflegte Datenbestände&lt;br /&gt;
*Fehlende integrierte Informationsquellen und Applikationen; also fehldendes Wissen über die Informationsbasen&lt;br /&gt;
*Fehlende Verantwortlichkeiten&lt;br /&gt;
*Fehlende Mitarbeitermotivation und -akzeptanz&lt;br /&gt;
*Fehlende Pflichtenhefte bei der Einführung oder Realisierung eines Portals&lt;br /&gt;
*Budget- und/oder Personalmangel&lt;br /&gt;
*Probleme bei der Integration in die bestehende Systemlandschaft&lt;br /&gt;
*Schwierigkeiten bei der Anpassung an bestehende Geschäftsprozesse&lt;br /&gt;
*usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Anforderungen=&lt;br /&gt;
Damit Unternehmensportale erfolgreich im Unternehmen eingeführt und ihre Aufgaben erfüllen können, unterliegen sie funktionalen (auch organisatorischen) und technischen Anforderungen.&lt;br /&gt;
===Funktionale Anforderungen===&lt;br /&gt;
*Einheitliche Benutzersicht auf Daten/Informationen&lt;br /&gt;
*Benutzer- und Rollenmanagement&lt;br /&gt;
*Personalisierung&lt;br /&gt;
*Single-Sign-On (SSO)&lt;br /&gt;
*[[Usability]]&lt;br /&gt;
*...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Technische Anforderungen===&lt;br /&gt;
*Verfügbarkeit&lt;br /&gt;
*Performance&lt;br /&gt;
*Verteilbarkeit&lt;br /&gt;
*IT-Sicherheit&lt;br /&gt;
*Verwendung von offenen Standards und Schnittstellen&lt;br /&gt;
*...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Quellen=&lt;br /&gt;
*[[Bauer, H. (2001): Unternehmensportale]]&lt;br /&gt;
*[[Föcker, E.; Lienemann, C. (2000): Informationslogistische Dienste für Unternehmensportale]]&lt;br /&gt;
*[[Herold C. (2008): Unternehmensportale und mobile Anwendungen]]&lt;br /&gt;
*[[Grimm, S. (2004): Portals in a Nutshell]]&lt;br /&gt;
*[[Großmann, M.; Koschek, H. (2005): Unternehmensportale]]&lt;br /&gt;
*[[Gurzki, T.; Özcan, N. (2003): Unternehmensportale in der betrieblichen Praxis]]&lt;br /&gt;
*[[Kirchhof, A.; Gurzki, T.; Hinderer, H. (2006): Was ist ein Portal?]]&lt;br /&gt;
*[[Vlachakis, J.; Kirchhof, A.; Gurzki, T. (2005): Marktübersicht Portalsoftware]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Informatik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glossar]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Heroldch</name></author>
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		<title>Unternehmensportal</title>
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		<updated>2008-04-30T15:22:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Heroldch: /* Technische Anforderungen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{In Bearbeitung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Definition=&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ein Unternehmensportal ist ein geschlossenes [[Portal]], dass den Anwendern einen individuellen, personalisierten Zugang zu allen relevanten Inhalten bietet, um alle Aufgaben bequem und schnell erledigen zu können. Dieser Zugang muss jederzeit und überall auf sicherem Wege erreichbar sein.&amp;quot; Quelle: [[Großmann, Koschek (2005)]], Seite 32.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Synonyme=&lt;br /&gt;
Als Synonyme für Unternehmensportal gelten die Begriffe Corporate-Portal und Enterprise-Portal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Kategorisierung=&lt;br /&gt;
Es existieren viele Portalbezeichnungen. B2x-Portal, Consumer-Portal, Supplier-Portal, Wissensportal, Prozessportal sind nur einige, weshalb die Aufzählung beliebig fortgesetzt werden kann. Sie verdeutlicht aber auch, dass der Kreativität von Autoren und Marketingmitarbeitern, in Bezug auf Wortneuschöpfungen, um der jeweiligen Portallösung einen Namen geben zu können, keine Grenzen gesetzt sind. Ziel dieser Wortneuschöpfungen ist zum einen die Abgrenzung von der Konkurrenz und zum anderen ein Resultat des Versuchs einer Klassifizierung ähnlicher Produkte. Ein weiterer Faktor, der hierzu beiträgt ist, dass viele Kriterien zur Kategorisierung herangezogen werden können. Aus deren Mischung ergibt sich eine Vielzahl an verschiedenen und möglichen Unternehmensportaltypen. Die folgende Abbildung nennt einige Kriterien, die für die Unterscheidung von Unternehmensportalen herangezogen werden. Ein Anspruch auf Vollständigkeit wird nicht erhoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Medium:Kriterien für die Kategorisierung.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abbildung: Kriterien für die Kategorisierung, gezeichnet vom Autor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Literatur wird überwiegend ein Kriterium zur Kategorisierung von Unternehmensportalen verwendet. Die zwei häufigsten verwendeten Kriterien für klassische Unternehmensportale sind &amp;quot;Benutzerrolle&amp;quot; und &amp;quot;Anwendungsschwerpunkt&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kategorisierung nach Anwendungsschwerpunkt==&lt;br /&gt;
Werden Unternehmensportale an Hand der eingesetzten Anwendungen kategorisiert, entstehen die vier Unternehmensportaltypen Collaborative-Portal, Publishing-Portal, Decision-Portal und Operational-Portal. Die folgende Abbbildung stellt dies grafisch dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Medium: Kategorisierung nach Anwendungsschwerpunkten.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abbildung: Kategorisierung von Unternehmensportalen nach dem Kriterium Anwendungsschwerpunkte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: [[Großmann, Koschek (2005)]] und [[Föcker, E.; Lienemann, C. (2000)]], nachgezeichnet vom Autor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vier Typen beeinflussen sich gegenseitig und die Problematik mit den fließenden Grenzen wird deutlich.&lt;br /&gt;
Collaborative-Portale dienen hauptsächlich der Kommunikation und Datenablage. Publishing-Portale greifen auf Collaborative-Portale zu und beziehen zusätzlich ihre Daten aus verschiedenen Quellen. Decision-Portale bedienen sich der extrahierten und aufbereiteten Daten, filtern und verdichten diese weiter und präsentieren sie anschließend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kategorisierung nach Benutzerrolle==&lt;br /&gt;
Unternehmensportale, die nach dem Kriterium &amp;quot;Benutzerrolle&amp;quot; kategorisiert werden, unterscheiden vier Ausprägungen. Es existieren unterschiedliche Ansätze der Definition der Benutzerrolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im ersten Fall werden Mitarbeiter, Geschäftskunden, Lieferanten und Endkunden zur Benutzerrolle gezählt (siehe folgende Abbildung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Medium: Kategorisierung nach Benutzerrolle.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abbildung: Kategorisierung von Unternehmensportalen nach dem Kriterium Benutzerrolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: Quelle: [[Kirchhof, A.; Gurzki, T.; Hinderer, H. (2006))]] und [[Vlachakis, J.; Kirchhof, A.; Gurzki, T. (2005)]], nachgezeichnet vom Autor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anzumerken ist, dass Lieferanten zu Geschäftskunden zählen können. Dies bleibt aber Definitions- oder Ansichtsache des Betrachters.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein anderer Ansatz besteht darin die Benutzerrolle an Hand der vier B2x-Bereiche zu unterteilen: Konsumenten, Geschäftspartner, Mitarbeiter und Öffentlichkeit (siehe folgende Abbildung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Medium: Kategorisierung nach Benutzerrolle2.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abbildung: Kategorisierung von Unternehmensportalen nach dem Kriterium Benutzerrolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: [[Bauer, H. (2001)]], gezeichnet vom Autor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Synonyme für diese Portaltypen===&lt;br /&gt;
Synonyme Begriffe für &lt;br /&gt;
*B2B-Portale sind Business-Portal, Geschäftsportal oder Geschäftskundenportal&lt;br /&gt;
*B2C-Portale sind Consumer-Portal, Endkundenportal oder Konsumentenportal&lt;br /&gt;
*B2E-Portale sind Mitarbeiterportal oder Employee-Portal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Ziele=&lt;br /&gt;
Ziel ist es Geschäftsvorfälle, welche sich an Arbeitsabläufen des Unternehmens orientieren, durch die Prozessorientierung in einem Unternehmensportal abzubilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mögliche Ziele sind:&lt;br /&gt;
*Zusammenfassen von heterogenen Systemlandschaften, Informationsquellen und Applikationen unter einer einheitliche Oberfläch&lt;br /&gt;
*Darstellung benutzerspezifischer und relevanter Informationen in einer übersichtlichen, fachspezifischen, medienbruchfreien und personalisierten Form für den Benutzer&lt;br /&gt;
*Reduzierung von Prozessbearbeitungszeiten&lt;br /&gt;
*Vermeidung von Streuverlusten bei der Informationsrecherche&lt;br /&gt;
*Zentrale Benutzer- und Authentifizierungsmechanismen über Single-Sign-On (SSO)&lt;br /&gt;
*Standardisierung von Prozessen und Schnittstellen&lt;br /&gt;
*Automatisierung von Aufgaben&lt;br /&gt;
*erhöhtes Sicherheitsniveau für Benutzer und sensible Daten&lt;br /&gt;
*Umsatzsteigerung&lt;br /&gt;
*Erhöhung der Prozessqualität&lt;br /&gt;
*Zeitersparnisse für den Anwender&lt;br /&gt;
* usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unternehmensportale sollten Anwender nicht mit ihrem Informationsvolumen erdrücken. Vielmehr sollten Anwender nur die Informationen bereitgestellt bekommen, die für sie relevant sind. Hierfür werden die Ansätze der [[Informationslogistik]] berücksichtigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Grenzen=&lt;br /&gt;
Unternehmensportale unterliegen, wie andere Softwareprodukte gewissen Grenzen. Diese können die Akzeptanz und den Erfolg eines Unternehmensportals gefährden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mögliche Grenzen sind:&lt;br /&gt;
*Unvollständig oder schlecht gepflegte Datenbestände&lt;br /&gt;
*Fehlende integrierte Informationsquellen und Applikationen; also fehldendes Wissen über die Informationsbasen&lt;br /&gt;
*Fehlende Verantwortlichkeiten&lt;br /&gt;
*Fehlende Mitarbeitermotivation und -akzeptanz&lt;br /&gt;
*Fehlende Pflichtenhefte bei der Einführung oder Realisierung eines Portals&lt;br /&gt;
*Budget- und/oder Personalmangel&lt;br /&gt;
*Probleme bei der Integration in die bestehende Systemlandschaft&lt;br /&gt;
*Schwierigkeiten bei der Anpassung an bestehende Geschäftsprozesse&lt;br /&gt;
*usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Anforderungen=&lt;br /&gt;
Damit Unternehmensportale erfolgreich im Unternehmen eingeführt und ihre Aufgaben erfüllen können, unterliegen sie funktionalen (auch organisatorischen) und technischen Anforderungen.&lt;br /&gt;
===Funktionale Anforderungen===&lt;br /&gt;
*Einheitliche Benutzersicht auf Daten/Informationen&lt;br /&gt;
*Benutzer- und Rollenmanagement&lt;br /&gt;
*Personalisierung&lt;br /&gt;
*Single-Sign-On (SSO)&lt;br /&gt;
*[[Usability]]&lt;br /&gt;
*...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Technische Anforderungen===&lt;br /&gt;
*Verfügbarkeit&lt;br /&gt;
*Performance&lt;br /&gt;
*Verteilbarkeit&lt;br /&gt;
*IT-Sicherheit&lt;br /&gt;
*Verwendung von offenen Standards und Schnittstellen&lt;br /&gt;
*...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Quellen=&lt;br /&gt;
*[[Bauer, H. (2001): Unternehmensportale]]&lt;br /&gt;
*[[Föcker, E.; Lienemann, C. (2000): Informationslogistische Dienste für Unternehmensportale]]&lt;br /&gt;
*[[Herold C. (2008): Unternehmensportale und mobile Anwendungen]]&lt;br /&gt;
*[[Grimm, S. (2004): Portals in a Nutshell]]&lt;br /&gt;
*[[Großmann, M.; Koschek, H. (2005): Unternehmensportale]]&lt;br /&gt;
*[[Gurzki, T.; Özcan, N. (2003): Unternehmensportale in der betrieblichen Praxis]]&lt;br /&gt;
*[[Kirchhof, A.; Gurzki, T.; Hinderer, H. (2006): Was ist ein Portal?]]&lt;br /&gt;
*[[Vlachakis, J.; Kirchhof, A.; Gurzki, T. (2005): Marktübersicht Portalsoftware]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Informatik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glossar]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Heroldch</name></author>
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		<title>Unternehmensportal</title>
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		<updated>2008-04-30T15:22:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Heroldch: /* Funktionale Anforderungen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{In Bearbeitung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Definition=&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ein Unternehmensportal ist ein geschlossenes [[Portal]], dass den Anwendern einen individuellen, personalisierten Zugang zu allen relevanten Inhalten bietet, um alle Aufgaben bequem und schnell erledigen zu können. Dieser Zugang muss jederzeit und überall auf sicherem Wege erreichbar sein.&amp;quot; Quelle: [[Großmann, Koschek (2005)]], Seite 32.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Synonyme=&lt;br /&gt;
Als Synonyme für Unternehmensportal gelten die Begriffe Corporate-Portal und Enterprise-Portal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Kategorisierung=&lt;br /&gt;
Es existieren viele Portalbezeichnungen. B2x-Portal, Consumer-Portal, Supplier-Portal, Wissensportal, Prozessportal sind nur einige, weshalb die Aufzählung beliebig fortgesetzt werden kann. Sie verdeutlicht aber auch, dass der Kreativität von Autoren und Marketingmitarbeitern, in Bezug auf Wortneuschöpfungen, um der jeweiligen Portallösung einen Namen geben zu können, keine Grenzen gesetzt sind. Ziel dieser Wortneuschöpfungen ist zum einen die Abgrenzung von der Konkurrenz und zum anderen ein Resultat des Versuchs einer Klassifizierung ähnlicher Produkte. Ein weiterer Faktor, der hierzu beiträgt ist, dass viele Kriterien zur Kategorisierung herangezogen werden können. Aus deren Mischung ergibt sich eine Vielzahl an verschiedenen und möglichen Unternehmensportaltypen. Die folgende Abbildung nennt einige Kriterien, die für die Unterscheidung von Unternehmensportalen herangezogen werden. Ein Anspruch auf Vollständigkeit wird nicht erhoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Medium:Kriterien für die Kategorisierung.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abbildung: Kriterien für die Kategorisierung, gezeichnet vom Autor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Literatur wird überwiegend ein Kriterium zur Kategorisierung von Unternehmensportalen verwendet. Die zwei häufigsten verwendeten Kriterien für klassische Unternehmensportale sind &amp;quot;Benutzerrolle&amp;quot; und &amp;quot;Anwendungsschwerpunkt&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kategorisierung nach Anwendungsschwerpunkt==&lt;br /&gt;
Werden Unternehmensportale an Hand der eingesetzten Anwendungen kategorisiert, entstehen die vier Unternehmensportaltypen Collaborative-Portal, Publishing-Portal, Decision-Portal und Operational-Portal. Die folgende Abbbildung stellt dies grafisch dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Medium: Kategorisierung nach Anwendungsschwerpunkten.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abbildung: Kategorisierung von Unternehmensportalen nach dem Kriterium Anwendungsschwerpunkte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: [[Großmann, Koschek (2005)]] und [[Föcker, E.; Lienemann, C. (2000)]], nachgezeichnet vom Autor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vier Typen beeinflussen sich gegenseitig und die Problematik mit den fließenden Grenzen wird deutlich.&lt;br /&gt;
Collaborative-Portale dienen hauptsächlich der Kommunikation und Datenablage. Publishing-Portale greifen auf Collaborative-Portale zu und beziehen zusätzlich ihre Daten aus verschiedenen Quellen. Decision-Portale bedienen sich der extrahierten und aufbereiteten Daten, filtern und verdichten diese weiter und präsentieren sie anschließend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kategorisierung nach Benutzerrolle==&lt;br /&gt;
Unternehmensportale, die nach dem Kriterium &amp;quot;Benutzerrolle&amp;quot; kategorisiert werden, unterscheiden vier Ausprägungen. Es existieren unterschiedliche Ansätze der Definition der Benutzerrolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im ersten Fall werden Mitarbeiter, Geschäftskunden, Lieferanten und Endkunden zur Benutzerrolle gezählt (siehe folgende Abbildung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Medium: Kategorisierung nach Benutzerrolle.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abbildung: Kategorisierung von Unternehmensportalen nach dem Kriterium Benutzerrolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: Quelle: [[Kirchhof, A.; Gurzki, T.; Hinderer, H. (2006))]] und [[Vlachakis, J.; Kirchhof, A.; Gurzki, T. (2005)]], nachgezeichnet vom Autor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anzumerken ist, dass Lieferanten zu Geschäftskunden zählen können. Dies bleibt aber Definitions- oder Ansichtsache des Betrachters.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein anderer Ansatz besteht darin die Benutzerrolle an Hand der vier B2x-Bereiche zu unterteilen: Konsumenten, Geschäftspartner, Mitarbeiter und Öffentlichkeit (siehe folgende Abbildung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Medium: Kategorisierung nach Benutzerrolle2.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abbildung: Kategorisierung von Unternehmensportalen nach dem Kriterium Benutzerrolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: [[Bauer, H. (2001)]], gezeichnet vom Autor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Synonyme für diese Portaltypen===&lt;br /&gt;
Synonyme Begriffe für &lt;br /&gt;
*B2B-Portale sind Business-Portal, Geschäftsportal oder Geschäftskundenportal&lt;br /&gt;
*B2C-Portale sind Consumer-Portal, Endkundenportal oder Konsumentenportal&lt;br /&gt;
*B2E-Portale sind Mitarbeiterportal oder Employee-Portal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Ziele=&lt;br /&gt;
Ziel ist es Geschäftsvorfälle, welche sich an Arbeitsabläufen des Unternehmens orientieren, durch die Prozessorientierung in einem Unternehmensportal abzubilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mögliche Ziele sind:&lt;br /&gt;
*Zusammenfassen von heterogenen Systemlandschaften, Informationsquellen und Applikationen unter einer einheitliche Oberfläch&lt;br /&gt;
*Darstellung benutzerspezifischer und relevanter Informationen in einer übersichtlichen, fachspezifischen, medienbruchfreien und personalisierten Form für den Benutzer&lt;br /&gt;
*Reduzierung von Prozessbearbeitungszeiten&lt;br /&gt;
*Vermeidung von Streuverlusten bei der Informationsrecherche&lt;br /&gt;
*Zentrale Benutzer- und Authentifizierungsmechanismen über Single-Sign-On (SSO)&lt;br /&gt;
*Standardisierung von Prozessen und Schnittstellen&lt;br /&gt;
*Automatisierung von Aufgaben&lt;br /&gt;
*erhöhtes Sicherheitsniveau für Benutzer und sensible Daten&lt;br /&gt;
*Umsatzsteigerung&lt;br /&gt;
*Erhöhung der Prozessqualität&lt;br /&gt;
*Zeitersparnisse für den Anwender&lt;br /&gt;
* usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unternehmensportale sollten Anwender nicht mit ihrem Informationsvolumen erdrücken. Vielmehr sollten Anwender nur die Informationen bereitgestellt bekommen, die für sie relevant sind. Hierfür werden die Ansätze der [[Informationslogistik]] berücksichtigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Grenzen=&lt;br /&gt;
Unternehmensportale unterliegen, wie andere Softwareprodukte gewissen Grenzen. Diese können die Akzeptanz und den Erfolg eines Unternehmensportals gefährden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mögliche Grenzen sind:&lt;br /&gt;
*Unvollständig oder schlecht gepflegte Datenbestände&lt;br /&gt;
*Fehlende integrierte Informationsquellen und Applikationen; also fehldendes Wissen über die Informationsbasen&lt;br /&gt;
*Fehlende Verantwortlichkeiten&lt;br /&gt;
*Fehlende Mitarbeitermotivation und -akzeptanz&lt;br /&gt;
*Fehlende Pflichtenhefte bei der Einführung oder Realisierung eines Portals&lt;br /&gt;
*Budget- und/oder Personalmangel&lt;br /&gt;
*Probleme bei der Integration in die bestehende Systemlandschaft&lt;br /&gt;
*Schwierigkeiten bei der Anpassung an bestehende Geschäftsprozesse&lt;br /&gt;
*usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Anforderungen=&lt;br /&gt;
Damit Unternehmensportale erfolgreich im Unternehmen eingeführt und ihre Aufgaben erfüllen können, unterliegen sie funktionalen (auch organisatorischen) und technischen Anforderungen.&lt;br /&gt;
===Funktionale Anforderungen===&lt;br /&gt;
*Einheitliche Benutzersicht auf Daten/Informationen&lt;br /&gt;
*Benutzer- und Rollenmanagement&lt;br /&gt;
*Personalisierung&lt;br /&gt;
*Single-Sign-On (SSO)&lt;br /&gt;
*[[Usability]]&lt;br /&gt;
*...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Technische Anforderungen==&lt;br /&gt;
*Verfügbarkeit&lt;br /&gt;
*Performance&lt;br /&gt;
*Verteilbarkeit&lt;br /&gt;
*IT-Sicherheit&lt;br /&gt;
*Verwendung von offenen Standards und Schnittstellen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Quellen=&lt;br /&gt;
*[[Bauer, H. (2001): Unternehmensportale]]&lt;br /&gt;
*[[Föcker, E.; Lienemann, C. (2000): Informationslogistische Dienste für Unternehmensportale]]&lt;br /&gt;
*[[Herold C. (2008): Unternehmensportale und mobile Anwendungen]]&lt;br /&gt;
*[[Grimm, S. (2004): Portals in a Nutshell]]&lt;br /&gt;
*[[Großmann, M.; Koschek, H. (2005): Unternehmensportale]]&lt;br /&gt;
*[[Gurzki, T.; Özcan, N. (2003): Unternehmensportale in der betrieblichen Praxis]]&lt;br /&gt;
*[[Kirchhof, A.; Gurzki, T.; Hinderer, H. (2006): Was ist ein Portal?]]&lt;br /&gt;
*[[Vlachakis, J.; Kirchhof, A.; Gurzki, T. (2005): Marktübersicht Portalsoftware]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Informatik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glossar]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Heroldch</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://glossar.hs-augsburg.de/w/index.php?title=Unternehmensportal&amp;diff=11544</id>
		<title>Unternehmensportal</title>
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		<updated>2008-04-30T15:21:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Heroldch: /* Funktionale Anforderungen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{In Bearbeitung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Definition=&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ein Unternehmensportal ist ein geschlossenes [[Portal]], dass den Anwendern einen individuellen, personalisierten Zugang zu allen relevanten Inhalten bietet, um alle Aufgaben bequem und schnell erledigen zu können. Dieser Zugang muss jederzeit und überall auf sicherem Wege erreichbar sein.&amp;quot; Quelle: [[Großmann, Koschek (2005)]], Seite 32.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Synonyme=&lt;br /&gt;
Als Synonyme für Unternehmensportal gelten die Begriffe Corporate-Portal und Enterprise-Portal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Kategorisierung=&lt;br /&gt;
Es existieren viele Portalbezeichnungen. B2x-Portal, Consumer-Portal, Supplier-Portal, Wissensportal, Prozessportal sind nur einige, weshalb die Aufzählung beliebig fortgesetzt werden kann. Sie verdeutlicht aber auch, dass der Kreativität von Autoren und Marketingmitarbeitern, in Bezug auf Wortneuschöpfungen, um der jeweiligen Portallösung einen Namen geben zu können, keine Grenzen gesetzt sind. Ziel dieser Wortneuschöpfungen ist zum einen die Abgrenzung von der Konkurrenz und zum anderen ein Resultat des Versuchs einer Klassifizierung ähnlicher Produkte. Ein weiterer Faktor, der hierzu beiträgt ist, dass viele Kriterien zur Kategorisierung herangezogen werden können. Aus deren Mischung ergibt sich eine Vielzahl an verschiedenen und möglichen Unternehmensportaltypen. Die folgende Abbildung nennt einige Kriterien, die für die Unterscheidung von Unternehmensportalen herangezogen werden. Ein Anspruch auf Vollständigkeit wird nicht erhoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Medium:Kriterien für die Kategorisierung.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abbildung: Kriterien für die Kategorisierung, gezeichnet vom Autor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Literatur wird überwiegend ein Kriterium zur Kategorisierung von Unternehmensportalen verwendet. Die zwei häufigsten verwendeten Kriterien für klassische Unternehmensportale sind &amp;quot;Benutzerrolle&amp;quot; und &amp;quot;Anwendungsschwerpunkt&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kategorisierung nach Anwendungsschwerpunkt==&lt;br /&gt;
Werden Unternehmensportale an Hand der eingesetzten Anwendungen kategorisiert, entstehen die vier Unternehmensportaltypen Collaborative-Portal, Publishing-Portal, Decision-Portal und Operational-Portal. Die folgende Abbbildung stellt dies grafisch dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Medium: Kategorisierung nach Anwendungsschwerpunkten.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abbildung: Kategorisierung von Unternehmensportalen nach dem Kriterium Anwendungsschwerpunkte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: [[Großmann, Koschek (2005)]] und [[Föcker, E.; Lienemann, C. (2000)]], nachgezeichnet vom Autor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vier Typen beeinflussen sich gegenseitig und die Problematik mit den fließenden Grenzen wird deutlich.&lt;br /&gt;
Collaborative-Portale dienen hauptsächlich der Kommunikation und Datenablage. Publishing-Portale greifen auf Collaborative-Portale zu und beziehen zusätzlich ihre Daten aus verschiedenen Quellen. Decision-Portale bedienen sich der extrahierten und aufbereiteten Daten, filtern und verdichten diese weiter und präsentieren sie anschließend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kategorisierung nach Benutzerrolle==&lt;br /&gt;
Unternehmensportale, die nach dem Kriterium &amp;quot;Benutzerrolle&amp;quot; kategorisiert werden, unterscheiden vier Ausprägungen. Es existieren unterschiedliche Ansätze der Definition der Benutzerrolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im ersten Fall werden Mitarbeiter, Geschäftskunden, Lieferanten und Endkunden zur Benutzerrolle gezählt (siehe folgende Abbildung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Medium: Kategorisierung nach Benutzerrolle.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abbildung: Kategorisierung von Unternehmensportalen nach dem Kriterium Benutzerrolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: Quelle: [[Kirchhof, A.; Gurzki, T.; Hinderer, H. (2006))]] und [[Vlachakis, J.; Kirchhof, A.; Gurzki, T. (2005)]], nachgezeichnet vom Autor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anzumerken ist, dass Lieferanten zu Geschäftskunden zählen können. Dies bleibt aber Definitions- oder Ansichtsache des Betrachters.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein anderer Ansatz besteht darin die Benutzerrolle an Hand der vier B2x-Bereiche zu unterteilen: Konsumenten, Geschäftspartner, Mitarbeiter und Öffentlichkeit (siehe folgende Abbildung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Medium: Kategorisierung nach Benutzerrolle2.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abbildung: Kategorisierung von Unternehmensportalen nach dem Kriterium Benutzerrolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: [[Bauer, H. (2001)]], gezeichnet vom Autor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Synonyme für diese Portaltypen===&lt;br /&gt;
Synonyme Begriffe für &lt;br /&gt;
*B2B-Portale sind Business-Portal, Geschäftsportal oder Geschäftskundenportal&lt;br /&gt;
*B2C-Portale sind Consumer-Portal, Endkundenportal oder Konsumentenportal&lt;br /&gt;
*B2E-Portale sind Mitarbeiterportal oder Employee-Portal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Ziele=&lt;br /&gt;
Ziel ist es Geschäftsvorfälle, welche sich an Arbeitsabläufen des Unternehmens orientieren, durch die Prozessorientierung in einem Unternehmensportal abzubilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mögliche Ziele sind:&lt;br /&gt;
*Zusammenfassen von heterogenen Systemlandschaften, Informationsquellen und Applikationen unter einer einheitliche Oberfläch&lt;br /&gt;
*Darstellung benutzerspezifischer und relevanter Informationen in einer übersichtlichen, fachspezifischen, medienbruchfreien und personalisierten Form für den Benutzer&lt;br /&gt;
*Reduzierung von Prozessbearbeitungszeiten&lt;br /&gt;
*Vermeidung von Streuverlusten bei der Informationsrecherche&lt;br /&gt;
*Zentrale Benutzer- und Authentifizierungsmechanismen über Single-Sign-On (SSO)&lt;br /&gt;
*Standardisierung von Prozessen und Schnittstellen&lt;br /&gt;
*Automatisierung von Aufgaben&lt;br /&gt;
*erhöhtes Sicherheitsniveau für Benutzer und sensible Daten&lt;br /&gt;
*Umsatzsteigerung&lt;br /&gt;
*Erhöhung der Prozessqualität&lt;br /&gt;
*Zeitersparnisse für den Anwender&lt;br /&gt;
* usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unternehmensportale sollten Anwender nicht mit ihrem Informationsvolumen erdrücken. Vielmehr sollten Anwender nur die Informationen bereitgestellt bekommen, die für sie relevant sind. Hierfür werden die Ansätze der [[Informationslogistik]] berücksichtigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Grenzen=&lt;br /&gt;
Unternehmensportale unterliegen, wie andere Softwareprodukte gewissen Grenzen. Diese können die Akzeptanz und den Erfolg eines Unternehmensportals gefährden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mögliche Grenzen sind:&lt;br /&gt;
*Unvollständig oder schlecht gepflegte Datenbestände&lt;br /&gt;
*Fehlende integrierte Informationsquellen und Applikationen; also fehldendes Wissen über die Informationsbasen&lt;br /&gt;
*Fehlende Verantwortlichkeiten&lt;br /&gt;
*Fehlende Mitarbeitermotivation und -akzeptanz&lt;br /&gt;
*Fehlende Pflichtenhefte bei der Einführung oder Realisierung eines Portals&lt;br /&gt;
*Budget- und/oder Personalmangel&lt;br /&gt;
*Probleme bei der Integration in die bestehende Systemlandschaft&lt;br /&gt;
*Schwierigkeiten bei der Anpassung an bestehende Geschäftsprozesse&lt;br /&gt;
*usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Anforderungen=&lt;br /&gt;
Damit Unternehmensportale erfolgreich im Unternehmen eingeführt und ihre Aufgaben erfüllen können, unterliegen sie funktionalen (auch organisatorischen) und technischen Anforderungen.&lt;br /&gt;
===Funktionale Anforderungen===&lt;br /&gt;
Funktionale Anforderungen können sein:&lt;br /&gt;
*Einheitliche Benutzersicht auf Daten/Informationen&lt;br /&gt;
*Benutzer- und Rollenmanagement&lt;br /&gt;
*Personalisierung&lt;br /&gt;
*Single-Sign-On (SSO)&lt;br /&gt;
*[[Usability]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Technische Anforderungen==&lt;br /&gt;
*Verfügbarkeit&lt;br /&gt;
*Performance&lt;br /&gt;
*Verteilbarkeit&lt;br /&gt;
*IT-Sicherheit&lt;br /&gt;
*Verwendung von offenen Standards und Schnittstellen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Quellen=&lt;br /&gt;
*[[Bauer, H. (2001): Unternehmensportale]]&lt;br /&gt;
*[[Föcker, E.; Lienemann, C. (2000): Informationslogistische Dienste für Unternehmensportale]]&lt;br /&gt;
*[[Herold C. (2008): Unternehmensportale und mobile Anwendungen]]&lt;br /&gt;
*[[Grimm, S. (2004): Portals in a Nutshell]]&lt;br /&gt;
*[[Großmann, M.; Koschek, H. (2005): Unternehmensportale]]&lt;br /&gt;
*[[Gurzki, T.; Özcan, N. (2003): Unternehmensportale in der betrieblichen Praxis]]&lt;br /&gt;
*[[Kirchhof, A.; Gurzki, T.; Hinderer, H. (2006): Was ist ein Portal?]]&lt;br /&gt;
*[[Vlachakis, J.; Kirchhof, A.; Gurzki, T. (2005): Marktübersicht Portalsoftware]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Informatik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glossar]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Heroldch</name></author>
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	<entry>
		<id>https://glossar.hs-augsburg.de/w/index.php?title=Unternehmensportal&amp;diff=11543</id>
		<title>Unternehmensportal</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Heroldch: /* Anforderungen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{In Bearbeitung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Definition=&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ein Unternehmensportal ist ein geschlossenes [[Portal]], dass den Anwendern einen individuellen, personalisierten Zugang zu allen relevanten Inhalten bietet, um alle Aufgaben bequem und schnell erledigen zu können. Dieser Zugang muss jederzeit und überall auf sicherem Wege erreichbar sein.&amp;quot; Quelle: [[Großmann, Koschek (2005)]], Seite 32.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Synonyme=&lt;br /&gt;
Als Synonyme für Unternehmensportal gelten die Begriffe Corporate-Portal und Enterprise-Portal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Kategorisierung=&lt;br /&gt;
Es existieren viele Portalbezeichnungen. B2x-Portal, Consumer-Portal, Supplier-Portal, Wissensportal, Prozessportal sind nur einige, weshalb die Aufzählung beliebig fortgesetzt werden kann. Sie verdeutlicht aber auch, dass der Kreativität von Autoren und Marketingmitarbeitern, in Bezug auf Wortneuschöpfungen, um der jeweiligen Portallösung einen Namen geben zu können, keine Grenzen gesetzt sind. Ziel dieser Wortneuschöpfungen ist zum einen die Abgrenzung von der Konkurrenz und zum anderen ein Resultat des Versuchs einer Klassifizierung ähnlicher Produkte. Ein weiterer Faktor, der hierzu beiträgt ist, dass viele Kriterien zur Kategorisierung herangezogen werden können. Aus deren Mischung ergibt sich eine Vielzahl an verschiedenen und möglichen Unternehmensportaltypen. Die folgende Abbildung nennt einige Kriterien, die für die Unterscheidung von Unternehmensportalen herangezogen werden. Ein Anspruch auf Vollständigkeit wird nicht erhoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Medium:Kriterien für die Kategorisierung.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abbildung: Kriterien für die Kategorisierung, gezeichnet vom Autor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Literatur wird überwiegend ein Kriterium zur Kategorisierung von Unternehmensportalen verwendet. Die zwei häufigsten verwendeten Kriterien für klassische Unternehmensportale sind &amp;quot;Benutzerrolle&amp;quot; und &amp;quot;Anwendungsschwerpunkt&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kategorisierung nach Anwendungsschwerpunkt==&lt;br /&gt;
Werden Unternehmensportale an Hand der eingesetzten Anwendungen kategorisiert, entstehen die vier Unternehmensportaltypen Collaborative-Portal, Publishing-Portal, Decision-Portal und Operational-Portal. Die folgende Abbbildung stellt dies grafisch dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Medium: Kategorisierung nach Anwendungsschwerpunkten.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abbildung: Kategorisierung von Unternehmensportalen nach dem Kriterium Anwendungsschwerpunkte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: [[Großmann, Koschek (2005)]] und [[Föcker, E.; Lienemann, C. (2000)]], nachgezeichnet vom Autor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vier Typen beeinflussen sich gegenseitig und die Problematik mit den fließenden Grenzen wird deutlich.&lt;br /&gt;
Collaborative-Portale dienen hauptsächlich der Kommunikation und Datenablage. Publishing-Portale greifen auf Collaborative-Portale zu und beziehen zusätzlich ihre Daten aus verschiedenen Quellen. Decision-Portale bedienen sich der extrahierten und aufbereiteten Daten, filtern und verdichten diese weiter und präsentieren sie anschließend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kategorisierung nach Benutzerrolle==&lt;br /&gt;
Unternehmensportale, die nach dem Kriterium &amp;quot;Benutzerrolle&amp;quot; kategorisiert werden, unterscheiden vier Ausprägungen. Es existieren unterschiedliche Ansätze der Definition der Benutzerrolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im ersten Fall werden Mitarbeiter, Geschäftskunden, Lieferanten und Endkunden zur Benutzerrolle gezählt (siehe folgende Abbildung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Medium: Kategorisierung nach Benutzerrolle.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abbildung: Kategorisierung von Unternehmensportalen nach dem Kriterium Benutzerrolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: Quelle: [[Kirchhof, A.; Gurzki, T.; Hinderer, H. (2006))]] und [[Vlachakis, J.; Kirchhof, A.; Gurzki, T. (2005)]], nachgezeichnet vom Autor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anzumerken ist, dass Lieferanten zu Geschäftskunden zählen können. Dies bleibt aber Definitions- oder Ansichtsache des Betrachters.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein anderer Ansatz besteht darin die Benutzerrolle an Hand der vier B2x-Bereiche zu unterteilen: Konsumenten, Geschäftspartner, Mitarbeiter und Öffentlichkeit (siehe folgende Abbildung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Medium: Kategorisierung nach Benutzerrolle2.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abbildung: Kategorisierung von Unternehmensportalen nach dem Kriterium Benutzerrolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: [[Bauer, H. (2001)]], gezeichnet vom Autor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Synonyme für diese Portaltypen===&lt;br /&gt;
Synonyme Begriffe für &lt;br /&gt;
*B2B-Portale sind Business-Portal, Geschäftsportal oder Geschäftskundenportal&lt;br /&gt;
*B2C-Portale sind Consumer-Portal, Endkundenportal oder Konsumentenportal&lt;br /&gt;
*B2E-Portale sind Mitarbeiterportal oder Employee-Portal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Ziele=&lt;br /&gt;
Ziel ist es Geschäftsvorfälle, welche sich an Arbeitsabläufen des Unternehmens orientieren, durch die Prozessorientierung in einem Unternehmensportal abzubilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mögliche Ziele sind:&lt;br /&gt;
*Zusammenfassen von heterogenen Systemlandschaften, Informationsquellen und Applikationen unter einer einheitliche Oberfläch&lt;br /&gt;
*Darstellung benutzerspezifischer und relevanter Informationen in einer übersichtlichen, fachspezifischen, medienbruchfreien und personalisierten Form für den Benutzer&lt;br /&gt;
*Reduzierung von Prozessbearbeitungszeiten&lt;br /&gt;
*Vermeidung von Streuverlusten bei der Informationsrecherche&lt;br /&gt;
*Zentrale Benutzer- und Authentifizierungsmechanismen über Single-Sign-On (SSO)&lt;br /&gt;
*Standardisierung von Prozessen und Schnittstellen&lt;br /&gt;
*Automatisierung von Aufgaben&lt;br /&gt;
*erhöhtes Sicherheitsniveau für Benutzer und sensible Daten&lt;br /&gt;
*Umsatzsteigerung&lt;br /&gt;
*Erhöhung der Prozessqualität&lt;br /&gt;
*Zeitersparnisse für den Anwender&lt;br /&gt;
* usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unternehmensportale sollten Anwender nicht mit ihrem Informationsvolumen erdrücken. Vielmehr sollten Anwender nur die Informationen bereitgestellt bekommen, die für sie relevant sind. Hierfür werden die Ansätze der [[Informationslogistik]] berücksichtigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Grenzen=&lt;br /&gt;
Unternehmensportale unterliegen, wie andere Softwareprodukte gewissen Grenzen. Diese können die Akzeptanz und den Erfolg eines Unternehmensportals gefährden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mögliche Grenzen sind:&lt;br /&gt;
*Unvollständig oder schlecht gepflegte Datenbestände&lt;br /&gt;
*Fehlende integrierte Informationsquellen und Applikationen; also fehldendes Wissen über die Informationsbasen&lt;br /&gt;
*Fehlende Verantwortlichkeiten&lt;br /&gt;
*Fehlende Mitarbeitermotivation und -akzeptanz&lt;br /&gt;
*Fehlende Pflichtenhefte bei der Einführung oder Realisierung eines Portals&lt;br /&gt;
*Budget- und/oder Personalmangel&lt;br /&gt;
*Probleme bei der Integration in die bestehende Systemlandschaft&lt;br /&gt;
*Schwierigkeiten bei der Anpassung an bestehende Geschäftsprozesse&lt;br /&gt;
*usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Anforderungen=&lt;br /&gt;
Damit Unternehmensportale erfolgreich im Unternehmen eingeführt und ihre Aufgaben erfüllen können, unterliegen sie funktionalen (auch organisatorischen) und technischen Anforderungen.&lt;br /&gt;
==Funktionale Anforderungen==&lt;br /&gt;
Funktionale Anforderungen können sein:&lt;br /&gt;
*Einheitliche Benutzersicht auf Daten/Informationen&lt;br /&gt;
*Benutzer- und Rollenmanagement&lt;br /&gt;
*Personalisierung&lt;br /&gt;
*Single-Sign-On (SSO)&lt;br /&gt;
*[[Usability]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Technische Anforderungen==&lt;br /&gt;
*Verfügbarkeit&lt;br /&gt;
*Performance&lt;br /&gt;
*Verteilbarkeit&lt;br /&gt;
*IT-Sicherheit&lt;br /&gt;
*Verwendung von offenen Standards und Schnittstellen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Quellen=&lt;br /&gt;
*[[Bauer, H. (2001): Unternehmensportale]]&lt;br /&gt;
*[[Föcker, E.; Lienemann, C. (2000): Informationslogistische Dienste für Unternehmensportale]]&lt;br /&gt;
*[[Herold C. (2008): Unternehmensportale und mobile Anwendungen]]&lt;br /&gt;
*[[Grimm, S. (2004): Portals in a Nutshell]]&lt;br /&gt;
*[[Großmann, M.; Koschek, H. (2005): Unternehmensportale]]&lt;br /&gt;
*[[Gurzki, T.; Özcan, N. (2003): Unternehmensportale in der betrieblichen Praxis]]&lt;br /&gt;
*[[Kirchhof, A.; Gurzki, T.; Hinderer, H. (2006): Was ist ein Portal?]]&lt;br /&gt;
*[[Vlachakis, J.; Kirchhof, A.; Gurzki, T. (2005): Marktübersicht Portalsoftware]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Informatik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glossar]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Heroldch</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://glossar.hs-augsburg.de/w/index.php?title=Unternehmensportal&amp;diff=11542</id>
		<title>Unternehmensportal</title>
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		<updated>2008-04-30T15:18:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Heroldch: /* Kategorisierung nach Benutzerrolle */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{In Bearbeitung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Definition=&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ein Unternehmensportal ist ein geschlossenes [[Portal]], dass den Anwendern einen individuellen, personalisierten Zugang zu allen relevanten Inhalten bietet, um alle Aufgaben bequem und schnell erledigen zu können. Dieser Zugang muss jederzeit und überall auf sicherem Wege erreichbar sein.&amp;quot; Quelle: [[Großmann, Koschek (2005)]], Seite 32.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Synonyme=&lt;br /&gt;
Als Synonyme für Unternehmensportal gelten die Begriffe Corporate-Portal und Enterprise-Portal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Kategorisierung=&lt;br /&gt;
Es existieren viele Portalbezeichnungen. B2x-Portal, Consumer-Portal, Supplier-Portal, Wissensportal, Prozessportal sind nur einige, weshalb die Aufzählung beliebig fortgesetzt werden kann. Sie verdeutlicht aber auch, dass der Kreativität von Autoren und Marketingmitarbeitern, in Bezug auf Wortneuschöpfungen, um der jeweiligen Portallösung einen Namen geben zu können, keine Grenzen gesetzt sind. Ziel dieser Wortneuschöpfungen ist zum einen die Abgrenzung von der Konkurrenz und zum anderen ein Resultat des Versuchs einer Klassifizierung ähnlicher Produkte. Ein weiterer Faktor, der hierzu beiträgt ist, dass viele Kriterien zur Kategorisierung herangezogen werden können. Aus deren Mischung ergibt sich eine Vielzahl an verschiedenen und möglichen Unternehmensportaltypen. Die folgende Abbildung nennt einige Kriterien, die für die Unterscheidung von Unternehmensportalen herangezogen werden. Ein Anspruch auf Vollständigkeit wird nicht erhoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Medium:Kriterien für die Kategorisierung.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abbildung: Kriterien für die Kategorisierung, gezeichnet vom Autor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Literatur wird überwiegend ein Kriterium zur Kategorisierung von Unternehmensportalen verwendet. Die zwei häufigsten verwendeten Kriterien für klassische Unternehmensportale sind &amp;quot;Benutzerrolle&amp;quot; und &amp;quot;Anwendungsschwerpunkt&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kategorisierung nach Anwendungsschwerpunkt==&lt;br /&gt;
Werden Unternehmensportale an Hand der eingesetzten Anwendungen kategorisiert, entstehen die vier Unternehmensportaltypen Collaborative-Portal, Publishing-Portal, Decision-Portal und Operational-Portal. Die folgende Abbbildung stellt dies grafisch dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Medium: Kategorisierung nach Anwendungsschwerpunkten.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abbildung: Kategorisierung von Unternehmensportalen nach dem Kriterium Anwendungsschwerpunkte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: [[Großmann, Koschek (2005)]] und [[Föcker, E.; Lienemann, C. (2000)]], nachgezeichnet vom Autor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vier Typen beeinflussen sich gegenseitig und die Problematik mit den fließenden Grenzen wird deutlich.&lt;br /&gt;
Collaborative-Portale dienen hauptsächlich der Kommunikation und Datenablage. Publishing-Portale greifen auf Collaborative-Portale zu und beziehen zusätzlich ihre Daten aus verschiedenen Quellen. Decision-Portale bedienen sich der extrahierten und aufbereiteten Daten, filtern und verdichten diese weiter und präsentieren sie anschließend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kategorisierung nach Benutzerrolle==&lt;br /&gt;
Unternehmensportale, die nach dem Kriterium &amp;quot;Benutzerrolle&amp;quot; kategorisiert werden, unterscheiden vier Ausprägungen. Es existieren unterschiedliche Ansätze der Definition der Benutzerrolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im ersten Fall werden Mitarbeiter, Geschäftskunden, Lieferanten und Endkunden zur Benutzerrolle gezählt (siehe folgende Abbildung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Medium: Kategorisierung nach Benutzerrolle.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abbildung: Kategorisierung von Unternehmensportalen nach dem Kriterium Benutzerrolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: Quelle: [[Kirchhof, A.; Gurzki, T.; Hinderer, H. (2006))]] und [[Vlachakis, J.; Kirchhof, A.; Gurzki, T. (2005)]], nachgezeichnet vom Autor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anzumerken ist, dass Lieferanten zu Geschäftskunden zählen können. Dies bleibt aber Definitions- oder Ansichtsache des Betrachters.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein anderer Ansatz besteht darin die Benutzerrolle an Hand der vier B2x-Bereiche zu unterteilen: Konsumenten, Geschäftspartner, Mitarbeiter und Öffentlichkeit (siehe folgende Abbildung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Medium: Kategorisierung nach Benutzerrolle2.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abbildung: Kategorisierung von Unternehmensportalen nach dem Kriterium Benutzerrolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: [[Bauer, H. (2001)]], gezeichnet vom Autor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Synonyme für diese Portaltypen===&lt;br /&gt;
Synonyme Begriffe für &lt;br /&gt;
*B2B-Portale sind Business-Portal, Geschäftsportal oder Geschäftskundenportal&lt;br /&gt;
*B2C-Portale sind Consumer-Portal, Endkundenportal oder Konsumentenportal&lt;br /&gt;
*B2E-Portale sind Mitarbeiterportal oder Employee-Portal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Ziele=&lt;br /&gt;
Ziel ist es Geschäftsvorfälle, welche sich an Arbeitsabläufen des Unternehmens orientieren, durch die Prozessorientierung in einem Unternehmensportal abzubilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mögliche Ziele sind:&lt;br /&gt;
*Zusammenfassen von heterogenen Systemlandschaften, Informationsquellen und Applikationen unter einer einheitliche Oberfläch&lt;br /&gt;
*Darstellung benutzerspezifischer und relevanter Informationen in einer übersichtlichen, fachspezifischen, medienbruchfreien und personalisierten Form für den Benutzer&lt;br /&gt;
*Reduzierung von Prozessbearbeitungszeiten&lt;br /&gt;
*Vermeidung von Streuverlusten bei der Informationsrecherche&lt;br /&gt;
*Zentrale Benutzer- und Authentifizierungsmechanismen über Single-Sign-On (SSO)&lt;br /&gt;
*Standardisierung von Prozessen und Schnittstellen&lt;br /&gt;
*Automatisierung von Aufgaben&lt;br /&gt;
*erhöhtes Sicherheitsniveau für Benutzer und sensible Daten&lt;br /&gt;
*Umsatzsteigerung&lt;br /&gt;
*Erhöhung der Prozessqualität&lt;br /&gt;
*Zeitersparnisse für den Anwender&lt;br /&gt;
* usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unternehmensportale sollten Anwender nicht mit ihrem Informationsvolumen erdrücken. Vielmehr sollten Anwender nur die Informationen bereitgestellt bekommen, die für sie relevant sind. Hierfür werden die Ansätze der [[Informationslogistik]] berücksichtigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Grenzen=&lt;br /&gt;
Unternehmensportale unterliegen, wie andere Softwareprodukte gewissen Grenzen. Diese können die Akzeptanz und den Erfolg eines Unternehmensportals gefährden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mögliche Grenzen sind:&lt;br /&gt;
*Unvollständig oder schlecht gepflegte Datenbestände&lt;br /&gt;
*Fehlende integrierte Informationsquellen und Applikationen; also fehldendes Wissen über die Informationsbasen&lt;br /&gt;
*Fehlende Verantwortlichkeiten&lt;br /&gt;
*Fehlende Mitarbeitermotivation und -akzeptanz&lt;br /&gt;
*Fehlende Pflichtenhefte bei der Einführung oder Realisierung eines Portals&lt;br /&gt;
*Budget- und/oder Personalmangel&lt;br /&gt;
*Probleme bei der Integration in die bestehende Systemlandschaft&lt;br /&gt;
*Schwierigkeiten bei der Anpassung an bestehende Geschäftsprozesse&lt;br /&gt;
*usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Anforderungen=&lt;br /&gt;
==Funktionale Anforderungen==&lt;br /&gt;
Funktionale Anforderungen können sein:&lt;br /&gt;
*Einheitliche Benutzersicht auf Daten/Informationen&lt;br /&gt;
*Benutzer- und Rollenmanagement&lt;br /&gt;
*Personalisierung&lt;br /&gt;
*Single-Sign-On (SSO)&lt;br /&gt;
*[[Usability]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Technische Anforderungen==&lt;br /&gt;
*Verfügbarkeit&lt;br /&gt;
*Performance&lt;br /&gt;
*Verteilbarkeit&lt;br /&gt;
*IT-Sicherheit&lt;br /&gt;
*Verwendung von offenen Standards und Schnittstellen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Quellen=&lt;br /&gt;
*[[Bauer, H. (2001): Unternehmensportale]]&lt;br /&gt;
*[[Föcker, E.; Lienemann, C. (2000): Informationslogistische Dienste für Unternehmensportale]]&lt;br /&gt;
*[[Herold C. (2008): Unternehmensportale und mobile Anwendungen]]&lt;br /&gt;
*[[Grimm, S. (2004): Portals in a Nutshell]]&lt;br /&gt;
*[[Großmann, M.; Koschek, H. (2005): Unternehmensportale]]&lt;br /&gt;
*[[Gurzki, T.; Özcan, N. (2003): Unternehmensportale in der betrieblichen Praxis]]&lt;br /&gt;
*[[Kirchhof, A.; Gurzki, T.; Hinderer, H. (2006): Was ist ein Portal?]]&lt;br /&gt;
*[[Vlachakis, J.; Kirchhof, A.; Gurzki, T. (2005): Marktübersicht Portalsoftware]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Informatik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glossar]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Heroldch</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://glossar.hs-augsburg.de/w/index.php?title=Unternehmensportal&amp;diff=11541</id>
		<title>Unternehmensportal</title>
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		<updated>2008-04-30T15:10:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Heroldch: /* Kategorisierung nach Anwendungsschwerpunkt */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{In Bearbeitung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Definition=&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ein Unternehmensportal ist ein geschlossenes [[Portal]], dass den Anwendern einen individuellen, personalisierten Zugang zu allen relevanten Inhalten bietet, um alle Aufgaben bequem und schnell erledigen zu können. Dieser Zugang muss jederzeit und überall auf sicherem Wege erreichbar sein.&amp;quot; Quelle: [[Großmann, Koschek (2005)]], Seite 32.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Synonyme=&lt;br /&gt;
Als Synonyme für Unternehmensportal gelten die Begriffe Corporate-Portal und Enterprise-Portal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Kategorisierung=&lt;br /&gt;
Es existieren viele Portalbezeichnungen. B2x-Portal, Consumer-Portal, Supplier-Portal, Wissensportal, Prozessportal sind nur einige, weshalb die Aufzählung beliebig fortgesetzt werden kann. Sie verdeutlicht aber auch, dass der Kreativität von Autoren und Marketingmitarbeitern, in Bezug auf Wortneuschöpfungen, um der jeweiligen Portallösung einen Namen geben zu können, keine Grenzen gesetzt sind. Ziel dieser Wortneuschöpfungen ist zum einen die Abgrenzung von der Konkurrenz und zum anderen ein Resultat des Versuchs einer Klassifizierung ähnlicher Produkte. Ein weiterer Faktor, der hierzu beiträgt ist, dass viele Kriterien zur Kategorisierung herangezogen werden können. Aus deren Mischung ergibt sich eine Vielzahl an verschiedenen und möglichen Unternehmensportaltypen. Die folgende Abbildung nennt einige Kriterien, die für die Unterscheidung von Unternehmensportalen herangezogen werden. Ein Anspruch auf Vollständigkeit wird nicht erhoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Medium:Kriterien für die Kategorisierung.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abbildung: Kriterien für die Kategorisierung, gezeichnet vom Autor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Literatur wird überwiegend ein Kriterium zur Kategorisierung von Unternehmensportalen verwendet. Die zwei häufigsten verwendeten Kriterien für klassische Unternehmensportale sind &amp;quot;Benutzerrolle&amp;quot; und &amp;quot;Anwendungsschwerpunkt&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kategorisierung nach Anwendungsschwerpunkt==&lt;br /&gt;
Werden Unternehmensportale an Hand der eingesetzten Anwendungen kategorisiert, entstehen die vier Unternehmensportaltypen Collaborative-Portal, Publishing-Portal, Decision-Portal und Operational-Portal. Die folgende Abbbildung stellt dies grafisch dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Medium: Kategorisierung nach Anwendungsschwerpunkten.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abbildung: Kategorisierung von Unternehmensportalen nach dem Kriterium Anwendungsschwerpunkte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: [[Großmann, Koschek (2005)]] und [[Föcker, E.; Lienemann, C. (2000)]], nachgezeichnet vom Autor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vier Typen beeinflussen sich gegenseitig und die Problematik mit den fließenden Grenzen wird deutlich.&lt;br /&gt;
Collaborative-Portale dienen hauptsächlich der Kommunikation und Datenablage. Publishing-Portale greifen auf Collaborative-Portale zu und beziehen zusätzlich ihre Daten aus verschiedenen Quellen. Decision-Portale bedienen sich der extrahierten und aufbereiteten Daten, filtern und verdichten diese weiter und präsentieren sie anschließend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kategorisierung nach Benutzerrolle==&lt;br /&gt;
Unternehmensportale, die nach dem Kriterium &amp;quot;Benutzerrolle&amp;quot; kategorisiert werden, unterscheiden vier Ausprägungen. Es existieren unterschiedliche Ansätze der Definition der Benutzerrolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im ersten Fall werden Mitarbeiter, Geschäftskunden, Lieferanten und Endkunden zur Benutzerrolle gezählt (siehe folgende Abbildung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Medium: Kategorisierung nach Benutzerrolle.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abbildung: Kategorisierung von Unternehmensportalen nach dem Kriterium Benutzerrolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: Quelle: [[Kirchhof, A.; Gurzki, T.; Hinderer, H. (2006))]] und [[Vlachakis, J.; Kirchhof, A.; Gurzki, T. (2005)]], nachgezeichnet vom Autor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anzumerken ist, dass Lieferanten zu Geschäftskunden zählen können. Dies bleibt aber Definitions- oder Ansichtsache des Betrachters.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein anderer Ansatz die Definition der Benutzerrolle ist an Hand der vier B2x-Bereiche: Konsumenten, Geschäftspartner, Mitarbeiter und Öffentlichkeit (siehe folgende Abbildung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Medium: Kategorisierung nach Benutzerrolle2.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abbildung: Kategorisierung von Unternehmensportalen nach dem Kriterium Benutzerrolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: [[Bauer, H. (2001)]], gezeichnet vom Autor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Ziele=&lt;br /&gt;
Ziel ist es Geschäftsvorfälle, welche sich an Arbeitsabläufen des Unternehmens orientieren, durch die Prozessorientierung in einem Unternehmensportal abzubilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mögliche Ziele sind:&lt;br /&gt;
*Zusammenfassen von heterogenen Systemlandschaften, Informationsquellen und Applikationen unter einer einheitliche Oberfläch&lt;br /&gt;
*Darstellung benutzerspezifischer und relevanter Informationen in einer übersichtlichen, fachspezifischen, medienbruchfreien und personalisierten Form für den Benutzer&lt;br /&gt;
*Reduzierung von Prozessbearbeitungszeiten&lt;br /&gt;
*Vermeidung von Streuverlusten bei der Informationsrecherche&lt;br /&gt;
*Zentrale Benutzer- und Authentifizierungsmechanismen über Single-Sign-On (SSO)&lt;br /&gt;
*Standardisierung von Prozessen und Schnittstellen&lt;br /&gt;
*Automatisierung von Aufgaben&lt;br /&gt;
*erhöhtes Sicherheitsniveau für Benutzer und sensible Daten&lt;br /&gt;
*Umsatzsteigerung&lt;br /&gt;
*Erhöhung der Prozessqualität&lt;br /&gt;
*Zeitersparnisse für den Anwender&lt;br /&gt;
* usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unternehmensportale sollten Anwender nicht mit ihrem Informationsvolumen erdrücken. Vielmehr sollten Anwender nur die Informationen bereitgestellt bekommen, die für sie relevant sind. Hierfür werden die Ansätze der [[Informationslogistik]] berücksichtigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Grenzen=&lt;br /&gt;
Unternehmensportale unterliegen, wie andere Softwareprodukte gewissen Grenzen. Diese können die Akzeptanz und den Erfolg eines Unternehmensportals gefährden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mögliche Grenzen sind:&lt;br /&gt;
*Unvollständig oder schlecht gepflegte Datenbestände&lt;br /&gt;
*Fehlende integrierte Informationsquellen und Applikationen; also fehldendes Wissen über die Informationsbasen&lt;br /&gt;
*Fehlende Verantwortlichkeiten&lt;br /&gt;
*Fehlende Mitarbeitermotivation und -akzeptanz&lt;br /&gt;
*Fehlende Pflichtenhefte bei der Einführung oder Realisierung eines Portals&lt;br /&gt;
*Budget- und/oder Personalmangel&lt;br /&gt;
*Probleme bei der Integration in die bestehende Systemlandschaft&lt;br /&gt;
*Schwierigkeiten bei der Anpassung an bestehende Geschäftsprozesse&lt;br /&gt;
*usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Anforderungen=&lt;br /&gt;
==Funktionale Anforderungen==&lt;br /&gt;
Funktionale Anforderungen können sein:&lt;br /&gt;
*Einheitliche Benutzersicht auf Daten/Informationen&lt;br /&gt;
*Benutzer- und Rollenmanagement&lt;br /&gt;
*Personalisierung&lt;br /&gt;
*Single-Sign-On (SSO)&lt;br /&gt;
*[[Usability]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Technische Anforderungen==&lt;br /&gt;
*Verfügbarkeit&lt;br /&gt;
*Performance&lt;br /&gt;
*Verteilbarkeit&lt;br /&gt;
*IT-Sicherheit&lt;br /&gt;
*Verwendung von offenen Standards und Schnittstellen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Quellen=&lt;br /&gt;
*[[Bauer, H. (2001): Unternehmensportale]]&lt;br /&gt;
*[[Föcker, E.; Lienemann, C. (2000): Informationslogistische Dienste für Unternehmensportale]]&lt;br /&gt;
*[[Herold C. (2008): Unternehmensportale und mobile Anwendungen]]&lt;br /&gt;
*[[Grimm, S. (2004): Portals in a Nutshell]]&lt;br /&gt;
*[[Großmann, M.; Koschek, H. (2005): Unternehmensportale]]&lt;br /&gt;
*[[Gurzki, T.; Özcan, N. (2003): Unternehmensportale in der betrieblichen Praxis]]&lt;br /&gt;
*[[Kirchhof, A.; Gurzki, T.; Hinderer, H. (2006): Was ist ein Portal?]]&lt;br /&gt;
*[[Vlachakis, J.; Kirchhof, A.; Gurzki, T. (2005): Marktübersicht Portalsoftware]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Informatik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glossar]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Heroldch</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://glossar.hs-augsburg.de/w/index.php?title=Unternehmensportal&amp;diff=11540</id>
		<title>Unternehmensportal</title>
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		<updated>2008-04-30T15:10:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Heroldch: /* Kategorisierung nach Anwendungsschwerpunkt */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{In Bearbeitung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Definition=&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ein Unternehmensportal ist ein geschlossenes [[Portal]], dass den Anwendern einen individuellen, personalisierten Zugang zu allen relevanten Inhalten bietet, um alle Aufgaben bequem und schnell erledigen zu können. Dieser Zugang muss jederzeit und überall auf sicherem Wege erreichbar sein.&amp;quot; Quelle: [[Großmann, Koschek (2005)]], Seite 32.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Synonyme=&lt;br /&gt;
Als Synonyme für Unternehmensportal gelten die Begriffe Corporate-Portal und Enterprise-Portal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Kategorisierung=&lt;br /&gt;
Es existieren viele Portalbezeichnungen. B2x-Portal, Consumer-Portal, Supplier-Portal, Wissensportal, Prozessportal sind nur einige, weshalb die Aufzählung beliebig fortgesetzt werden kann. Sie verdeutlicht aber auch, dass der Kreativität von Autoren und Marketingmitarbeitern, in Bezug auf Wortneuschöpfungen, um der jeweiligen Portallösung einen Namen geben zu können, keine Grenzen gesetzt sind. Ziel dieser Wortneuschöpfungen ist zum einen die Abgrenzung von der Konkurrenz und zum anderen ein Resultat des Versuchs einer Klassifizierung ähnlicher Produkte. Ein weiterer Faktor, der hierzu beiträgt ist, dass viele Kriterien zur Kategorisierung herangezogen werden können. Aus deren Mischung ergibt sich eine Vielzahl an verschiedenen und möglichen Unternehmensportaltypen. Die folgende Abbildung nennt einige Kriterien, die für die Unterscheidung von Unternehmensportalen herangezogen werden. Ein Anspruch auf Vollständigkeit wird nicht erhoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Medium:Kriterien für die Kategorisierung.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abbildung: Kriterien für die Kategorisierung, gezeichnet vom Autor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Literatur wird überwiegend ein Kriterium zur Kategorisierung von Unternehmensportalen verwendet. Die zwei häufigsten verwendeten Kriterien für klassische Unternehmensportale sind &amp;quot;Benutzerrolle&amp;quot; und &amp;quot;Anwendungsschwerpunkt&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kategorisierung nach Anwendungsschwerpunkt==&lt;br /&gt;
Werden Unternehmensportale an Hand der eingesetzten Anwendungen kategorisiert, entstehen die vier Unternehmensportaltypen Collaborative-Portal, Publishing-Portal, Decision-Portal und Operational-Portal. Die folgende Abbbildung stellt dies grafisch dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Medium: Kategorisierung nach Anwendungsschwerpunkten.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abbildung: Kategorisierung von Unternehmensportalen nach dem Kriterium Anwendungsschwerpunkte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: [[Großmann, Koschek (2005)]] und [[Föcker, E.; Lienemann, C. (2000)]], nachgezeichnet vom Autor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder Unternehmensportaltyp bezeichnet eine Anwendungsschwerpunkt. Die vier Typen beeinflussen sich gegenseitig und die Problematik mit den fließenden Grenzen wird deutlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Collaborative-Portale dienen hauptsächlich der Kommunikation und Datenablage. Publishing-Portale greifen auf Collaborative-Portale zu und beziehen zusätzlich ihre Daten aus verschiedenen Quellen. Decision-Portale bedienen sich der extrahierten und aufbereiteten Daten, filtern und verdichten diese weiter und präsentieren sie anschließend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kategorisierung nach Benutzerrolle==&lt;br /&gt;
Unternehmensportale, die nach dem Kriterium &amp;quot;Benutzerrolle&amp;quot; kategorisiert werden, unterscheiden vier Ausprägungen. Es existieren unterschiedliche Ansätze der Definition der Benutzerrolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im ersten Fall werden Mitarbeiter, Geschäftskunden, Lieferanten und Endkunden zur Benutzerrolle gezählt (siehe folgende Abbildung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Medium: Kategorisierung nach Benutzerrolle.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abbildung: Kategorisierung von Unternehmensportalen nach dem Kriterium Benutzerrolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: Quelle: [[Kirchhof, A.; Gurzki, T.; Hinderer, H. (2006))]] und [[Vlachakis, J.; Kirchhof, A.; Gurzki, T. (2005)]], nachgezeichnet vom Autor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anzumerken ist, dass Lieferanten zu Geschäftskunden zählen können. Dies bleibt aber Definitions- oder Ansichtsache des Betrachters.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein anderer Ansatz die Definition der Benutzerrolle ist an Hand der vier B2x-Bereiche: Konsumenten, Geschäftspartner, Mitarbeiter und Öffentlichkeit (siehe folgende Abbildung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Medium: Kategorisierung nach Benutzerrolle2.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abbildung: Kategorisierung von Unternehmensportalen nach dem Kriterium Benutzerrolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: [[Bauer, H. (2001)]], gezeichnet vom Autor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Ziele=&lt;br /&gt;
Ziel ist es Geschäftsvorfälle, welche sich an Arbeitsabläufen des Unternehmens orientieren, durch die Prozessorientierung in einem Unternehmensportal abzubilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mögliche Ziele sind:&lt;br /&gt;
*Zusammenfassen von heterogenen Systemlandschaften, Informationsquellen und Applikationen unter einer einheitliche Oberfläch&lt;br /&gt;
*Darstellung benutzerspezifischer und relevanter Informationen in einer übersichtlichen, fachspezifischen, medienbruchfreien und personalisierten Form für den Benutzer&lt;br /&gt;
*Reduzierung von Prozessbearbeitungszeiten&lt;br /&gt;
*Vermeidung von Streuverlusten bei der Informationsrecherche&lt;br /&gt;
*Zentrale Benutzer- und Authentifizierungsmechanismen über Single-Sign-On (SSO)&lt;br /&gt;
*Standardisierung von Prozessen und Schnittstellen&lt;br /&gt;
*Automatisierung von Aufgaben&lt;br /&gt;
*erhöhtes Sicherheitsniveau für Benutzer und sensible Daten&lt;br /&gt;
*Umsatzsteigerung&lt;br /&gt;
*Erhöhung der Prozessqualität&lt;br /&gt;
*Zeitersparnisse für den Anwender&lt;br /&gt;
* usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unternehmensportale sollten Anwender nicht mit ihrem Informationsvolumen erdrücken. Vielmehr sollten Anwender nur die Informationen bereitgestellt bekommen, die für sie relevant sind. Hierfür werden die Ansätze der [[Informationslogistik]] berücksichtigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Grenzen=&lt;br /&gt;
Unternehmensportale unterliegen, wie andere Softwareprodukte gewissen Grenzen. Diese können die Akzeptanz und den Erfolg eines Unternehmensportals gefährden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mögliche Grenzen sind:&lt;br /&gt;
*Unvollständig oder schlecht gepflegte Datenbestände&lt;br /&gt;
*Fehlende integrierte Informationsquellen und Applikationen; also fehldendes Wissen über die Informationsbasen&lt;br /&gt;
*Fehlende Verantwortlichkeiten&lt;br /&gt;
*Fehlende Mitarbeitermotivation und -akzeptanz&lt;br /&gt;
*Fehlende Pflichtenhefte bei der Einführung oder Realisierung eines Portals&lt;br /&gt;
*Budget- und/oder Personalmangel&lt;br /&gt;
*Probleme bei der Integration in die bestehende Systemlandschaft&lt;br /&gt;
*Schwierigkeiten bei der Anpassung an bestehende Geschäftsprozesse&lt;br /&gt;
*usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Anforderungen=&lt;br /&gt;
==Funktionale Anforderungen==&lt;br /&gt;
Funktionale Anforderungen können sein:&lt;br /&gt;
*Einheitliche Benutzersicht auf Daten/Informationen&lt;br /&gt;
*Benutzer- und Rollenmanagement&lt;br /&gt;
*Personalisierung&lt;br /&gt;
*Single-Sign-On (SSO)&lt;br /&gt;
*[[Usability]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Technische Anforderungen==&lt;br /&gt;
*Verfügbarkeit&lt;br /&gt;
*Performance&lt;br /&gt;
*Verteilbarkeit&lt;br /&gt;
*IT-Sicherheit&lt;br /&gt;
*Verwendung von offenen Standards und Schnittstellen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Quellen=&lt;br /&gt;
*[[Bauer, H. (2001): Unternehmensportale]]&lt;br /&gt;
*[[Föcker, E.; Lienemann, C. (2000): Informationslogistische Dienste für Unternehmensportale]]&lt;br /&gt;
*[[Herold C. (2008): Unternehmensportale und mobile Anwendungen]]&lt;br /&gt;
*[[Grimm, S. (2004): Portals in a Nutshell]]&lt;br /&gt;
*[[Großmann, M.; Koschek, H. (2005): Unternehmensportale]]&lt;br /&gt;
*[[Gurzki, T.; Özcan, N. (2003): Unternehmensportale in der betrieblichen Praxis]]&lt;br /&gt;
*[[Kirchhof, A.; Gurzki, T.; Hinderer, H. (2006): Was ist ein Portal?]]&lt;br /&gt;
*[[Vlachakis, J.; Kirchhof, A.; Gurzki, T. (2005): Marktübersicht Portalsoftware]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Informatik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glossar]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Heroldch</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://glossar.hs-augsburg.de/w/index.php?title=Unternehmensportal&amp;diff=11539</id>
		<title>Unternehmensportal</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://glossar.hs-augsburg.de/w/index.php?title=Unternehmensportal&amp;diff=11539"/>
		<updated>2008-04-30T15:08:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Heroldch: /* Kategorisierung nach Anwendungsschwerpunkt */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{In Bearbeitung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Definition=&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ein Unternehmensportal ist ein geschlossenes [[Portal]], dass den Anwendern einen individuellen, personalisierten Zugang zu allen relevanten Inhalten bietet, um alle Aufgaben bequem und schnell erledigen zu können. Dieser Zugang muss jederzeit und überall auf sicherem Wege erreichbar sein.&amp;quot; Quelle: [[Großmann, Koschek (2005)]], Seite 32.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Synonyme=&lt;br /&gt;
Als Synonyme für Unternehmensportal gelten die Begriffe Corporate-Portal und Enterprise-Portal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Kategorisierung=&lt;br /&gt;
Es existieren viele Portalbezeichnungen. B2x-Portal, Consumer-Portal, Supplier-Portal, Wissensportal, Prozessportal sind nur einige, weshalb die Aufzählung beliebig fortgesetzt werden kann. Sie verdeutlicht aber auch, dass der Kreativität von Autoren und Marketingmitarbeitern, in Bezug auf Wortneuschöpfungen, um der jeweiligen Portallösung einen Namen geben zu können, keine Grenzen gesetzt sind. Ziel dieser Wortneuschöpfungen ist zum einen die Abgrenzung von der Konkurrenz und zum anderen ein Resultat des Versuchs einer Klassifizierung ähnlicher Produkte. Ein weiterer Faktor, der hierzu beiträgt ist, dass viele Kriterien zur Kategorisierung herangezogen werden können. Aus deren Mischung ergibt sich eine Vielzahl an verschiedenen und möglichen Unternehmensportaltypen. Die folgende Abbildung nennt einige Kriterien, die für die Unterscheidung von Unternehmensportalen herangezogen werden. Ein Anspruch auf Vollständigkeit wird nicht erhoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Medium:Kriterien für die Kategorisierung.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abbildung: Kriterien für die Kategorisierung, gezeichnet vom Autor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Literatur wird überwiegend ein Kriterium zur Kategorisierung von Unternehmensportalen verwendet. Die zwei häufigsten verwendeten Kriterien für klassische Unternehmensportale sind &amp;quot;Benutzerrolle&amp;quot; und &amp;quot;Anwendungsschwerpunkt&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kategorisierung nach Anwendungsschwerpunkt==&lt;br /&gt;
Werden Unternehmensportale an Hand der eingesetzten Anwendungen kategorisiert, entstehen die vier Unternehmensportaltypen Collaborative-Portal, Publishing-Portal, Decision-Portal und Operational-Portal. Die folgende Abbbildung stellt dies grafisch dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Medium: Kategorisierung nach Anwendungsschwerpunkten.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abbildung: Kategorisierung von Unternehmensportalen nach dem Kriterium Anwendungsschwerpunkte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: [[Großmann, Koschek (2005)]] und [[Föcker, E.; Lienemann, C. (2000)]], nachgezeichnet von Autor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder Unternehmensportaltyp bezeichnet eine Anwendungsschwerpunkt. Die vier Typen beeinflussen sich gegenseitig und die Problematik mit den fließenden Grenzen wird deutlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Collaborative-Portale dienen hauptsächlich der Kommunikation und Datenablage. Publishing-Portale greifen auf Collaborative-Portale zu und beziehen zusätzlich ihre Daten aus verschiedenen Quellen. Decision-Portale bedienen sich der extrahierten und aufbereiteten Daten, filtern und verdichten diese weiter und präsentieren sie anschließend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kategorisierung nach Benutzerrolle==&lt;br /&gt;
Unternehmensportale, die nach dem Kriterium &amp;quot;Benutzerrolle&amp;quot; kategorisiert werden, unterscheiden vier Ausprägungen. Es existieren unterschiedliche Ansätze der Definition der Benutzerrolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im ersten Fall werden Mitarbeiter, Geschäftskunden, Lieferanten und Endkunden zur Benutzerrolle gezählt (siehe folgende Abbildung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Medium: Kategorisierung nach Benutzerrolle.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abbildung: Kategorisierung von Unternehmensportalen nach dem Kriterium Benutzerrolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: Quelle: [[Kirchhof, A.; Gurzki, T.; Hinderer, H. (2006))]] und [[Vlachakis, J.; Kirchhof, A.; Gurzki, T. (2005)]], nachgezeichnet vom Autor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anzumerken ist, dass Lieferanten zu Geschäftskunden zählen können. Dies bleibt aber Definitions- oder Ansichtsache des Betrachters.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein anderer Ansatz die Definition der Benutzerrolle ist an Hand der vier B2x-Bereiche: Konsumenten, Geschäftspartner, Mitarbeiter und Öffentlichkeit (siehe folgende Abbildung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Medium: Kategorisierung nach Benutzerrolle2.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abbildung: Kategorisierung von Unternehmensportalen nach dem Kriterium Benutzerrolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: [[Bauer, H. (2001)]], gezeichnet vom Autor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Ziele=&lt;br /&gt;
Ziel ist es Geschäftsvorfälle, welche sich an Arbeitsabläufen des Unternehmens orientieren, durch die Prozessorientierung in einem Unternehmensportal abzubilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mögliche Ziele sind:&lt;br /&gt;
*Zusammenfassen von heterogenen Systemlandschaften, Informationsquellen und Applikationen unter einer einheitliche Oberfläch&lt;br /&gt;
*Darstellung benutzerspezifischer und relevanter Informationen in einer übersichtlichen, fachspezifischen, medienbruchfreien und personalisierten Form für den Benutzer&lt;br /&gt;
*Reduzierung von Prozessbearbeitungszeiten&lt;br /&gt;
*Vermeidung von Streuverlusten bei der Informationsrecherche&lt;br /&gt;
*Zentrale Benutzer- und Authentifizierungsmechanismen über Single-Sign-On (SSO)&lt;br /&gt;
*Standardisierung von Prozessen und Schnittstellen&lt;br /&gt;
*Automatisierung von Aufgaben&lt;br /&gt;
*erhöhtes Sicherheitsniveau für Benutzer und sensible Daten&lt;br /&gt;
*Umsatzsteigerung&lt;br /&gt;
*Erhöhung der Prozessqualität&lt;br /&gt;
*Zeitersparnisse für den Anwender&lt;br /&gt;
* usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unternehmensportale sollten Anwender nicht mit ihrem Informationsvolumen erdrücken. Vielmehr sollten Anwender nur die Informationen bereitgestellt bekommen, die für sie relevant sind. Hierfür werden die Ansätze der [[Informationslogistik]] berücksichtigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Grenzen=&lt;br /&gt;
Unternehmensportale unterliegen, wie andere Softwareprodukte gewissen Grenzen. Diese können die Akzeptanz und den Erfolg eines Unternehmensportals gefährden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mögliche Grenzen sind:&lt;br /&gt;
*Unvollständig oder schlecht gepflegte Datenbestände&lt;br /&gt;
*Fehlende integrierte Informationsquellen und Applikationen; also fehldendes Wissen über die Informationsbasen&lt;br /&gt;
*Fehlende Verantwortlichkeiten&lt;br /&gt;
*Fehlende Mitarbeitermotivation und -akzeptanz&lt;br /&gt;
*Fehlende Pflichtenhefte bei der Einführung oder Realisierung eines Portals&lt;br /&gt;
*Budget- und/oder Personalmangel&lt;br /&gt;
*Probleme bei der Integration in die bestehende Systemlandschaft&lt;br /&gt;
*Schwierigkeiten bei der Anpassung an bestehende Geschäftsprozesse&lt;br /&gt;
*usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Anforderungen=&lt;br /&gt;
==Funktionale Anforderungen==&lt;br /&gt;
Funktionale Anforderungen können sein:&lt;br /&gt;
*Einheitliche Benutzersicht auf Daten/Informationen&lt;br /&gt;
*Benutzer- und Rollenmanagement&lt;br /&gt;
*Personalisierung&lt;br /&gt;
*Single-Sign-On (SSO)&lt;br /&gt;
*[[Usability]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Technische Anforderungen==&lt;br /&gt;
*Verfügbarkeit&lt;br /&gt;
*Performance&lt;br /&gt;
*Verteilbarkeit&lt;br /&gt;
*IT-Sicherheit&lt;br /&gt;
*Verwendung von offenen Standards und Schnittstellen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Quellen=&lt;br /&gt;
*[[Bauer, H. (2001): Unternehmensportale]]&lt;br /&gt;
*[[Föcker, E.; Lienemann, C. (2000): Informationslogistische Dienste für Unternehmensportale]]&lt;br /&gt;
*[[Herold C. (2008): Unternehmensportale und mobile Anwendungen]]&lt;br /&gt;
*[[Grimm, S. (2004): Portals in a Nutshell]]&lt;br /&gt;
*[[Großmann, M.; Koschek, H. (2005): Unternehmensportale]]&lt;br /&gt;
*[[Gurzki, T.; Özcan, N. (2003): Unternehmensportale in der betrieblichen Praxis]]&lt;br /&gt;
*[[Kirchhof, A.; Gurzki, T.; Hinderer, H. (2006): Was ist ein Portal?]]&lt;br /&gt;
*[[Vlachakis, J.; Kirchhof, A.; Gurzki, T. (2005): Marktübersicht Portalsoftware]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Informatik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glossar]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Heroldch</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://glossar.hs-augsburg.de/w/index.php?title=Portal&amp;diff=11538</id>
		<title>Portal</title>
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		<updated>2008-04-30T14:51:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Heroldch: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Eingereicht zur Überprüfung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Definition=&lt;br /&gt;
Als &#039;&#039;&#039;Portal&#039;&#039;&#039; werden elektronische virtuelle Plattformen bezeichnet, die einen orts- und medienunabhängigen Zugriff auf Informationen aus unterschiedlichen Quellen ermöglichen. Portale beruhen  auf der Web-Technik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Historie=&lt;br /&gt;
Portale mit ihrer heutigen informationstechnischen Bedeutung, entstanden während der 90er Jahre des letzten Jahrhunderts. Dieser Zeitraum begründet den Höhepunkt der rasanten Verbreitung des WWWs und als Folge hieraus eine unstrukturierte Informationsflut. Für Website-Betreiber bedeutete dies, dass nur die Webauftritte besucht wurden, dessen URLs dem Nutzer bekannt waren. Die ersten, die versuchten mit Hilfe von Link-Katalogen eine Struktur in die Inforamtionflut zu bringen, waren Yahoo und Lycos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurze Zeit später entwickelten sich aus den Link-Katalogen die ersten Suchmaschinen. Eine der bekanntesten ist Google.com. Es wurde festgestellt, dass viele Nutzer die Webauftritte von Google, Yahoo und anderen Suchmaschinen als Einstiegspunkte für die Nutzung des WWWs verwendeten. Woraufhin das kommerzielle Potential dieser Webauftritte erkannt wurde. Heute bieten diese Webseiten neben der Suchmaschine viele unterschiedliche Funktionen wie E-Mail, News, Chat, Games, Wetterdienste, Partnerbörsen, Routenplaner, usw. In der Literatur werden diese Webauftritte von Autoren wie [[Bauer, H. (2001)]] gerne auch als Megaportale bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusehends erkannten auch produzierende Unternehmen das Potential von Portalen und bauten ihre Webauftritte zu anspruchsvollen Unternehmensanwendungen (den sogenannten [[Unternehmensportal]]en) aus, welche mittlerweile Informationen, Dienste und Funktionen integrieren und benutzerspezifisch darstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der Weiterentwicklung sorgen viele Betreiber von Portalen dafür, dass diese auch über mobile Endgeräte wie Mobiltelefone oder PDAs abgerufen und dargestellt werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Abgrenzung=&lt;br /&gt;
Erfahrungsgemäß bezeichnen viele Internet-Nutzer Webseiten, die eine Fülle an Informationen und Links zu einem bestimmten Thema bereitstellen als Portale. Boerse.de bezeichnet sich selbst als Finanzportal und bietet alle relevanten Informationen zum Börsenwesen. Autoren wie [[Bauer, H. (2001)]] und [[Großmann, Koschek (2005)]] bezeichnen diese Portale als Themenportale. Sie zeichnen sich dadurch aus, dass sie einen Bereich oder ein Thema sehr detailliert behandeln und hierfür spezfische Informationen, Daten und Links bereitstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andererseits werden Webauftritte mit integrierten Shop-Systemen oder mit privaten Bereichen für Kunden oder Geschäftspartner im allgemeinen Sprachgebrauch als [[Unternehmensportale]] bezeichnet. Beispielsweise stellen einige Unternehmen innerhalb ihrer Unternehmensauftritte private Bereiche für Bewerber mit online Bewerbungsformularen bereit. Mit Hilfe dieser kann der Bewerber seine Bewerbungsinformationen hinterlegen und aktualisieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Welche Bezeichnung ein Portal (Themenportal, [[Unternehmensportal]], Megaportal, usw.) erhält, ist abhängig von der Sichtweise bzw. Definition des Betrachters.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Quellen=&lt;br /&gt;
*[[Bauer, H. (2001): Unternehmensportale]]&lt;br /&gt;
*[[Bullinger, H.; et. al. (2002): Typen von Portalen]]&lt;br /&gt;
*[[Herold C. (2008): Unternehmensportale und mobile Anwendungen]]&lt;br /&gt;
*[[Grimm, S. (2004): Portals in a Nutshell]]&lt;br /&gt;
*[[Großmann, M.; Koschek, H. (2005): Unternehmensportale]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Informatik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glossar]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Heroldch</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://glossar.hs-augsburg.de/w/index.php?title=Portal&amp;diff=11537</id>
		<title>Portal</title>
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		<updated>2008-04-30T14:50:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Heroldch: /* Abgrenzung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=Definition=&lt;br /&gt;
Als &#039;&#039;&#039;Portal&#039;&#039;&#039; werden elektronische virtuelle Plattformen bezeichnet, die einen orts- und medienunabhängigen Zugriff auf Informationen aus unterschiedlichen Quellen ermöglichen. Portale beruhen  auf der Web-Technik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Historie=&lt;br /&gt;
Portale mit ihrer heutigen informationstechnischen Bedeutung, entstanden während der 90er Jahre des letzten Jahrhunderts. Dieser Zeitraum begründet den Höhepunkt der rasanten Verbreitung des WWWs und als Folge hieraus eine unstrukturierte Informationsflut. Für Website-Betreiber bedeutete dies, dass nur die Webauftritte besucht wurden, dessen URLs dem Nutzer bekannt waren. Die ersten, die versuchten mit Hilfe von Link-Katalogen eine Struktur in die Inforamtionflut zu bringen, waren Yahoo und Lycos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurze Zeit später entwickelten sich aus den Link-Katalogen die ersten Suchmaschinen. Eine der bekanntesten ist Google.com. Es wurde festgestellt, dass viele Nutzer die Webauftritte von Google, Yahoo und anderen Suchmaschinen als Einstiegspunkte für die Nutzung des WWWs verwendeten. Woraufhin das kommerzielle Potential dieser Webauftritte erkannt wurde. Heute bieten diese Webseiten neben der Suchmaschine viele unterschiedliche Funktionen wie E-Mail, News, Chat, Games, Wetterdienste, Partnerbörsen, Routenplaner, usw. In der Literatur werden diese Webauftritte von Autoren wie [[Bauer, H. (2001)]] gerne auch als Megaportale bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusehends erkannten auch produzierende Unternehmen das Potential von Portalen und bauten ihre Webauftritte zu anspruchsvollen Unternehmensanwendungen (den sogenannten [[Unternehmensportal]]en) aus, welche mittlerweile Informationen, Dienste und Funktionen integrieren und benutzerspezifisch darstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der Weiterentwicklung sorgen viele Betreiber von Portalen dafür, dass diese auch über mobile Endgeräte wie Mobiltelefone oder PDAs abgerufen und dargestellt werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Abgrenzung=&lt;br /&gt;
Erfahrungsgemäß bezeichnen viele Internet-Nutzer Webseiten, die eine Fülle an Informationen und Links zu einem bestimmten Thema bereitstellen als Portale. Boerse.de bezeichnet sich selbst als Finanzportal und bietet alle relevanten Informationen zum Börsenwesen. Autoren wie [[Bauer, H. (2001)]] und [[Großmann, Koschek (2005)]] bezeichnen diese Portale als Themenportale. Sie zeichnen sich dadurch aus, dass sie einen Bereich oder ein Thema sehr detailliert behandeln und hierfür spezfische Informationen, Daten und Links bereitstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andererseits werden Webauftritte mit integrierten Shop-Systemen oder mit privaten Bereichen für Kunden oder Geschäftspartner im allgemeinen Sprachgebrauch als [[Unternehmensportale]] bezeichnet. Beispielsweise stellen einige Unternehmen innerhalb ihrer Unternehmensauftritte private Bereiche für Bewerber mit online Bewerbungsformularen bereit. Mit Hilfe dieser kann der Bewerber seine Bewerbungsinformationen hinterlegen und aktualisieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Welche Bezeichnung ein Portal (Themenportal, [[Unternehmensportal]], Megaportal, usw.) erhält, ist abhängig von der Sichtweise bzw. Definition des Betrachters.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Quellen=&lt;br /&gt;
*[[Bauer, H. (2001): Unternehmensportale]]&lt;br /&gt;
*[[Bullinger, H.; et. al. (2002): Typen von Portalen]]&lt;br /&gt;
*[[Herold C. (2008): Unternehmensportale und mobile Anwendungen]]&lt;br /&gt;
*[[Grimm, S. (2004): Portals in a Nutshell]]&lt;br /&gt;
*[[Großmann, M.; Koschek, H. (2005): Unternehmensportale]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Informatik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glossar]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Heroldch</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://glossar.hs-augsburg.de/w/index.php?title=Portal&amp;diff=11536</id>
		<title>Portal</title>
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		<updated>2008-04-30T14:49:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Heroldch: /* Historie */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=Definition=&lt;br /&gt;
Als &#039;&#039;&#039;Portal&#039;&#039;&#039; werden elektronische virtuelle Plattformen bezeichnet, die einen orts- und medienunabhängigen Zugriff auf Informationen aus unterschiedlichen Quellen ermöglichen. Portale beruhen  auf der Web-Technik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Historie=&lt;br /&gt;
Portale mit ihrer heutigen informationstechnischen Bedeutung, entstanden während der 90er Jahre des letzten Jahrhunderts. Dieser Zeitraum begründet den Höhepunkt der rasanten Verbreitung des WWWs und als Folge hieraus eine unstrukturierte Informationsflut. Für Website-Betreiber bedeutete dies, dass nur die Webauftritte besucht wurden, dessen URLs dem Nutzer bekannt waren. Die ersten, die versuchten mit Hilfe von Link-Katalogen eine Struktur in die Inforamtionflut zu bringen, waren Yahoo und Lycos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurze Zeit später entwickelten sich aus den Link-Katalogen die ersten Suchmaschinen. Eine der bekanntesten ist Google.com. Es wurde festgestellt, dass viele Nutzer die Webauftritte von Google, Yahoo und anderen Suchmaschinen als Einstiegspunkte für die Nutzung des WWWs verwendeten. Woraufhin das kommerzielle Potential dieser Webauftritte erkannt wurde. Heute bieten diese Webseiten neben der Suchmaschine viele unterschiedliche Funktionen wie E-Mail, News, Chat, Games, Wetterdienste, Partnerbörsen, Routenplaner, usw. In der Literatur werden diese Webauftritte von Autoren wie [[Bauer, H. (2001)]] gerne auch als Megaportale bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusehends erkannten auch produzierende Unternehmen das Potential von Portalen und bauten ihre Webauftritte zu anspruchsvollen Unternehmensanwendungen (den sogenannten [[Unternehmensportal]]en) aus, welche mittlerweile Informationen, Dienste und Funktionen integrieren und benutzerspezifisch darstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der Weiterentwicklung sorgen viele Betreiber von Portalen dafür, dass diese auch über mobile Endgeräte wie Mobiltelefone oder PDAs abgerufen und dargestellt werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Abgrenzung=&lt;br /&gt;
Erfahrungsgemäß bezeichnen viele Internet-Nutzer Webseiten, die eine Fülle an Informationen und Links zu einem bestimmten Thema bereitstellen als Portale. Boerse.de bezeichnet sich selbst als Finanzportal udn bietet alle relevanten Informationen zum Börsenwesen. Autoren wie [[Bauer, H. (2001)]] und [[Großmann, Koschek (2005)]] bezeichnen diese Portale als Themenportale. Sie zeichnen sich dadurch aus, dass sie einen Bereich oder ein Thema sehr detailliert behandeln und hierfür spezfische Informationen, Daten und Links bereitstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andererseits werden Webauftritte mit integrierten Shop-Systemen oder mit privaten Bereichen für Kunden oder Geschäftspartner im allgemeinen Sprachgebrauch als [[Unternehmensportale]] bezeichnet. Beispielsweise stellen einige Unternehmen innerhalb ihrer Unternehmensauftritte private Bereiche für Bewerber mit online Bewerbungsformularen bereit. Mit Hilfe dieser kann der Bewerber seine Bewerbungsinformationen hinterlegen und aktualisieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Welche Bezeichnung ein Portal (Themenportal, [[Unternehmensportal]], Megaportal, usw.) erhält, ist abhängig von der Sichtweise bzw. Definition des Betrachters.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Quellen=&lt;br /&gt;
*[[Bauer, H. (2001): Unternehmensportale]]&lt;br /&gt;
*[[Bullinger, H.; et. al. (2002): Typen von Portalen]]&lt;br /&gt;
*[[Herold C. (2008): Unternehmensportale und mobile Anwendungen]]&lt;br /&gt;
*[[Grimm, S. (2004): Portals in a Nutshell]]&lt;br /&gt;
*[[Großmann, M.; Koschek, H. (2005): Unternehmensportale]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Informatik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glossar]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Heroldch</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://glossar.hs-augsburg.de/w/index.php?title=Informationslogistik&amp;diff=11535</id>
		<title>Informationslogistik</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://glossar.hs-augsburg.de/w/index.php?title=Informationslogistik&amp;diff=11535"/>
		<updated>2008-04-30T14:39:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Heroldch: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Eingereicht zur Überprüfung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Definition=&lt;br /&gt;
Die Informationslogistik garantiert dem Benutzer eine bedarfsgerechte elektronische Informationsversorgung, unabhängig von dessen Aufenthaltsort, dem Arbeitskontext, der Tageszeit und dem verwendeten Endgerät. Sie spielt im Bereich der [[Unternehmensportal]]e eine wichtige Rolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Ansatz=&lt;br /&gt;
Zunehmend zeichnet sich der Trend ab, dass Anwender (Mitarbeiter, Kunden) ihre Aufgaben von unterwegs über mobile Endgeräte erledigen. Die Kommunikation und Aufgabenerledigung zwischen Unternehmen findet somit beispielsweise über Laptops, PDAs oder Mobiltelefone statt. Mobil erfasste Informationen werden übermittelt bzw. Informationen werden abgefragt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor allem mobile Anwender möchten, wenn sie unterwegs sind, mit den richtigen Informationen zur richtigen Zeit versorgt und nicht mit unnötigen oder irrelevanten Informationen überflutet werden. Dies ist zum einen darauf zurück zu führen, dass mobile Endgeräte begrenzte Leistungsmerkmale (wie Bildschirmgröße, Bildschirmauflösung, Übertagungsgeschwindigkeit, usw.) aufweisen und zum anderen haben mobile Mitarbeiter, z.B. während einer Autofahrt, nicht die Zeit sich durch eine [[Informationsflut]] zu kämpfen. Die Informationslogistik versucht an dieser Stelle die relevanten Informationen aufgrund vorgegebener Kriterien zu ermitteln und zu zustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Befindet sich ein Außendiestmitarbeiter der Kundenbetreuung auf dem Weg zum Kunden, sind für ihn kundenspezifische Informationen von Bedeutung (Verkaufshistorien, E-Mail-Kontakte, Konditionsvorgaben, Beschwerden, aktuelle Projekte, usw.). Mittels eines Mobiltelefones kann sich der Mitarbeiter über die  Unternehmenssysteme Kundeninformationen abrufen bzw. nur E-Mails zustellen lassen, die mit dem Kunden zu tun haben. Der Anwender entscheidet also selbst in welchem Arbeitskontext und zu welcher Zeit er bestimmte Informationsinhalte automatisch zugestellt bzw. abrufen möchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch in der Freizeit nutzen viele Anwender Informations- und Kommunikationssysteme, auf die sie von unterwegs zugreifen möchten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen der Informationslogistik wurden Softwaresysteme, sogenannte &amp;quot;Informationslogistische Anwendungen&amp;quot;, entwickelt, die die Dimensionen Inhalt, Ort und Zeit bei der Informationsversorgung berücksichtigen und hierdurch eine Zustellung von richtigen Informationen zur richtigen Zeit und am richtigen Ort garantieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Dimensionen=&lt;br /&gt;
Die drei Dimensionen der Informationslogistik ermöglichen es dem Anwender, seinen Informationsbedarf an Hand von Kriterien festzulegen, die von informationslogistischen Anwendungen ausgewährtet werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Inhalt==&lt;br /&gt;
Dem Anwender sollen nur Informationen automatisch zugestellt werden, deren Inhalt in einem bestimmten Arbeitskontext für den Anwender relevant ist. Beispielsweise die Weiterleitung von E-Mails, die Informationen zum Kunden A enthalten, an einen Außendienstmitarbeiter, welcher sich gerade auf dem Weg zum Kunden A befindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ort==&lt;br /&gt;
Informationen müssen elektronisch an den Ort gelangen, an dem der Nutzer sie gerade benötigt. Hierfür muss die Präsentation der Informationen flexibel gehalten werden, da unterwegs nicht immer auf einen Laptop oder PC zurückgegriffen werden kann. Beispielsweise die Zustellung eines Sitzungsprotokolls im WAP-Format, welches nur die wichtigsten Eckpunkte und Ergebnisse enthält, auf ein Mobiltelefon. Somit erhält der Anwender einen schnellen Überblick. Möchte er ausführlichere Informationen, kann er diese später an einem Laptop/PC nachlesen oder vom Mobiltelefon, über eine entsprechende Schnittstelle, auf einem Drucker oder einem Faxgerät das gesamte Protokoll ausgeben. Weitere Beispiele sind die aktuellen Wettermeldungen zum jeweiligen Aufenthaltsort oder die Navigation zu einem Restaurant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zeit==&lt;br /&gt;
Informationen sollten in der aktuellsten Version vorliegen und ausgeliefert werden. Veraltete Informationen führen zu Fehlinformationen und Unstimmigkeiten. Beispielsweise benötigt ein Verkäufer aktuelle Preislisten, um einem Kunden ein entsprechendes Angebot vorzulegen, Manager benötigen aktuelle Unternehmenskennzahlen, um strategische Entscheidungen zu treffen. Auch Navigationssysteme benötigen rechtzeitig die aktuellsten Stauinformationen, um die Autofahrer zu wahren und eine neue Ausweichroute zu berechnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Ausblick=&lt;br /&gt;
Mit Ausnahmen einiger Pilotprojekte des Fraunhofer-Institutes für Software- und Systemtechnik (ISST), gibt es momentan keine Softwarelösung, die die Idee der Informationslogistik mit ihren drei Dimensionen vollständig realisiert. Meist werden die Dimensionen Ort oder Zeit berücksichtigt, jedoch weniger der Inhalt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mobilfunkanbieter ermöglichen dem Anwender Erreichbarkeitsinformationen, wie &amp;quot;Bin während des Meetings nur über SMS erreichbar&amp;quot;, zu hinterlegen. Diese können von anderen abgefragt werden. Ein anderes Beispiel sind die mobilen E-Mail-Dienste von Google (http://www.google.de/mobile/mail/index.html). Google-Mail benachrichtigt den Inhaber eines Google-Mail-Postfaches beim Eintreffen einer E-Mail per SMS.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Quellen=&lt;br /&gt;
*[[Föcker, E.; Lienemann, C. (2000): Informationslogistische Dienste für Unternehmensportale]]&lt;br /&gt;
*[[Föcker, E.; Löffeler, T. (2001): Mobile Aufgabenerledigung]]&lt;br /&gt;
*[[Herold C. (2008): Unternehmensportale und mobile Anwendungen]]&lt;br /&gt;
*[[Goesmann, T.; Lucas, R. (2001): Kontextbezogene Informationsversorgung für den Wissensarbeiter]]&lt;br /&gt;
*[[Haseloff, S. (2001): Ortunabhängige Informationsversorgung in informationslogistischen Anwendungen]]&lt;br /&gt;
*[[Lienemann, C. (2001): Informationslogistik]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Informatik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glossar]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Heroldch</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://glossar.hs-augsburg.de/w/index.php?title=Informationslogistik&amp;diff=11534</id>
		<title>Informationslogistik</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://glossar.hs-augsburg.de/w/index.php?title=Informationslogistik&amp;diff=11534"/>
		<updated>2008-04-30T14:38:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Heroldch: /* Ausblick */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{In Bearbeitung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Definition=&lt;br /&gt;
Die Informationslogistik garantiert dem Benutzer eine bedarfsgerechte elektronische Informationsversorgung, unabhängig von dessen Aufenthaltsort, dem Arbeitskontext, der Tageszeit und dem verwendeten Endgerät. Sie spielt im Bereich der [[Unternehmensportal]]e eine wichtige Rolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Ansatz=&lt;br /&gt;
Zunehmend zeichnet sich der Trend ab, dass Anwender (Mitarbeiter, Kunden) ihre Aufgaben von unterwegs über mobile Endgeräte erledigen. Die Kommunikation und Aufgabenerledigung zwischen Unternehmen findet somit beispielsweise über Laptops, PDAs oder Mobiltelefone statt. Mobil erfasste Informationen werden übermittelt bzw. Informationen werden abgefragt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor allem mobile Anwender möchten, wenn sie unterwegs sind, mit den richtigen Informationen zur richtigen Zeit versorgt und nicht mit unnötigen oder irrelevanten Informationen überflutet werden. Dies ist zum einen darauf zurück zu führen, dass mobile Endgeräte begrenzte Leistungsmerkmale (wie Bildschirmgröße, Bildschirmauflösung, Übertagungsgeschwindigkeit, usw.) aufweisen und zum anderen haben mobile Mitarbeiter, z.B. während einer Autofahrt, nicht die Zeit sich durch eine [[Informationsflut]] zu kämpfen. Die Informationslogistik versucht an dieser Stelle die relevanten Informationen aufgrund vorgegebener Kriterien zu ermitteln und zu zustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Befindet sich ein Außendiestmitarbeiter der Kundenbetreuung auf dem Weg zum Kunden, sind für ihn kundenspezifische Informationen von Bedeutung (Verkaufshistorien, E-Mail-Kontakte, Konditionsvorgaben, Beschwerden, aktuelle Projekte, usw.). Mittels eines Mobiltelefones kann sich der Mitarbeiter über die  Unternehmenssysteme Kundeninformationen abrufen bzw. nur E-Mails zustellen lassen, die mit dem Kunden zu tun haben. Der Anwender entscheidet also selbst in welchem Arbeitskontext und zu welcher Zeit er bestimmte Informationsinhalte automatisch zugestellt bzw. abrufen möchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch in der Freizeit nutzen viele Anwender Informations- und Kommunikationssysteme, auf die sie von unterwegs zugreifen möchten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen der Informationslogistik wurden Softwaresysteme, sogenannte &amp;quot;Informationslogistische Anwendungen&amp;quot;, entwickelt, die die Dimensionen Inhalt, Ort und Zeit bei der Informationsversorgung berücksichtigen und hierdurch eine Zustellung von richtigen Informationen zur richtigen Zeit und am richtigen Ort garantieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Dimensionen=&lt;br /&gt;
Die drei Dimensionen der Informationslogistik ermöglichen es dem Anwender, seinen Informationsbedarf an Hand von Kriterien festzulegen, die von informationslogistischen Anwendungen ausgewährtet werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Inhalt==&lt;br /&gt;
Dem Anwender sollen nur Informationen automatisch zugestellt werden, deren Inhalt in einem bestimmten Arbeitskontext für den Anwender relevant ist. Beispielsweise die Weiterleitung von E-Mails, die Informationen zum Kunden A enthalten, an einen Außendienstmitarbeiter, welcher sich gerade auf dem Weg zum Kunden A befindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ort==&lt;br /&gt;
Informationen müssen elektronisch an den Ort gelangen, an dem der Nutzer sie gerade benötigt. Hierfür muss die Präsentation der Informationen flexibel gehalten werden, da unterwegs nicht immer auf einen Laptop oder PC zurückgegriffen werden kann. Beispielsweise die Zustellung eines Sitzungsprotokolls im WAP-Format, welches nur die wichtigsten Eckpunkte und Ergebnisse enthält, auf ein Mobiltelefon. Somit erhält der Anwender einen schnellen Überblick. Möchte er ausführlichere Informationen, kann er diese später an einem Laptop/PC nachlesen oder vom Mobiltelefon, über eine entsprechende Schnittstelle, auf einem Drucker oder einem Faxgerät das gesamte Protokoll ausgeben. Weitere Beispiele sind die aktuellen Wettermeldungen zum jeweiligen Aufenthaltsort oder die Navigation zu einem Restaurant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zeit==&lt;br /&gt;
Informationen sollten in der aktuellsten Version vorliegen und ausgeliefert werden. Veraltete Informationen führen zu Fehlinformationen und Unstimmigkeiten. Beispielsweise benötigt ein Verkäufer aktuelle Preislisten, um einem Kunden ein entsprechendes Angebot vorzulegen, Manager benötigen aktuelle Unternehmenskennzahlen, um strategische Entscheidungen zu treffen. Auch Navigationssysteme benötigen rechtzeitig die aktuellsten Stauinformationen, um die Autofahrer zu wahren und eine neue Ausweichroute zu berechnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Ausblick=&lt;br /&gt;
Mit Ausnahmen einiger Pilotprojekte des Fraunhofer-Institutes für Software- und Systemtechnik (ISST), gibt es momentan keine Softwarelösung, die die Idee der Informationslogistik mit ihren drei Dimensionen vollständig realisiert. Meist werden die Dimensionen Ort oder Zeit berücksichtigt, jedoch weniger der Inhalt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mobilfunkanbieter ermöglichen dem Anwender Erreichbarkeitsinformationen, wie &amp;quot;Bin während des Meetings nur über SMS erreichbar&amp;quot;, zu hinterlegen. Diese können von anderen abgefragt werden. Ein anderes Beispiel sind die mobilen E-Mail-Dienste von Google (http://www.google.de/mobile/mail/index.html). Google-Mail benachrichtigt den Inhaber eines Google-Mail-Postfaches beim Eintreffen einer E-Mail per SMS.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Quellen=&lt;br /&gt;
*[[Föcker, E.; Lienemann, C. (2000): Informationslogistische Dienste für Unternehmensportale]]&lt;br /&gt;
*[[Föcker, E.; Löffeler, T. (2001): Mobile Aufgabenerledigung]]&lt;br /&gt;
*[[Herold C. (2008): Unternehmensportale und mobile Anwendungen]]&lt;br /&gt;
*[[Goesmann, T.; Lucas, R. (2001): Kontextbezogene Informationsversorgung für den Wissensarbeiter]]&lt;br /&gt;
*[[Haseloff, S. (2001): Ortunabhängige Informationsversorgung in informationslogistischen Anwendungen]]&lt;br /&gt;
*[[Lienemann, C. (2001): Informationslogistik]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Informatik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glossar]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Heroldch</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://glossar.hs-augsburg.de/w/index.php?title=Informationslogistik&amp;diff=11533</id>
		<title>Informationslogistik</title>
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		<updated>2008-04-30T14:34:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Heroldch: /* Ausblick */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{In Bearbeitung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Definition=&lt;br /&gt;
Die Informationslogistik garantiert dem Benutzer eine bedarfsgerechte elektronische Informationsversorgung, unabhängig von dessen Aufenthaltsort, dem Arbeitskontext, der Tageszeit und dem verwendeten Endgerät. Sie spielt im Bereich der [[Unternehmensportal]]e eine wichtige Rolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Ansatz=&lt;br /&gt;
Zunehmend zeichnet sich der Trend ab, dass Anwender (Mitarbeiter, Kunden) ihre Aufgaben von unterwegs über mobile Endgeräte erledigen. Die Kommunikation und Aufgabenerledigung zwischen Unternehmen findet somit beispielsweise über Laptops, PDAs oder Mobiltelefone statt. Mobil erfasste Informationen werden übermittelt bzw. Informationen werden abgefragt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor allem mobile Anwender möchten, wenn sie unterwegs sind, mit den richtigen Informationen zur richtigen Zeit versorgt und nicht mit unnötigen oder irrelevanten Informationen überflutet werden. Dies ist zum einen darauf zurück zu führen, dass mobile Endgeräte begrenzte Leistungsmerkmale (wie Bildschirmgröße, Bildschirmauflösung, Übertagungsgeschwindigkeit, usw.) aufweisen und zum anderen haben mobile Mitarbeiter, z.B. während einer Autofahrt, nicht die Zeit sich durch eine [[Informationsflut]] zu kämpfen. Die Informationslogistik versucht an dieser Stelle die relevanten Informationen aufgrund vorgegebener Kriterien zu ermitteln und zu zustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Befindet sich ein Außendiestmitarbeiter der Kundenbetreuung auf dem Weg zum Kunden, sind für ihn kundenspezifische Informationen von Bedeutung (Verkaufshistorien, E-Mail-Kontakte, Konditionsvorgaben, Beschwerden, aktuelle Projekte, usw.). Mittels eines Mobiltelefones kann sich der Mitarbeiter über die  Unternehmenssysteme Kundeninformationen abrufen bzw. nur E-Mails zustellen lassen, die mit dem Kunden zu tun haben. Der Anwender entscheidet also selbst in welchem Arbeitskontext und zu welcher Zeit er bestimmte Informationsinhalte automatisch zugestellt bzw. abrufen möchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch in der Freizeit nutzen viele Anwender Informations- und Kommunikationssysteme, auf die sie von unterwegs zugreifen möchten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen der Informationslogistik wurden Softwaresysteme, sogenannte &amp;quot;Informationslogistische Anwendungen&amp;quot;, entwickelt, die die Dimensionen Inhalt, Ort und Zeit bei der Informationsversorgung berücksichtigen und hierdurch eine Zustellung von richtigen Informationen zur richtigen Zeit und am richtigen Ort garantieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Dimensionen=&lt;br /&gt;
Die drei Dimensionen der Informationslogistik ermöglichen es dem Anwender, seinen Informationsbedarf an Hand von Kriterien festzulegen, die von informationslogistischen Anwendungen ausgewährtet werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Inhalt==&lt;br /&gt;
Dem Anwender sollen nur Informationen automatisch zugestellt werden, deren Inhalt in einem bestimmten Arbeitskontext für den Anwender relevant ist. Beispielsweise die Weiterleitung von E-Mails, die Informationen zum Kunden A enthalten, an einen Außendienstmitarbeiter, welcher sich gerade auf dem Weg zum Kunden A befindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ort==&lt;br /&gt;
Informationen müssen elektronisch an den Ort gelangen, an dem der Nutzer sie gerade benötigt. Hierfür muss die Präsentation der Informationen flexibel gehalten werden, da unterwegs nicht immer auf einen Laptop oder PC zurückgegriffen werden kann. Beispielsweise die Zustellung eines Sitzungsprotokolls im WAP-Format, welches nur die wichtigsten Eckpunkte und Ergebnisse enthält, auf ein Mobiltelefon. Somit erhält der Anwender einen schnellen Überblick. Möchte er ausführlichere Informationen, kann er diese später an einem Laptop/PC nachlesen oder vom Mobiltelefon, über eine entsprechende Schnittstelle, auf einem Drucker oder einem Faxgerät das gesamte Protokoll ausgeben. Weitere Beispiele sind die aktuellen Wettermeldungen zum jeweiligen Aufenthaltsort oder die Navigation zu einem Restaurant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zeit==&lt;br /&gt;
Informationen sollten in der aktuellsten Version vorliegen und ausgeliefert werden. Veraltete Informationen führen zu Fehlinformationen und Unstimmigkeiten. Beispielsweise benötigt ein Verkäufer aktuelle Preislisten, um einem Kunden ein entsprechendes Angebot vorzulegen, Manager benötigen aktuelle Unternehmenskennzahlen, um strategische Entscheidungen zu treffen. Auch Navigationssysteme benötigen rechtzeitig die aktuellsten Stauinformationen, um die Autofahrer zu wahren und eine neue Ausweichroute zu berechnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Ausblick=&lt;br /&gt;
Mit Ausnahmen einiger Pilotprojekte des Fraunhofer-Institutes für Software- und Systemtechnik (ISST), gibt es momentan keine Softwarelösung, die die Idee der Informationslogistik mit ihren drei Dimensionen vollständig realisiert. Meist meist werden die Dimensionen Ort oder Zeit berücksichtigt, jedoch weniger der Inhalt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mobilfunkanbieter ermöglichen dem Anwender Erreichbarkeitsinformationen, wie &amp;quot;Bin während des Meetings nur über SMS erreichbar&amp;quot;, zu hinterlegen. Diese können von anderen abgefragt werden. Ein anderes Beispiel sind die mobilen E-Mail-Dienste von Google (http://www.google.de/mobile/mail/index.html). Google-Mail benachrichtigt den Inhaber eines Google-Mail-Postfaches beim Eintreffen einer E-Mail per SMS.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Quellen=&lt;br /&gt;
*[[Föcker, E.; Lienemann, C. (2000): Informationslogistische Dienste für Unternehmensportale]]&lt;br /&gt;
*[[Föcker, E.; Löffeler, T. (2001): Mobile Aufgabenerledigung]]&lt;br /&gt;
*[[Herold C. (2008): Unternehmensportale und mobile Anwendungen]]&lt;br /&gt;
*[[Goesmann, T.; Lucas, R. (2001): Kontextbezogene Informationsversorgung für den Wissensarbeiter]]&lt;br /&gt;
*[[Haseloff, S. (2001): Ortunabhängige Informationsversorgung in informationslogistischen Anwendungen]]&lt;br /&gt;
*[[Lienemann, C. (2001): Informationslogistik]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Informatik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glossar]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Heroldch</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://glossar.hs-augsburg.de/w/index.php?title=Informationslogistik&amp;diff=11532</id>
		<title>Informationslogistik</title>
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		<updated>2008-04-30T14:31:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Heroldch: /* Ausblick */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{In Bearbeitung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Definition=&lt;br /&gt;
Die Informationslogistik garantiert dem Benutzer eine bedarfsgerechte elektronische Informationsversorgung, unabhängig von dessen Aufenthaltsort, dem Arbeitskontext, der Tageszeit und dem verwendeten Endgerät. Sie spielt im Bereich der [[Unternehmensportal]]e eine wichtige Rolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Ansatz=&lt;br /&gt;
Zunehmend zeichnet sich der Trend ab, dass Anwender (Mitarbeiter, Kunden) ihre Aufgaben von unterwegs über mobile Endgeräte erledigen. Die Kommunikation und Aufgabenerledigung zwischen Unternehmen findet somit beispielsweise über Laptops, PDAs oder Mobiltelefone statt. Mobil erfasste Informationen werden übermittelt bzw. Informationen werden abgefragt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor allem mobile Anwender möchten, wenn sie unterwegs sind, mit den richtigen Informationen zur richtigen Zeit versorgt und nicht mit unnötigen oder irrelevanten Informationen überflutet werden. Dies ist zum einen darauf zurück zu führen, dass mobile Endgeräte begrenzte Leistungsmerkmale (wie Bildschirmgröße, Bildschirmauflösung, Übertagungsgeschwindigkeit, usw.) aufweisen und zum anderen haben mobile Mitarbeiter, z.B. während einer Autofahrt, nicht die Zeit sich durch eine [[Informationsflut]] zu kämpfen. Die Informationslogistik versucht an dieser Stelle die relevanten Informationen aufgrund vorgegebener Kriterien zu ermitteln und zu zustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Befindet sich ein Außendiestmitarbeiter der Kundenbetreuung auf dem Weg zum Kunden, sind für ihn kundenspezifische Informationen von Bedeutung (Verkaufshistorien, E-Mail-Kontakte, Konditionsvorgaben, Beschwerden, aktuelle Projekte, usw.). Mittels eines Mobiltelefones kann sich der Mitarbeiter über die  Unternehmenssysteme Kundeninformationen abrufen bzw. nur E-Mails zustellen lassen, die mit dem Kunden zu tun haben. Der Anwender entscheidet also selbst in welchem Arbeitskontext und zu welcher Zeit er bestimmte Informationsinhalte automatisch zugestellt bzw. abrufen möchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch in der Freizeit nutzen viele Anwender Informations- und Kommunikationssysteme, auf die sie von unterwegs zugreifen möchten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen der Informationslogistik wurden Softwaresysteme, sogenannte &amp;quot;Informationslogistische Anwendungen&amp;quot;, entwickelt, die die Dimensionen Inhalt, Ort und Zeit bei der Informationsversorgung berücksichtigen und hierdurch eine Zustellung von richtigen Informationen zur richtigen Zeit und am richtigen Ort garantieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Dimensionen=&lt;br /&gt;
Die drei Dimensionen der Informationslogistik ermöglichen es dem Anwender, seinen Informationsbedarf an Hand von Kriterien festzulegen, die von informationslogistischen Anwendungen ausgewährtet werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Inhalt==&lt;br /&gt;
Dem Anwender sollen nur Informationen automatisch zugestellt werden, deren Inhalt in einem bestimmten Arbeitskontext für den Anwender relevant ist. Beispielsweise die Weiterleitung von E-Mails, die Informationen zum Kunden A enthalten, an einen Außendienstmitarbeiter, welcher sich gerade auf dem Weg zum Kunden A befindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ort==&lt;br /&gt;
Informationen müssen elektronisch an den Ort gelangen, an dem der Nutzer sie gerade benötigt. Hierfür muss die Präsentation der Informationen flexibel gehalten werden, da unterwegs nicht immer auf einen Laptop oder PC zurückgegriffen werden kann. Beispielsweise die Zustellung eines Sitzungsprotokolls im WAP-Format, welches nur die wichtigsten Eckpunkte und Ergebnisse enthält, auf ein Mobiltelefon. Somit erhält der Anwender einen schnellen Überblick. Möchte er ausführlichere Informationen, kann er diese später an einem Laptop/PC nachlesen oder vom Mobiltelefon, über eine entsprechende Schnittstelle, auf einem Drucker oder einem Faxgerät das gesamte Protokoll ausgeben. Weitere Beispiele sind die aktuellen Wettermeldungen zum jeweiligen Aufenthaltsort oder die Navigation zu einem Restaurant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zeit==&lt;br /&gt;
Informationen sollten in der aktuellsten Version vorliegen und ausgeliefert werden. Veraltete Informationen führen zu Fehlinformationen und Unstimmigkeiten. Beispielsweise benötigt ein Verkäufer aktuelle Preislisten, um einem Kunden ein entsprechendes Angebot vorzulegen, Manager benötigen aktuelle Unternehmenskennzahlen, um strategische Entscheidungen zu treffen. Auch Navigationssysteme benötigen rechtzeitig die aktuellsten Stauinformationen, um die Autofahrer zu wahren und eine neue Ausweichroute zu berechnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Ausblick=&lt;br /&gt;
Mit Ausnahmen einiger Pilotprojekte des Fraunhofer-Institutes für Software- und Systemtechnik (ISST), gibt es momentan keine Softwarelösung, die die Idee der Informationslogistik mit ihren drei Dimensionen vollständig realisiert. Meist meist werden die Dimensionen Ort oder Zeit berücksichtigt, jedoch weniger der Inhalt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mobilfunkanbieter ermöglichen dem Anwender Erreichbarkeitsinformationen, wie &amp;quot;Bin während des Meetings nur über SMS erreichbar&amp;quot;, zu hinterlegen. Diese können von anderen Abgefragt werden. Ein anderes Beispiel sind die mobilen E-Mail-Dienste von Google (http://www.google.de/mobile/mail/index.html), die beim eintreffen einer E-Mail im Postfach eine Benachrichtigungs-SMS an das Mobiltelefon versenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Quellen=&lt;br /&gt;
*[[Föcker, E.; Lienemann, C. (2000): Informationslogistische Dienste für Unternehmensportale]]&lt;br /&gt;
*[[Föcker, E.; Löffeler, T. (2001): Mobile Aufgabenerledigung]]&lt;br /&gt;
*[[Herold C. (2008): Unternehmensportale und mobile Anwendungen]]&lt;br /&gt;
*[[Goesmann, T.; Lucas, R. (2001): Kontextbezogene Informationsversorgung für den Wissensarbeiter]]&lt;br /&gt;
*[[Haseloff, S. (2001): Ortunabhängige Informationsversorgung in informationslogistischen Anwendungen]]&lt;br /&gt;
*[[Lienemann, C. (2001): Informationslogistik]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Informatik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glossar]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Heroldch</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://glossar.hs-augsburg.de/w/index.php?title=Informationslogistik&amp;diff=11531</id>
		<title>Informationslogistik</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://glossar.hs-augsburg.de/w/index.php?title=Informationslogistik&amp;diff=11531"/>
		<updated>2008-04-30T14:29:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Heroldch: /* Ort */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{In Bearbeitung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Definition=&lt;br /&gt;
Die Informationslogistik garantiert dem Benutzer eine bedarfsgerechte elektronische Informationsversorgung, unabhängig von dessen Aufenthaltsort, dem Arbeitskontext, der Tageszeit und dem verwendeten Endgerät. Sie spielt im Bereich der [[Unternehmensportal]]e eine wichtige Rolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Ansatz=&lt;br /&gt;
Zunehmend zeichnet sich der Trend ab, dass Anwender (Mitarbeiter, Kunden) ihre Aufgaben von unterwegs über mobile Endgeräte erledigen. Die Kommunikation und Aufgabenerledigung zwischen Unternehmen findet somit beispielsweise über Laptops, PDAs oder Mobiltelefone statt. Mobil erfasste Informationen werden übermittelt bzw. Informationen werden abgefragt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor allem mobile Anwender möchten, wenn sie unterwegs sind, mit den richtigen Informationen zur richtigen Zeit versorgt und nicht mit unnötigen oder irrelevanten Informationen überflutet werden. Dies ist zum einen darauf zurück zu führen, dass mobile Endgeräte begrenzte Leistungsmerkmale (wie Bildschirmgröße, Bildschirmauflösung, Übertagungsgeschwindigkeit, usw.) aufweisen und zum anderen haben mobile Mitarbeiter, z.B. während einer Autofahrt, nicht die Zeit sich durch eine [[Informationsflut]] zu kämpfen. Die Informationslogistik versucht an dieser Stelle die relevanten Informationen aufgrund vorgegebener Kriterien zu ermitteln und zu zustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Befindet sich ein Außendiestmitarbeiter der Kundenbetreuung auf dem Weg zum Kunden, sind für ihn kundenspezifische Informationen von Bedeutung (Verkaufshistorien, E-Mail-Kontakte, Konditionsvorgaben, Beschwerden, aktuelle Projekte, usw.). Mittels eines Mobiltelefones kann sich der Mitarbeiter über die  Unternehmenssysteme Kundeninformationen abrufen bzw. nur E-Mails zustellen lassen, die mit dem Kunden zu tun haben. Der Anwender entscheidet also selbst in welchem Arbeitskontext und zu welcher Zeit er bestimmte Informationsinhalte automatisch zugestellt bzw. abrufen möchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch in der Freizeit nutzen viele Anwender Informations- und Kommunikationssysteme, auf die sie von unterwegs zugreifen möchten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen der Informationslogistik wurden Softwaresysteme, sogenannte &amp;quot;Informationslogistische Anwendungen&amp;quot;, entwickelt, die die Dimensionen Inhalt, Ort und Zeit bei der Informationsversorgung berücksichtigen und hierdurch eine Zustellung von richtigen Informationen zur richtigen Zeit und am richtigen Ort garantieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Dimensionen=&lt;br /&gt;
Die drei Dimensionen der Informationslogistik ermöglichen es dem Anwender, seinen Informationsbedarf an Hand von Kriterien festzulegen, die von informationslogistischen Anwendungen ausgewährtet werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Inhalt==&lt;br /&gt;
Dem Anwender sollen nur Informationen automatisch zugestellt werden, deren Inhalt in einem bestimmten Arbeitskontext für den Anwender relevant ist. Beispielsweise die Weiterleitung von E-Mails, die Informationen zum Kunden A enthalten, an einen Außendienstmitarbeiter, welcher sich gerade auf dem Weg zum Kunden A befindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ort==&lt;br /&gt;
Informationen müssen elektronisch an den Ort gelangen, an dem der Nutzer sie gerade benötigt. Hierfür muss die Präsentation der Informationen flexibel gehalten werden, da unterwegs nicht immer auf einen Laptop oder PC zurückgegriffen werden kann. Beispielsweise die Zustellung eines Sitzungsprotokolls im WAP-Format, welches nur die wichtigsten Eckpunkte und Ergebnisse enthält, auf ein Mobiltelefon. Somit erhält der Anwender einen schnellen Überblick. Möchte er ausführlichere Informationen, kann er diese später an einem Laptop/PC nachlesen oder vom Mobiltelefon, über eine entsprechende Schnittstelle, auf einem Drucker oder einem Faxgerät das gesamte Protokoll ausgeben. Weitere Beispiele sind die aktuellen Wettermeldungen zum jeweiligen Aufenthaltsort oder die Navigation zu einem Restaurant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zeit==&lt;br /&gt;
Informationen sollten in der aktuellsten Version vorliegen und ausgeliefert werden. Veraltete Informationen führen zu Fehlinformationen und Unstimmigkeiten. Beispielsweise benötigt ein Verkäufer aktuelle Preislisten, um einem Kunden ein entsprechendes Angebot vorzulegen, Manager benötigen aktuelle Unternehmenskennzahlen, um strategische Entscheidungen zu treffen. Auch Navigationssysteme benötigen rechtzeitig die aktuellsten Stauinformationen, um die Autofahrer zu wahren und eine neue Ausweichroute zu berechnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Ausblick=&lt;br /&gt;
Mit Ausnahmen einiger Pilotprojekte des Fraunhofer-Institutes für Software- und Systemtechnik (ISST), gibt es momentan keine Softwarelösung, die die Idee der Informationslogistik mit ihren drei Dimensionen realisiert. Meist meist werden die Dimensionen Ort oder Zeit berücksichtigt, jedoch weniger der Inhalt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mobilfunkanbieter ermöglichen dem Anwender Erreichbarkeitsinformationen, wie &amp;quot;Bin während des Meetings nur über SMS erreichbar&amp;quot;, zu hinterlegen. Diese können von anderen Abgefragt werden. Ein anderes Beispiel sind die mobilen E-Mail-Dienste von Google (http://www.google.de/mobile/mail/index.html), die beim eintreffen einer E-Mail im Postfach eine Benachrichtigungs-SMS an das Mobiltelefon versenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Quellen=&lt;br /&gt;
*[[Föcker, E.; Lienemann, C. (2000): Informationslogistische Dienste für Unternehmensportale]]&lt;br /&gt;
*[[Föcker, E.; Löffeler, T. (2001): Mobile Aufgabenerledigung]]&lt;br /&gt;
*[[Herold C. (2008): Unternehmensportale und mobile Anwendungen]]&lt;br /&gt;
*[[Goesmann, T.; Lucas, R. (2001): Kontextbezogene Informationsversorgung für den Wissensarbeiter]]&lt;br /&gt;
*[[Haseloff, S. (2001): Ortunabhängige Informationsversorgung in informationslogistischen Anwendungen]]&lt;br /&gt;
*[[Lienemann, C. (2001): Informationslogistik]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Informatik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glossar]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Heroldch</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://glossar.hs-augsburg.de/w/index.php?title=Informationslogistik&amp;diff=11530</id>
		<title>Informationslogistik</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://glossar.hs-augsburg.de/w/index.php?title=Informationslogistik&amp;diff=11530"/>
		<updated>2008-04-30T14:28:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Heroldch: /* Ort */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{In Bearbeitung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Definition=&lt;br /&gt;
Die Informationslogistik garantiert dem Benutzer eine bedarfsgerechte elektronische Informationsversorgung, unabhängig von dessen Aufenthaltsort, dem Arbeitskontext, der Tageszeit und dem verwendeten Endgerät. Sie spielt im Bereich der [[Unternehmensportal]]e eine wichtige Rolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Ansatz=&lt;br /&gt;
Zunehmend zeichnet sich der Trend ab, dass Anwender (Mitarbeiter, Kunden) ihre Aufgaben von unterwegs über mobile Endgeräte erledigen. Die Kommunikation und Aufgabenerledigung zwischen Unternehmen findet somit beispielsweise über Laptops, PDAs oder Mobiltelefone statt. Mobil erfasste Informationen werden übermittelt bzw. Informationen werden abgefragt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor allem mobile Anwender möchten, wenn sie unterwegs sind, mit den richtigen Informationen zur richtigen Zeit versorgt und nicht mit unnötigen oder irrelevanten Informationen überflutet werden. Dies ist zum einen darauf zurück zu führen, dass mobile Endgeräte begrenzte Leistungsmerkmale (wie Bildschirmgröße, Bildschirmauflösung, Übertagungsgeschwindigkeit, usw.) aufweisen und zum anderen haben mobile Mitarbeiter, z.B. während einer Autofahrt, nicht die Zeit sich durch eine [[Informationsflut]] zu kämpfen. Die Informationslogistik versucht an dieser Stelle die relevanten Informationen aufgrund vorgegebener Kriterien zu ermitteln und zu zustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Befindet sich ein Außendiestmitarbeiter der Kundenbetreuung auf dem Weg zum Kunden, sind für ihn kundenspezifische Informationen von Bedeutung (Verkaufshistorien, E-Mail-Kontakte, Konditionsvorgaben, Beschwerden, aktuelle Projekte, usw.). Mittels eines Mobiltelefones kann sich der Mitarbeiter über die  Unternehmenssysteme Kundeninformationen abrufen bzw. nur E-Mails zustellen lassen, die mit dem Kunden zu tun haben. Der Anwender entscheidet also selbst in welchem Arbeitskontext und zu welcher Zeit er bestimmte Informationsinhalte automatisch zugestellt bzw. abrufen möchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch in der Freizeit nutzen viele Anwender Informations- und Kommunikationssysteme, auf die sie von unterwegs zugreifen möchten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen der Informationslogistik wurden Softwaresysteme, sogenannte &amp;quot;Informationslogistische Anwendungen&amp;quot;, entwickelt, die die Dimensionen Inhalt, Ort und Zeit bei der Informationsversorgung berücksichtigen und hierdurch eine Zustellung von richtigen Informationen zur richtigen Zeit und am richtigen Ort garantieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Dimensionen=&lt;br /&gt;
Die drei Dimensionen der Informationslogistik ermöglichen es dem Anwender, seinen Informationsbedarf an Hand von Kriterien festzulegen, die von informationslogistischen Anwendungen ausgewährtet werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Inhalt==&lt;br /&gt;
Dem Anwender sollen nur Informationen automatisch zugestellt werden, deren Inhalt in einem bestimmten Arbeitskontext für den Anwender relevant ist. Beispielsweise die Weiterleitung von E-Mails, die Informationen zum Kunden A enthalten, an einen Außendienstmitarbeiter, welcher sich gerade auf dem Weg zum Kunden A befindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ort==&lt;br /&gt;
Informationen müssen elektronisch an den Ort gelangen, an dem der Nutzer sie gerade benötigt. Hierfür muss die Präsentation der Informationen flexibel gehalten werden, da unterwegs nicht immer auf einen Laptop oder PC zurückgegriffen werden kann. Beispielsweise die Zustellung eines Sitzungsprotokolls im WAP-Format, welches nur die wichtigsten Eckpunkte und Ergebnisse enthält, auf ein Mobiltelefon. Somit erhält der Anwender einen schnellen Überblick. Möchte er ausführlichere Informationen kann er diese dann später an einem Laptop/Desktop-PC nachlesen oder vom Mobiltelefon, über eine entsprechende Schnittstelle, auf einem Drucker oder einem Faxgerät das gesamte Protokoll ausgeben. Weitere Beispiele sind die aktuellen Wettermeldungen zum jeweiligen Aufenthaltsort oder die Navigation zu einem Restaurant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zeit==&lt;br /&gt;
Informationen sollten in der aktuellsten Version vorliegen und ausgeliefert werden. Veraltete Informationen führen zu Fehlinformationen und Unstimmigkeiten. Beispielsweise benötigt ein Verkäufer aktuelle Preislisten, um einem Kunden ein entsprechendes Angebot vorzulegen, Manager benötigen aktuelle Unternehmenskennzahlen, um strategische Entscheidungen zu treffen. Auch Navigationssysteme benötigen rechtzeitig die aktuellsten Stauinformationen, um die Autofahrer zu wahren und eine neue Ausweichroute zu berechnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Ausblick=&lt;br /&gt;
Mit Ausnahmen einiger Pilotprojekte des Fraunhofer-Institutes für Software- und Systemtechnik (ISST), gibt es momentan keine Softwarelösung, die die Idee der Informationslogistik mit ihren drei Dimensionen realisiert. Meist meist werden die Dimensionen Ort oder Zeit berücksichtigt, jedoch weniger der Inhalt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mobilfunkanbieter ermöglichen dem Anwender Erreichbarkeitsinformationen, wie &amp;quot;Bin während des Meetings nur über SMS erreichbar&amp;quot;, zu hinterlegen. Diese können von anderen Abgefragt werden. Ein anderes Beispiel sind die mobilen E-Mail-Dienste von Google (http://www.google.de/mobile/mail/index.html), die beim eintreffen einer E-Mail im Postfach eine Benachrichtigungs-SMS an das Mobiltelefon versenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Quellen=&lt;br /&gt;
*[[Föcker, E.; Lienemann, C. (2000): Informationslogistische Dienste für Unternehmensportale]]&lt;br /&gt;
*[[Föcker, E.; Löffeler, T. (2001): Mobile Aufgabenerledigung]]&lt;br /&gt;
*[[Herold C. (2008): Unternehmensportale und mobile Anwendungen]]&lt;br /&gt;
*[[Goesmann, T.; Lucas, R. (2001): Kontextbezogene Informationsversorgung für den Wissensarbeiter]]&lt;br /&gt;
*[[Haseloff, S. (2001): Ortunabhängige Informationsversorgung in informationslogistischen Anwendungen]]&lt;br /&gt;
*[[Lienemann, C. (2001): Informationslogistik]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Informatik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glossar]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Heroldch</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://glossar.hs-augsburg.de/w/index.php?title=Informationslogistik&amp;diff=11529</id>
		<title>Informationslogistik</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://glossar.hs-augsburg.de/w/index.php?title=Informationslogistik&amp;diff=11529"/>
		<updated>2008-04-30T14:28:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Heroldch: /* Ort */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{In Bearbeitung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Definition=&lt;br /&gt;
Die Informationslogistik garantiert dem Benutzer eine bedarfsgerechte elektronische Informationsversorgung, unabhängig von dessen Aufenthaltsort, dem Arbeitskontext, der Tageszeit und dem verwendeten Endgerät. Sie spielt im Bereich der [[Unternehmensportal]]e eine wichtige Rolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Ansatz=&lt;br /&gt;
Zunehmend zeichnet sich der Trend ab, dass Anwender (Mitarbeiter, Kunden) ihre Aufgaben von unterwegs über mobile Endgeräte erledigen. Die Kommunikation und Aufgabenerledigung zwischen Unternehmen findet somit beispielsweise über Laptops, PDAs oder Mobiltelefone statt. Mobil erfasste Informationen werden übermittelt bzw. Informationen werden abgefragt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor allem mobile Anwender möchten, wenn sie unterwegs sind, mit den richtigen Informationen zur richtigen Zeit versorgt und nicht mit unnötigen oder irrelevanten Informationen überflutet werden. Dies ist zum einen darauf zurück zu führen, dass mobile Endgeräte begrenzte Leistungsmerkmale (wie Bildschirmgröße, Bildschirmauflösung, Übertagungsgeschwindigkeit, usw.) aufweisen und zum anderen haben mobile Mitarbeiter, z.B. während einer Autofahrt, nicht die Zeit sich durch eine [[Informationsflut]] zu kämpfen. Die Informationslogistik versucht an dieser Stelle die relevanten Informationen aufgrund vorgegebener Kriterien zu ermitteln und zu zustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Befindet sich ein Außendiestmitarbeiter der Kundenbetreuung auf dem Weg zum Kunden, sind für ihn kundenspezifische Informationen von Bedeutung (Verkaufshistorien, E-Mail-Kontakte, Konditionsvorgaben, Beschwerden, aktuelle Projekte, usw.). Mittels eines Mobiltelefones kann sich der Mitarbeiter über die  Unternehmenssysteme Kundeninformationen abrufen bzw. nur E-Mails zustellen lassen, die mit dem Kunden zu tun haben. Der Anwender entscheidet also selbst in welchem Arbeitskontext und zu welcher Zeit er bestimmte Informationsinhalte automatisch zugestellt bzw. abrufen möchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch in der Freizeit nutzen viele Anwender Informations- und Kommunikationssysteme, auf die sie von unterwegs zugreifen möchten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen der Informationslogistik wurden Softwaresysteme, sogenannte &amp;quot;Informationslogistische Anwendungen&amp;quot;, entwickelt, die die Dimensionen Inhalt, Ort und Zeit bei der Informationsversorgung berücksichtigen und hierdurch eine Zustellung von richtigen Informationen zur richtigen Zeit und am richtigen Ort garantieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Dimensionen=&lt;br /&gt;
Die drei Dimensionen der Informationslogistik ermöglichen es dem Anwender, seinen Informationsbedarf an Hand von Kriterien festzulegen, die von informationslogistischen Anwendungen ausgewährtet werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Inhalt==&lt;br /&gt;
Dem Anwender sollen nur Informationen automatisch zugestellt werden, deren Inhalt in einem bestimmten Arbeitskontext für den Anwender relevant ist. Beispielsweise die Weiterleitung von E-Mails, die Informationen zum Kunden A enthalten, an einen Außendienstmitarbeiter, welcher sich gerade auf dem Weg zum Kunden A befindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ort==&lt;br /&gt;
Informationen müssen elektronisch an den Ort gelangen, an dem der Nutzer sie gerade benötigt. Hierfür muss die Präsentation der Informationen flexibel gehalten werden, da unterwegs nicht immer auf einen Laptop oder PC zurückgegriffen werden kann. Beispielsweise die Zustellung eines Sitzungsprotokolls im WAP-Format, welches nur die wichtigsten Eckpunkte und Ergebnisse enthält, auf ein Mobiltelefon. Somit erhält der Anwender einen schnellen Überblick. Möchte er ausführlicherer Informationen kann er diese dann später an einem Laptop/Desktop-PC nachlesen oder vom Mobiltelefon, über eine entsprechende Schnittstelle, auf einem Drucker oder einem Faxgerät das gesamte Protokoll ausgeben. Weitere Beispiele sind die aktuellen Wettermeldungen zum jeweiligen Aufenthaltsort oder die Navigation zu einem Restaurant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zeit==&lt;br /&gt;
Informationen sollten in der aktuellsten Version vorliegen und ausgeliefert werden. Veraltete Informationen führen zu Fehlinformationen und Unstimmigkeiten. Beispielsweise benötigt ein Verkäufer aktuelle Preislisten, um einem Kunden ein entsprechendes Angebot vorzulegen, Manager benötigen aktuelle Unternehmenskennzahlen, um strategische Entscheidungen zu treffen. Auch Navigationssysteme benötigen rechtzeitig die aktuellsten Stauinformationen, um die Autofahrer zu wahren und eine neue Ausweichroute zu berechnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Ausblick=&lt;br /&gt;
Mit Ausnahmen einiger Pilotprojekte des Fraunhofer-Institutes für Software- und Systemtechnik (ISST), gibt es momentan keine Softwarelösung, die die Idee der Informationslogistik mit ihren drei Dimensionen realisiert. Meist meist werden die Dimensionen Ort oder Zeit berücksichtigt, jedoch weniger der Inhalt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mobilfunkanbieter ermöglichen dem Anwender Erreichbarkeitsinformationen, wie &amp;quot;Bin während des Meetings nur über SMS erreichbar&amp;quot;, zu hinterlegen. Diese können von anderen Abgefragt werden. Ein anderes Beispiel sind die mobilen E-Mail-Dienste von Google (http://www.google.de/mobile/mail/index.html), die beim eintreffen einer E-Mail im Postfach eine Benachrichtigungs-SMS an das Mobiltelefon versenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Quellen=&lt;br /&gt;
*[[Föcker, E.; Lienemann, C. (2000): Informationslogistische Dienste für Unternehmensportale]]&lt;br /&gt;
*[[Föcker, E.; Löffeler, T. (2001): Mobile Aufgabenerledigung]]&lt;br /&gt;
*[[Herold C. (2008): Unternehmensportale und mobile Anwendungen]]&lt;br /&gt;
*[[Goesmann, T.; Lucas, R. (2001): Kontextbezogene Informationsversorgung für den Wissensarbeiter]]&lt;br /&gt;
*[[Haseloff, S. (2001): Ortunabhängige Informationsversorgung in informationslogistischen Anwendungen]]&lt;br /&gt;
*[[Lienemann, C. (2001): Informationslogistik]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Informatik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glossar]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Heroldch</name></author>
	</entry>
	<entry>
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		<title>Informationslogistik</title>
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		<updated>2008-04-30T14:28:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Heroldch: /* Ort */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{In Bearbeitung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Definition=&lt;br /&gt;
Die Informationslogistik garantiert dem Benutzer eine bedarfsgerechte elektronische Informationsversorgung, unabhängig von dessen Aufenthaltsort, dem Arbeitskontext, der Tageszeit und dem verwendeten Endgerät. Sie spielt im Bereich der [[Unternehmensportal]]e eine wichtige Rolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Ansatz=&lt;br /&gt;
Zunehmend zeichnet sich der Trend ab, dass Anwender (Mitarbeiter, Kunden) ihre Aufgaben von unterwegs über mobile Endgeräte erledigen. Die Kommunikation und Aufgabenerledigung zwischen Unternehmen findet somit beispielsweise über Laptops, PDAs oder Mobiltelefone statt. Mobil erfasste Informationen werden übermittelt bzw. Informationen werden abgefragt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor allem mobile Anwender möchten, wenn sie unterwegs sind, mit den richtigen Informationen zur richtigen Zeit versorgt und nicht mit unnötigen oder irrelevanten Informationen überflutet werden. Dies ist zum einen darauf zurück zu führen, dass mobile Endgeräte begrenzte Leistungsmerkmale (wie Bildschirmgröße, Bildschirmauflösung, Übertagungsgeschwindigkeit, usw.) aufweisen und zum anderen haben mobile Mitarbeiter, z.B. während einer Autofahrt, nicht die Zeit sich durch eine [[Informationsflut]] zu kämpfen. Die Informationslogistik versucht an dieser Stelle die relevanten Informationen aufgrund vorgegebener Kriterien zu ermitteln und zu zustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Befindet sich ein Außendiestmitarbeiter der Kundenbetreuung auf dem Weg zum Kunden, sind für ihn kundenspezifische Informationen von Bedeutung (Verkaufshistorien, E-Mail-Kontakte, Konditionsvorgaben, Beschwerden, aktuelle Projekte, usw.). Mittels eines Mobiltelefones kann sich der Mitarbeiter über die  Unternehmenssysteme Kundeninformationen abrufen bzw. nur E-Mails zustellen lassen, die mit dem Kunden zu tun haben. Der Anwender entscheidet also selbst in welchem Arbeitskontext und zu welcher Zeit er bestimmte Informationsinhalte automatisch zugestellt bzw. abrufen möchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch in der Freizeit nutzen viele Anwender Informations- und Kommunikationssysteme, auf die sie von unterwegs zugreifen möchten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen der Informationslogistik wurden Softwaresysteme, sogenannte &amp;quot;Informationslogistische Anwendungen&amp;quot;, entwickelt, die die Dimensionen Inhalt, Ort und Zeit bei der Informationsversorgung berücksichtigen und hierdurch eine Zustellung von richtigen Informationen zur richtigen Zeit und am richtigen Ort garantieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Dimensionen=&lt;br /&gt;
Die drei Dimensionen der Informationslogistik ermöglichen es dem Anwender, seinen Informationsbedarf an Hand von Kriterien festzulegen, die von informationslogistischen Anwendungen ausgewährtet werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Inhalt==&lt;br /&gt;
Dem Anwender sollen nur Informationen automatisch zugestellt werden, deren Inhalt in einem bestimmten Arbeitskontext für den Anwender relevant ist. Beispielsweise die Weiterleitung von E-Mails, die Informationen zum Kunden A enthalten, an einen Außendienstmitarbeiter, welcher sich gerade auf dem Weg zum Kunden A befindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ort==&lt;br /&gt;
Informationen müssen elektronisch an den Ort gelangen, an dem der Nutzer sie gerade benötigt. Hierfür muss die Präsentation der Informationen flexibel gehalten werden, da unterwegs nicht immer auf einen Laptop oder PC zurückgegriffen werden kann. Beispielsweise die Zustellung eines Sitzungsprotokolls im WAP-Format, welches nur die wichtigsten Eckpunkte und Ergebnisse enthält, auf ein Mobiltelefon. Somit erhält der Anwender einen schnell Überblick. Möchte er ausführlicherer Informationen kann er diese dann später an einem Laptop/Desktop-PC nachlesen oder vom Mobiltelefon, über eine entsprechende Schnittstelle, auf einem Drucker oder einem Faxgerät das gesamte Protokoll ausgeben. Weitere Beispiele sind die aktuellen Wettermeldungen zum jeweiligen Aufenthaltsort oder die Navigation zu einem Restaurant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zeit==&lt;br /&gt;
Informationen sollten in der aktuellsten Version vorliegen und ausgeliefert werden. Veraltete Informationen führen zu Fehlinformationen und Unstimmigkeiten. Beispielsweise benötigt ein Verkäufer aktuelle Preislisten, um einem Kunden ein entsprechendes Angebot vorzulegen, Manager benötigen aktuelle Unternehmenskennzahlen, um strategische Entscheidungen zu treffen. Auch Navigationssysteme benötigen rechtzeitig die aktuellsten Stauinformationen, um die Autofahrer zu wahren und eine neue Ausweichroute zu berechnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Ausblick=&lt;br /&gt;
Mit Ausnahmen einiger Pilotprojekte des Fraunhofer-Institutes für Software- und Systemtechnik (ISST), gibt es momentan keine Softwarelösung, die die Idee der Informationslogistik mit ihren drei Dimensionen realisiert. Meist meist werden die Dimensionen Ort oder Zeit berücksichtigt, jedoch weniger der Inhalt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mobilfunkanbieter ermöglichen dem Anwender Erreichbarkeitsinformationen, wie &amp;quot;Bin während des Meetings nur über SMS erreichbar&amp;quot;, zu hinterlegen. Diese können von anderen Abgefragt werden. Ein anderes Beispiel sind die mobilen E-Mail-Dienste von Google (http://www.google.de/mobile/mail/index.html), die beim eintreffen einer E-Mail im Postfach eine Benachrichtigungs-SMS an das Mobiltelefon versenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Quellen=&lt;br /&gt;
*[[Föcker, E.; Lienemann, C. (2000): Informationslogistische Dienste für Unternehmensportale]]&lt;br /&gt;
*[[Föcker, E.; Löffeler, T. (2001): Mobile Aufgabenerledigung]]&lt;br /&gt;
*[[Herold C. (2008): Unternehmensportale und mobile Anwendungen]]&lt;br /&gt;
*[[Goesmann, T.; Lucas, R. (2001): Kontextbezogene Informationsversorgung für den Wissensarbeiter]]&lt;br /&gt;
*[[Haseloff, S. (2001): Ortunabhängige Informationsversorgung in informationslogistischen Anwendungen]]&lt;br /&gt;
*[[Lienemann, C. (2001): Informationslogistik]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Informatik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glossar]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Heroldch</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://glossar.hs-augsburg.de/w/index.php?title=Informationslogistik&amp;diff=11527</id>
		<title>Informationslogistik</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://glossar.hs-augsburg.de/w/index.php?title=Informationslogistik&amp;diff=11527"/>
		<updated>2008-04-30T14:27:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Heroldch: /* Dimensionen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{In Bearbeitung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Definition=&lt;br /&gt;
Die Informationslogistik garantiert dem Benutzer eine bedarfsgerechte elektronische Informationsversorgung, unabhängig von dessen Aufenthaltsort, dem Arbeitskontext, der Tageszeit und dem verwendeten Endgerät. Sie spielt im Bereich der [[Unternehmensportal]]e eine wichtige Rolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Ansatz=&lt;br /&gt;
Zunehmend zeichnet sich der Trend ab, dass Anwender (Mitarbeiter, Kunden) ihre Aufgaben von unterwegs über mobile Endgeräte erledigen. Die Kommunikation und Aufgabenerledigung zwischen Unternehmen findet somit beispielsweise über Laptops, PDAs oder Mobiltelefone statt. Mobil erfasste Informationen werden übermittelt bzw. Informationen werden abgefragt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor allem mobile Anwender möchten, wenn sie unterwegs sind, mit den richtigen Informationen zur richtigen Zeit versorgt und nicht mit unnötigen oder irrelevanten Informationen überflutet werden. Dies ist zum einen darauf zurück zu führen, dass mobile Endgeräte begrenzte Leistungsmerkmale (wie Bildschirmgröße, Bildschirmauflösung, Übertagungsgeschwindigkeit, usw.) aufweisen und zum anderen haben mobile Mitarbeiter, z.B. während einer Autofahrt, nicht die Zeit sich durch eine [[Informationsflut]] zu kämpfen. Die Informationslogistik versucht an dieser Stelle die relevanten Informationen aufgrund vorgegebener Kriterien zu ermitteln und zu zustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Befindet sich ein Außendiestmitarbeiter der Kundenbetreuung auf dem Weg zum Kunden, sind für ihn kundenspezifische Informationen von Bedeutung (Verkaufshistorien, E-Mail-Kontakte, Konditionsvorgaben, Beschwerden, aktuelle Projekte, usw.). Mittels eines Mobiltelefones kann sich der Mitarbeiter über die  Unternehmenssysteme Kundeninformationen abrufen bzw. nur E-Mails zustellen lassen, die mit dem Kunden zu tun haben. Der Anwender entscheidet also selbst in welchem Arbeitskontext und zu welcher Zeit er bestimmte Informationsinhalte automatisch zugestellt bzw. abrufen möchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch in der Freizeit nutzen viele Anwender Informations- und Kommunikationssysteme, auf die sie von unterwegs zugreifen möchten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen der Informationslogistik wurden Softwaresysteme, sogenannte &amp;quot;Informationslogistische Anwendungen&amp;quot;, entwickelt, die die Dimensionen Inhalt, Ort und Zeit bei der Informationsversorgung berücksichtigen und hierdurch eine Zustellung von richtigen Informationen zur richtigen Zeit und am richtigen Ort garantieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Dimensionen=&lt;br /&gt;
Die drei Dimensionen der Informationslogistik ermöglichen es dem Anwender, seinen Informationsbedarf an Hand von Kriterien festzulegen, die von informationslogistischen Anwendungen ausgewährtet werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Inhalt==&lt;br /&gt;
Dem Anwender sollen nur Informationen automatisch zugestellt werden, deren Inhalt in einem bestimmten Arbeitskontext für den Anwender relevant ist. Beispielsweise die Weiterleitung von E-Mails, die Informationen zum Kunden A enthalten, an einen Außendienstmitarbeiter, welcher sich gerade auf dem Weg zum Kunden A befindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ort==&lt;br /&gt;
Informationen müssen elektronisch an den Ort gelangen, an dem der Nutzer sie gerade benötigt. Hierfür muss die Präsentation der Informationen flexibel gehalten werden, da unterwegs nicht immer auf einen Laptop oder PC zurückgegriffen werden kann. Beispielsweise die Zustellung eines Sitzungsprotokolls, welches nur die wichtigsten Eckpunkte und Ergebnisse enthält im WAP-Format, auf ein Mobiltelefon. Somit erhält der Anwender einen schnell Überblick. Möchte er ausführlicherer Informationen kann er diese dann später an einem Laptop/Desktop-PC nachlesen oder vom Mobiltelefon, über eine entsprechende Schnittstelle, auf einem Drucker oder einem Faxgerät das gesamte Protokoll ausgeben. Weitere Beispiele sind die aktuellen Wettermeldungen zum jeweiligen Aufenthaltsort oder die Navigation zu einem Restaurant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zeit==&lt;br /&gt;
Informationen sollten in der aktuellsten Version vorliegen und ausgeliefert werden. Veraltete Informationen führen zu Fehlinformationen und Unstimmigkeiten. Beispielsweise benötigt ein Verkäufer aktuelle Preislisten, um einem Kunden ein entsprechendes Angebot vorzulegen, Manager benötigen aktuelle Unternehmenskennzahlen, um strategische Entscheidungen zu treffen. Auch Navigationssysteme benötigen rechtzeitig die aktuellsten Stauinformationen, um die Autofahrer zu wahren und eine neue Ausweichroute zu berechnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Ausblick=&lt;br /&gt;
Mit Ausnahmen einiger Pilotprojekte des Fraunhofer-Institutes für Software- und Systemtechnik (ISST), gibt es momentan keine Softwarelösung, die die Idee der Informationslogistik mit ihren drei Dimensionen realisiert. Meist meist werden die Dimensionen Ort oder Zeit berücksichtigt, jedoch weniger der Inhalt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mobilfunkanbieter ermöglichen dem Anwender Erreichbarkeitsinformationen, wie &amp;quot;Bin während des Meetings nur über SMS erreichbar&amp;quot;, zu hinterlegen. Diese können von anderen Abgefragt werden. Ein anderes Beispiel sind die mobilen E-Mail-Dienste von Google (http://www.google.de/mobile/mail/index.html), die beim eintreffen einer E-Mail im Postfach eine Benachrichtigungs-SMS an das Mobiltelefon versenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Quellen=&lt;br /&gt;
*[[Föcker, E.; Lienemann, C. (2000): Informationslogistische Dienste für Unternehmensportale]]&lt;br /&gt;
*[[Föcker, E.; Löffeler, T. (2001): Mobile Aufgabenerledigung]]&lt;br /&gt;
*[[Herold C. (2008): Unternehmensportale und mobile Anwendungen]]&lt;br /&gt;
*[[Goesmann, T.; Lucas, R. (2001): Kontextbezogene Informationsversorgung für den Wissensarbeiter]]&lt;br /&gt;
*[[Haseloff, S. (2001): Ortunabhängige Informationsversorgung in informationslogistischen Anwendungen]]&lt;br /&gt;
*[[Lienemann, C. (2001): Informationslogistik]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Informatik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glossar]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Heroldch</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://glossar.hs-augsburg.de/w/index.php?title=Informationsflut&amp;diff=11526</id>
		<title>Informationsflut</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://glossar.hs-augsburg.de/w/index.php?title=Informationsflut&amp;diff=11526"/>
		<updated>2008-04-30T14:20:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Heroldch: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Eingereicht zur Überprüfung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Definition=&lt;br /&gt;
Anhäufung einer Vielzahl an Informationen, die eine Person oder eine Gruppe von Personen nicht mehr bewältigen bzw. verarbeiten kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Ursachen=&lt;br /&gt;
Die Zahl der Inhalte auf webbasierten Plattformen (Internet, Intranet) steigt stetig. Anwender müssen sich immer länger durch das Informationschaos bewegen, bevor sie das finden wonach sie suchen. Teils sind Informationen redundant, nicht auffindbar, veraltet, gelangen nur auf Umwegen ans Ziel oder gar nicht. Dies führt letztendlich dazu, dass Anwender mehr Zeit in die Suche nach Informationen investieren. Zwar werden Softwarelösungen wie E-Mail-Programme, [[Dokumenten-Management-System]]e zur Strukturierung der Informationen eingesetzt, jedoch ist ihre Integration allein kein Wunderheilmittel gegen die Informationsüberflutung. Diese Technologien müssen überlegt integriert und verantwortlich betrieben werden, um nicht ebenfalls im Wildwuchs unterzugehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Lienemann, C. (2001)]] nennt drei mögliche Ursachen für die Informationsüberflutung. Die erste Ursache ist der technische Fortschritt. Speicher, ob nun in externer oder intern verbauter Form, besitzen immer größere Kapazitäten zu sinkenden Preisen. Die großen Speicherkapazitäten verleiten Anwender dazu Daten zu hinterlegen, deren Informationsgehalt nicht oder wenig relevant ist. Zusätzlich entwickeln Nutzer verstärkt das Bedürfnis sich an mehreren Quellen zu informieren. Für Recherchen wird neben Büchern und internen Unternehmensinformationen gerne das Internet verwendet. Reichte früher eine Tageszeitung aus um sich über die Börsenkurse zu informieren, surft man heute auf mehreren Börsen- oder Banken-Portalen. Viele Anwender besitzten Endgeräte mit ähnlichem Funktionsumfang, diese werden abhängig von der Situation bevorzug verwendet. Beispielsweise rufen Anwender ihre E-Mails von zu Hause aus per Laptop oder PC ab und von unterwegs übers Mobiltelefon. Dies führt zur Dateninkonsistenz und erfordert eine Synchronisation der Daten auf mehreren Geräten und Anwendungen, da anstonsten die Daten auf einem Gerät immer aktueller sind als auf den anderen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Quellen=&lt;br /&gt;
*[[Christ, O. (2003): Content-Management in der Praxis]]&lt;br /&gt;
*[[Lienemann, C. (2001): Informationslogistik]]&lt;br /&gt;
*[[Staudt, H. (2002): Enterprise Portale bändigen die Informationsflut]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Informatik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glossar]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Heroldch</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://glossar.hs-augsburg.de/w/index.php?title=Informationsflut&amp;diff=11525</id>
		<title>Informationsflut</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://glossar.hs-augsburg.de/w/index.php?title=Informationsflut&amp;diff=11525"/>
		<updated>2008-04-30T14:19:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Heroldch: /* Ursachen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{In Bearbeitung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Definition=&lt;br /&gt;
Anhäufung einer Vielzahl an Informationen, die eine Person oder eine Gruppe von Personen nicht mehr bewältigen bzw. verarbeiten kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Ursachen=&lt;br /&gt;
Die Zahl der Inhalte auf webbasierten Plattformen (Internet, Intranet) steigt stetig. Anwender müssen sich immer länger durch das Informationschaos bewegen, bevor sie das finden wonach sie suchen. Teils sind Informationen redundant, nicht auffindbar, veraltet, gelangen nur auf Umwegen ans Ziel oder gar nicht. Dies führt letztendlich dazu, dass Anwender mehr Zeit in die Suche nach Informationen investieren. Zwar werden Softwarelösungen wie E-Mail-Programme, [[Dokumenten-Management-System]]e zur Strukturierung der Informationen eingesetzt, jedoch ist ihre Integration allein kein Wunderheilmittel gegen die Informationsüberflutung. Diese Technologien müssen überlegt integriert und verantwortlich betrieben werden, um nicht ebenfalls im Wildwuchs unterzugehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Lienemann, C. (2001)]] nennt drei mögliche Ursachen für die Informationsüberflutung. Die erste Ursache ist der technische Fortschritt. Speicher, ob nun in externer oder intern verbauter Form, besitzen immer größere Kapazitäten zu sinkenden Preisen. Die großen Speicherkapazitäten verleiten Anwender dazu Daten zu hinterlegen, deren Informationsgehalt nicht oder wenig relevant ist. Zusätzlich entwickeln Nutzer verstärkt das Bedürfnis sich an mehreren Quellen zu informieren. Für Recherchen wird neben Büchern und internen Unternehmensinformationen gerne das Internet verwendet. Reichte früher eine Tageszeitung aus um sich über die Börsenkurse zu informieren, surft man heute auf mehreren Börsen- oder Banken-Portalen. Viele Anwender besitzten Endgeräte mit ähnlichem Funktionsumfang, diese werden abhängig von der Situation bevorzug verwendet. Beispielsweise rufen Anwender ihre E-Mails von zu Hause aus per Laptop oder PC ab und von unterwegs übers Mobiltelefon. Dies führt zur Dateninkonsistenz und erfordert eine Synchronisation der Daten auf mehreren Geräten und Anwendungen, da anstonsten die Daten auf einem Gerät immer aktueller sind als auf den anderen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Quellen=&lt;br /&gt;
*[[Christ, O. (2003): Content-Management in der Praxis]]&lt;br /&gt;
*[[Lienemann, C. (2001): Informationslogistik]]&lt;br /&gt;
*[[Staudt, H. (2002): Enterprise Portale bändigen die Informationsflut]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Informatik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glossar]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Heroldch</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://glossar.hs-augsburg.de/w/index.php?title=Informationsflut&amp;diff=11524</id>
		<title>Informationsflut</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://glossar.hs-augsburg.de/w/index.php?title=Informationsflut&amp;diff=11524"/>
		<updated>2008-04-30T14:16:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Heroldch: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{In Bearbeitung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Definition=&lt;br /&gt;
Anhäufung einer Vielzahl an Informationen, die eine Person oder eine Gruppe von Personen nicht mehr bewältigen bzw. verarbeiten kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Ursachen=&lt;br /&gt;
Die Zahl der Inhalte auf webbasierten Plattformen (Internet, Intranet) steigt stetig. Anwender müssen sich immer länger durch das Informationschaos bewegen, bevor sie das finden wonach sie suchen. Teils sind Informationen redundant, nicht auffindbar, veraltet, gelangen nur auf Umwegen ans Ziel oder gar nicht. Dies führt letztendlich dazu, dass Anwender mehr Zeit in die Suche nach Informationen investieren. Zwar werden Softwarelösungen wie E-Mail-Programme, [[Dokumenten-Management-System]]e zur Strukturierung der Informationen eingesetzt, jedoch ist ihre Integration allein kein Wunderheilmittel gegen die Informationsüberflutung. Diese Technologien müssen überlegt integriert und verantwortlich betrieben werden, um nicht ebenfalls im Wildwuchs unterzugehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Lienemann, C. (2001)]] nennt drei mögliche Ursachen für die Informationsüberflutung. Die erste Ursache ist der technische Fortschritt. Speicher, ob nun in externer oder intern verbauter Form, besitzen immer größere Kapazitäten zu sinkenden Preisen. Die großen Speicherkapazitäten verleiten Anwender dazu Daten zu hinterlegen, deren Informationsgehalt nicht oder wenig relevant ist. Zusätzlich entwickeln Nutzer verstärkt das Bedürfnis sich an mehreren Quellen zu informieren. Für Recherchen wird neben Büchern und internen Unternehmensinformationen gerne das Internet verwendet. Reichte früher eine Tageszeitung aus um sich über die Börsenkurse zu informieren, surft man heute auf mehreren Börsen- oder Banken-Portalen. Viele Anwender besitzten Endgeräte mit ähnlichem Funktionsumfang, diese werden abhängig von der Situation bevorzug verwendet. Beispielsweise rufen Anwender ihre E-Mail von zu Hause aus per Laptop oder PC ab und von unterwegs übers Mobiltelefon. Dies führt zur Dateninkonsistenz und erfordert eine Synchronisation der Daten auf mehreren Geräten und Anwendungen, da anstonsten die Daten auf einem Gerät immer aktueller sind als auf den anderen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Quellen=&lt;br /&gt;
*[[Christ, O. (2003): Content-Management in der Praxis]]&lt;br /&gt;
*[[Lienemann, C. (2001): Informationslogistik]]&lt;br /&gt;
*[[Staudt, H. (2002): Enterprise Portale bändigen die Informationsflut]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Informatik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glossar]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Heroldch</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://glossar.hs-augsburg.de/w/index.php?title=Informationslogistik&amp;diff=11523</id>
		<title>Informationslogistik</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://glossar.hs-augsburg.de/w/index.php?title=Informationslogistik&amp;diff=11523"/>
		<updated>2008-04-28T20:50:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Heroldch: /* Ansatz */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{In Bearbeitung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Definition=&lt;br /&gt;
Die Informationslogistik garantiert dem Benutzer eine bedarfsgerechte elektronische Informationsversorgung, unabhängig von dessen Aufenthaltsort, dem Arbeitskontext, der Tageszeit und dem verwendeten Endgerät. Sie spielt im Bereich der [[Unternehmensportal]]e eine wichtige Rolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Ansatz=&lt;br /&gt;
Zunehmend zeichnet sich der Trend ab, dass Anwender (Mitarbeiter, Kunden) ihre Aufgaben von unterwegs über mobile Endgeräte erledigen. Die Kommunikation und Aufgabenerledigung zwischen Unternehmen findet somit beispielsweise über Laptops, PDAs oder Mobiltelefone statt. Mobil erfasste Informationen werden übermittelt bzw. Informationen werden abgefragt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor allem mobile Anwender möchten, wenn sie unterwegs sind, mit den richtigen Informationen zur richtigen Zeit versorgt und nicht mit unnötigen oder irrelevanten Informationen überflutet werden. Dies ist zum einen darauf zurück zu führen, dass mobile Endgeräte begrenzte Leistungsmerkmale (wie Bildschirmgröße, Bildschirmauflösung, Übertagungsgeschwindigkeit, usw.) aufweisen und zum anderen haben mobile Mitarbeiter, z.B. während einer Autofahrt, nicht die Zeit sich durch eine [[Informationsflut]] zu kämpfen. Die Informationslogistik versucht an dieser Stelle die relevanten Informationen aufgrund vorgegebener Kriterien zu ermitteln und zu zustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Befindet sich ein Außendiestmitarbeiter der Kundenbetreuung auf dem Weg zum Kunden, sind für ihn kundenspezifische Informationen von Bedeutung (Verkaufshistorien, E-Mail-Kontakte, Konditionsvorgaben, Beschwerden, aktuelle Projekte, usw.). Mittels eines Mobiltelefones kann sich der Mitarbeiter über die  Unternehmenssysteme Kundeninformationen abrufen bzw. nur E-Mails zustellen lassen, die mit dem Kunden zu tun haben. Der Anwender entscheidet also selbst in welchem Arbeitskontext und zu welcher Zeit er bestimmte Informationsinhalte automatisch zugestellt bzw. abrufen möchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch in der Freizeit nutzen viele Anwender Informations- und Kommunikationssysteme, auf die sie von unterwegs zugreifen möchten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen der Informationslogistik wurden Softwaresysteme, sogenannte &amp;quot;Informationslogistische Anwendungen&amp;quot;, entwickelt, die die Dimensionen Inhalt, Ort und Zeit bei der Informationsversorgung berücksichtigen und hierdurch eine Zustellung von richtigen Informationen zur richtigen Zeit und am richtigen Ort garantieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Dimensionen=&lt;br /&gt;
Die drei Dimensionen der Informationslogistik ermöglichen es dem Anwender, seinen Informationsbedarf an Hand von Kriterien festzulegen, die von informationslogistischen Anwendungen ausgewährtet werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Inhalt==&lt;br /&gt;
Dem Anwender sollen nur Informationen automatisch zugestellt werden, deren Inhalt in einem bestimmten Arbeitskontext für den Anwender relevant ist. Beispielsweise die Weiterleitung von E-Mails, die Informationen zum Kunden A enthalten, an einen Außendienstmitarbeiter, welcher sich gerade auf dem Weg zum Kunden A befindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ort==&lt;br /&gt;
Informationen müssen elektronisch an den Ort gelangen, an dem der Nutzer sie gerade benötigt; d.h. Abhängig von Dringlichkeit, Arbeitskontext und Umfang müssen Informationen an unterschiedlichen Orten verfügbar sein. Hierfür muss die Präsentation der Informationen flexibel gehalten werden, da unterwegs nicht immer auf einen Laptop oder PC zurückgegriffen werden kann. Beispielsweise die Zustellung eines Sitzungsprotokolls, welches nur die wichtigsten Eckpunkte und Ergebnisse enthält im WAP-Format, auf ein Mobiltelefon. Somit erhält der Anwender einen schnell Überblick. Möchte er ausführlicherer Informationen kann er diese dann später an einem Laptop/Desktop-PC nachlesen oder vom Mobiltelefon, über eine entsprechende Schnittstelle, auf einem Drucker oder einem Faxgerät das gesamte Protokoll ausgeben. Weitere Beispiele sind die aktuellen Wettermeldungen zum jeweiligen Aufenthaltsort oder die Navigation zu einem Restaurant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zeit==&lt;br /&gt;
Informationen sollten in der aktuellsten Version vorliegen und ausgeliefert werden. Veraltete Informationen führen zu Fehlinformationen und Unstimmigkeiten. Beispielsweise benötigt ein Verkäufer aktuelle Preislisten, um einem Kunden ein entsprechendes Angebot vorzulegen, Manager benötigen aktuelle Unternehmenskennzahlen, um strategische Entscheidungen zu treffen. Auch Navigationssysteme benötigen rechtzeitig die aktuellsten Stauinformationen, um die Autofahrer zu wahren und eine neue Ausweichroute zu berechnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Ausblick=&lt;br /&gt;
Mit Ausnahmen einiger Pilotprojekte des Fraunhofer-Institutes für Software- und Systemtechnik (ISST), gibt es momentan keine Softwarelösung, die die Idee der Informationslogistik mit ihren drei Dimensionen realisiert. Meist meist werden die Dimensionen Ort oder Zeit berücksichtigt, jedoch weniger der Inhalt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mobilfunkanbieter ermöglichen dem Anwender Erreichbarkeitsinformationen, wie &amp;quot;Bin während des Meetings nur über SMS erreichbar&amp;quot;, zu hinterlegen. Diese können von anderen Abgefragt werden. Ein anderes Beispiel sind die mobilen E-Mail-Dienste von Google (http://www.google.de/mobile/mail/index.html), die beim eintreffen einer E-Mail im Postfach eine Benachrichtigungs-SMS an das Mobiltelefon versenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Quellen=&lt;br /&gt;
*[[Föcker, E.; Lienemann, C. (2000): Informationslogistische Dienste für Unternehmensportale]]&lt;br /&gt;
*[[Föcker, E.; Löffeler, T. (2001): Mobile Aufgabenerledigung]]&lt;br /&gt;
*[[Herold C. (2008): Unternehmensportale und mobile Anwendungen]]&lt;br /&gt;
*[[Goesmann, T.; Lucas, R. (2001): Kontextbezogene Informationsversorgung für den Wissensarbeiter]]&lt;br /&gt;
*[[Haseloff, S. (2001): Ortunabhängige Informationsversorgung in informationslogistischen Anwendungen]]&lt;br /&gt;
*[[Lienemann, C. (2001): Informationslogistik]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Informatik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glossar]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Heroldch</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://glossar.hs-augsburg.de/w/index.php?title=Informationslogistik&amp;diff=11522</id>
		<title>Informationslogistik</title>
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		<updated>2008-04-28T20:50:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Heroldch: /* Dimensionen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{In Bearbeitung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Definition=&lt;br /&gt;
Die Informationslogistik garantiert dem Benutzer eine bedarfsgerechte elektronische Informationsversorgung, unabhängig von dessen Aufenthaltsort, dem Arbeitskontext, der Tageszeit und dem verwendeten Endgerät. Sie spielt im Bereich der [[Unternehmensportal]]e eine wichtige Rolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Ansatz=&lt;br /&gt;
Zunehmend zeichnet sich der Trend ab, dass Anwender (Mitarbeiter, Kunden) ihre Aufgaben von unterwegs über mobile Endgeräte erledigen. Die Kommunikation und Aufgabenerledigung zwischen Unternehmen findet somit beispielsweise über Laptops, PDAs oder Mobiltelefone statt. Mobil erfasste Informationen werden übermittelt bzw. Informationen werden abgefragt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor allem mobile Anwender möchten, wenn sie unterwegs sind, mit den richtigen Informationen zur richtigen Zeit versorgt und nicht mit unnötigen oder irrelevanten Informationen überflutet werden. Dies ist zum einen darauf zurück zu führen, dass mobile Endgeräte begrenzte Leistungsmerkmale (wie Bildschirmgröße, Bildschirmauflösung, Übertagungsgeschwindigkeit, usw.) aufweisen und zum anderen haben mobile Mitarbeiter, z.B. während einer Autofahrt, nicht die Zeit sich durch eine [[Informationsflut]] zu kämpfen. Die Informationslogistik versucht an dieser Stelle die relevanten Informationen aufgrund vorgegebener Kriterien zu ermitteln und zu zustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Befindet sich ein Außendiestmitarbeiter der Kundenbetreuung auf dem Weg zum Kunden, sind für ihn kundenspezifische Informationen von Bedeutung (Verkaufshistorien, E-Mail-Kontakte, Konditionsvorgaben, Beschwerden, aktuelle Projekte, usw.). Mittels eines Mobiltelefones kann sich der Mitarbeiter über die  Unternehmenssysteme Kundeninformationen abrufen bzw. nur E-Mails zustellen lassen, die mit dem Kunden zu tun haben. Der Anwender entscheidet also selbst in welchem Arbeitskontext und zu welcher Zeit er bestimmte Informationsinhalte automatisch zugestellt bzw. abrufen möchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch in der Freizeit nutzen viele Anwender Informations- und Kommunikationssysteme, auf die sie von unterwegs zugreifen möchten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen der Informationslogistik wurden Softwaresysteme, sogenannte &amp;quot;[[Informationslogistische Anwendungen]]&amp;quot;, entwickelt, die die Dimensionen Inhalt, Ort und Zeit bei der Informationsversorgung berücksichtigen und hierdurch eine Zustellung von richtigen Informationen zur richtigen Zeit und am richtigen Ort garantieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Dimensionen=&lt;br /&gt;
Die drei Dimensionen der Informationslogistik ermöglichen es dem Anwender, seinen Informationsbedarf an Hand von Kriterien festzulegen, die von informationslogistischen Anwendungen ausgewährtet werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Inhalt==&lt;br /&gt;
Dem Anwender sollen nur Informationen automatisch zugestellt werden, deren Inhalt in einem bestimmten Arbeitskontext für den Anwender relevant ist. Beispielsweise die Weiterleitung von E-Mails, die Informationen zum Kunden A enthalten, an einen Außendienstmitarbeiter, welcher sich gerade auf dem Weg zum Kunden A befindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ort==&lt;br /&gt;
Informationen müssen elektronisch an den Ort gelangen, an dem der Nutzer sie gerade benötigt; d.h. Abhängig von Dringlichkeit, Arbeitskontext und Umfang müssen Informationen an unterschiedlichen Orten verfügbar sein. Hierfür muss die Präsentation der Informationen flexibel gehalten werden, da unterwegs nicht immer auf einen Laptop oder PC zurückgegriffen werden kann. Beispielsweise die Zustellung eines Sitzungsprotokolls, welches nur die wichtigsten Eckpunkte und Ergebnisse enthält im WAP-Format, auf ein Mobiltelefon. Somit erhält der Anwender einen schnell Überblick. Möchte er ausführlicherer Informationen kann er diese dann später an einem Laptop/Desktop-PC nachlesen oder vom Mobiltelefon, über eine entsprechende Schnittstelle, auf einem Drucker oder einem Faxgerät das gesamte Protokoll ausgeben. Weitere Beispiele sind die aktuellen Wettermeldungen zum jeweiligen Aufenthaltsort oder die Navigation zu einem Restaurant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zeit==&lt;br /&gt;
Informationen sollten in der aktuellsten Version vorliegen und ausgeliefert werden. Veraltete Informationen führen zu Fehlinformationen und Unstimmigkeiten. Beispielsweise benötigt ein Verkäufer aktuelle Preislisten, um einem Kunden ein entsprechendes Angebot vorzulegen, Manager benötigen aktuelle Unternehmenskennzahlen, um strategische Entscheidungen zu treffen. Auch Navigationssysteme benötigen rechtzeitig die aktuellsten Stauinformationen, um die Autofahrer zu wahren und eine neue Ausweichroute zu berechnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Ausblick=&lt;br /&gt;
Mit Ausnahmen einiger Pilotprojekte des Fraunhofer-Institutes für Software- und Systemtechnik (ISST), gibt es momentan keine Softwarelösung, die die Idee der Informationslogistik mit ihren drei Dimensionen realisiert. Meist meist werden die Dimensionen Ort oder Zeit berücksichtigt, jedoch weniger der Inhalt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mobilfunkanbieter ermöglichen dem Anwender Erreichbarkeitsinformationen, wie &amp;quot;Bin während des Meetings nur über SMS erreichbar&amp;quot;, zu hinterlegen. Diese können von anderen Abgefragt werden. Ein anderes Beispiel sind die mobilen E-Mail-Dienste von Google (http://www.google.de/mobile/mail/index.html), die beim eintreffen einer E-Mail im Postfach eine Benachrichtigungs-SMS an das Mobiltelefon versenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Quellen=&lt;br /&gt;
*[[Föcker, E.; Lienemann, C. (2000): Informationslogistische Dienste für Unternehmensportale]]&lt;br /&gt;
*[[Föcker, E.; Löffeler, T. (2001): Mobile Aufgabenerledigung]]&lt;br /&gt;
*[[Herold C. (2008): Unternehmensportale und mobile Anwendungen]]&lt;br /&gt;
*[[Goesmann, T.; Lucas, R. (2001): Kontextbezogene Informationsversorgung für den Wissensarbeiter]]&lt;br /&gt;
*[[Haseloff, S. (2001): Ortunabhängige Informationsversorgung in informationslogistischen Anwendungen]]&lt;br /&gt;
*[[Lienemann, C. (2001): Informationslogistik]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Informatik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glossar]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Heroldch</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://glossar.hs-augsburg.de/w/index.php?title=Informationsflut&amp;diff=11521</id>
		<title>Informationsflut</title>
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		<updated>2008-04-28T20:48:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Heroldch: /* Ursachen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{In Bearbeitung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Definition=&lt;br /&gt;
Anhäufung einer Vielzahl an Informationen, die eine Person oder eine Gruppe von Personen nicht mehr bewältigen bzw. verarbeiten kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Ursachen=&lt;br /&gt;
Die Zahl der Inhalte auf webbasierten Plattformen (Internet, Intranet) steigt stetig. Anwender müssen sich immer länger durch das Inforamtionschaos bewegen, bevor sie das finden, wonach sie suchen. Teils sind Informaitonen redundant, nicht auffindbar, veraltet, gelangen nur auf Umwegen ans Ziel oder gar nicht. Dies führt letztendlich dazu, dass Anwender mehr Zeit in die Suche nach Informationen investieren. Zwar werden Softwarelösungen wie E-Mail-Programme, Dokmenten-Management-Systeme zur Strukturierung der Informationen eingesetzt, jedoch ist ihre Integration allein kein Wunderheilmittel gegen die Informationsüberflutung. Diese Technologien müssen überlegt integriert und verantwortlich betrieben werden, um nicht ebenfalls im Wildwuchs unterzugehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Lienemann, C. (2001)]] nennt drei mögliche Ursachen für die Informationsüberflutung. Die erste Ursache ist der technische Fortschritt. Speicher, ob nun in externer oder intern verbauter Form, besitzen immer größere Kapazitäten zu sinkenden Preisen. Die großen Speicherkapazitäten verleiten Anwender dazu Daten zu hinterlegen, deren Informationsgehalt nicht oder wenig relevant ist. Zusätzlich entwicklen Nutzer verstärkt das Bedürfnis sich an mehreren Quellen zu informieren. Für Recherchen wird neben Büchern und internen Unternehmensinformationen gerne das Internet verwendet. Reichte früher eine Tageszeitung aus, um sich über die Börsenkurse zu informieren, surft man heute auf mehreren Börsen- oder Banken-Portalen. Viele Anwender besitzten Endgeräte mit ähnlichem Funktionsumfang, diese werden abhängig von der Situation bevorzug verwendet. Beispielsweise rufen Anwender ihre E-Mail stationär per Laptop oder PC und von unterwegs übers Handy ab. Dies führt zur Dateninkonsistenz und erfordert eine Synchronisation der Daten auf mehreren Geräten und Anwendungen, da anstonsten die Daten auf einem Gerät immer akuteller sind als auf den anderen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Quellen=&lt;br /&gt;
*[[Christ, O. (2003): Content-Management in der Praxis]]&lt;br /&gt;
*[[Lienemann, C. (2001): Informationslogistik]]&lt;br /&gt;
*[[Staudt, H. (2002): Enterprise Portale bändigen die Informationsflut]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Informatik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glossar]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Heroldch</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://glossar.hs-augsburg.de/w/index.php?title=Staudt,_H._(2002)&amp;diff=11520</id>
		<title>Staudt, H. (2002)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://glossar.hs-augsburg.de/w/index.php?title=Staudt,_H._(2002)&amp;diff=11520"/>
		<updated>2008-04-28T20:36:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Heroldch: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Quelle:Artikel&lt;br /&gt;
| key         = Staudt, H. (2002)&lt;br /&gt;
| authors     = Hubert Staudt &lt;br /&gt;
| title       = Enterprise Portale bändigen die Informationsflut&lt;br /&gt;
| month       = Februar&lt;br /&gt;
| year        = 2002&lt;br /&gt;
| url         = http://www.contentmanager.de/magazin/artikel_123.html&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Heroldch</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://glossar.hs-augsburg.de/w/index.php?title=Staudt,_H._(2002):_Enterprise_Portale_b%C3%A4ndigen_die_Informationsflut&amp;diff=11519</id>
		<title>Staudt, H. (2002): Enterprise Portale bändigen die Informationsflut</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://glossar.hs-augsburg.de/w/index.php?title=Staudt,_H._(2002):_Enterprise_Portale_b%C3%A4ndigen_die_Informationsflut&amp;diff=11519"/>
		<updated>2008-04-28T20:35:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Heroldch: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Quelle:Artikel&lt;br /&gt;
| key         = Staudt, H. (2002)&lt;br /&gt;
| authors     = Hubert Staudt &lt;br /&gt;
| title       = Enterprise Portale bändigen die Informationsflut&lt;br /&gt;
| month       = Februar&lt;br /&gt;
| year        = 2002&lt;br /&gt;
| url         = http://www.contentmanager.de/magazin/artikel_123.html&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Heroldch</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://glossar.hs-augsburg.de/w/index.php?title=Informationsflut&amp;diff=11518</id>
		<title>Informationsflut</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://glossar.hs-augsburg.de/w/index.php?title=Informationsflut&amp;diff=11518"/>
		<updated>2008-04-28T20:33:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Heroldch: /* Quellen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{In Bearbeitung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Definition=&lt;br /&gt;
Anhäufung einer Vielzahl an Informationen, die eine Person oder eine Gruppe von Personen nicht mehr bewältigen bzw. verarbeiten kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Ursachen=&lt;br /&gt;
Die Zahl der Inhalte auf webbasierten Plattformen (Internet, Intranet) steigt stetig. Anwender müssen sich immer länger durch das Inforamtionschaos bewegen, bevor sie das finden, wonach sie suchen. Teils sind Informaitonen redundant, nicht auffindbar, veraltet, gelangen nur auf Umwegen ans Ziel oder gar nicht. Dies führt letztendlich dazu, dass Anwender mehr Zeit in die Suche nach Informationen investieren. Zwar werden Softwarelösungen wie E-Mail-Programme, Dokmenten-Management-Systeme zur Strukturierung der Informationen eingesetzt, jedoch ist ihre Integration allein kein Wunderheilmittel gegen die Informationsüberflutung. Diese Technologien müssen überlegt integriert und verantwortlich betrieben werden, um nicht ebenfalls im Wildwuchs unterzugehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Quellen=&lt;br /&gt;
*[[Christ, O. (2003): Content-Management in der Praxis]]&lt;br /&gt;
*[[Lienemann, C. (2001): Informationslogistik]]&lt;br /&gt;
*[[Staudt, H. (2002): Enterprise Portale bändigen die Informationsflut]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Informatik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glossar]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Heroldch</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://glossar.hs-augsburg.de/w/index.php?title=Informationsflut&amp;diff=11517</id>
		<title>Informationsflut</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://glossar.hs-augsburg.de/w/index.php?title=Informationsflut&amp;diff=11517"/>
		<updated>2008-04-28T20:32:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Heroldch: /* Quellen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{In Bearbeitung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Definition=&lt;br /&gt;
Anhäufung einer Vielzahl an Informationen, die eine Person oder eine Gruppe von Personen nicht mehr bewältigen bzw. verarbeiten kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Ursachen=&lt;br /&gt;
Die Zahl der Inhalte auf webbasierten Plattformen (Internet, Intranet) steigt stetig. Anwender müssen sich immer länger durch das Inforamtionschaos bewegen, bevor sie das finden, wonach sie suchen. Teils sind Informaitonen redundant, nicht auffindbar, veraltet, gelangen nur auf Umwegen ans Ziel oder gar nicht. Dies führt letztendlich dazu, dass Anwender mehr Zeit in die Suche nach Informationen investieren. Zwar werden Softwarelösungen wie E-Mail-Programme, Dokmenten-Management-Systeme zur Strukturierung der Informationen eingesetzt, jedoch ist ihre Integration allein kein Wunderheilmittel gegen die Informationsüberflutung. Diese Technologien müssen überlegt integriert und verantwortlich betrieben werden, um nicht ebenfalls im Wildwuchs unterzugehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Quellen=&lt;br /&gt;
*[[Christ, O. (2003): Content-Management in der Praxis]]&lt;br /&gt;
*[[Lienemann, C. (2001): Informationslogistik]]&lt;br /&gt;
*[[Staudt, (2002):]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Informatik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glossar]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Heroldch</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://glossar.hs-augsburg.de/w/index.php?title=Christ,_O._(2003)&amp;diff=11516</id>
		<title>Christ, O. (2003)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://glossar.hs-augsburg.de/w/index.php?title=Christ,_O._(2003)&amp;diff=11516"/>
		<updated>2008-04-28T20:30:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Heroldch: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Quelle:Buch &lt;br /&gt;
| key         = Christ, O. (2003)&lt;br /&gt;
| authors     = Oliver Christ &lt;br /&gt;
| title       = Content-Management in der Praxis&lt;br /&gt;
| subtitle    = Erfolgreicher Aufbau und Betrieb unternehmensweiter Portale&lt;br /&gt;
| year        = 2003&lt;br /&gt;
| publisher   = Springer Verlag&lt;br /&gt;
| address     = Berlin/Heidelberg&lt;br /&gt;
| isbn        = 3540001034&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Heroldch</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://glossar.hs-augsburg.de/w/index.php?title=Christ,_O._(2003):_Content-Management_in_der_Praxis&amp;diff=11515</id>
		<title>Christ, O. (2003): Content-Management in der Praxis</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://glossar.hs-augsburg.de/w/index.php?title=Christ,_O._(2003):_Content-Management_in_der_Praxis&amp;diff=11515"/>
		<updated>2008-04-28T20:30:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Heroldch: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Quelle:Buch &lt;br /&gt;
| key         = Christ, O. (2003)&lt;br /&gt;
| authors     = Oliver Christ &lt;br /&gt;
| title       = Content-Management in der Praxis&lt;br /&gt;
| subtitle    = Erfolgreicher Aufbau und Betrieb unternehmensweiter Portale&lt;br /&gt;
| year        = 2003&lt;br /&gt;
| publisher   = Springer Verlag&lt;br /&gt;
| address     = Berlin/Heidelberg&lt;br /&gt;
| isbn        = 3540001034&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Heroldch</name></author>
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		<title>Informationsflut</title>
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		<updated>2008-04-28T20:28:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Heroldch: /* Quellen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{In Bearbeitung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Definition=&lt;br /&gt;
Anhäufung einer Vielzahl an Informationen, die eine Person oder eine Gruppe von Personen nicht mehr bewältigen bzw. verarbeiten kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Ursachen=&lt;br /&gt;
Die Zahl der Inhalte auf webbasierten Plattformen (Internet, Intranet) steigt stetig. Anwender müssen sich immer länger durch das Inforamtionschaos bewegen, bevor sie das finden, wonach sie suchen. Teils sind Informaitonen redundant, nicht auffindbar, veraltet, gelangen nur auf Umwegen ans Ziel oder gar nicht. Dies führt letztendlich dazu, dass Anwender mehr Zeit in die Suche nach Informationen investieren. Zwar werden Softwarelösungen wie E-Mail-Programme, Dokmenten-Management-Systeme zur Strukturierung der Informationen eingesetzt, jedoch ist ihre Integration allein kein Wunderheilmittel gegen die Informationsüberflutung. Diese Technologien müssen überlegt integriert und verantwortlich betrieben werden, um nicht ebenfalls im Wildwuchs unterzugehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Quellen=&lt;br /&gt;
*[[Christ, O. (2003): Content-Management in der Praxis]]&lt;br /&gt;
*[[Lienemann, C. (2001):]]&lt;br /&gt;
*[[Staudt, (2002):]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Informatik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glossar]]&lt;/div&gt;</summary>
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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{In Bearbeitung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Definition=&lt;br /&gt;
Anhäufung einer Vielzahl an Informationen, die eine Person oder eine Gruppe von Personen nicht mehr bewältigen bzw. verarbeiten kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Ursachen=&lt;br /&gt;
Die Zahl der Inhalte auf webbasierten Plattformen (Internet, Intranet) steigt stetig. Anwender müssen sich immer länger durch das Inforamtionschaos bewegen, bevor sie das finden, wonach sie suchen. Teils sind Informaitonen redundant, nicht auffindbar, veraltet, gelangen nur auf Umwegen ans Ziel oder gar nicht. Dies führt letztendlich dazu, dass Anwender mehr Zeit in die Suche nach Informationen investieren. Zwar werden Softwarelösungen wie E-Mail-Programme, Dokmenten-Management-Systeme zur Strukturierung der Informationen eingesetzt, jedoch ist ihre Integration allein kein Wunderheilmittel gegen die Informationsüberflutung. Diese Technologien müssen überlegt integriert und verantwortlich betrieben werden, um nicht ebenfalls im Wildwuchs unterzugehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Quellen=&lt;br /&gt;
*[[Staudt, (2002):]]&lt;br /&gt;
*[[Christ, (2003):]]&lt;br /&gt;
*[[Lienemann, C. (2001):]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Informatik]]&lt;br /&gt;
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&lt;div&gt;{{In Bearbeitung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Definition=&lt;br /&gt;
Anhäufung einer Vielzahl an Informationen, die eine Person oder eine Gruppe von Personen nicht mehr bewältigen bzw. verarbeiten kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Ursachen=&lt;br /&gt;
Die Zahl der Inhalte auf webbasierten Plattformen (Internet, Intranet) steigt stetig. Anwender müssen sich immer länger durch das Inforamtionschaos bewegen, bevor sie das finden, wonach sie suchen. Teils sind Informaitonen redundant, nicht auffindbar, veraltet, gelangen nur auf Umwegen ans Ziel oder gar nicht. Dies führt letztendlich dazu, dass Anwender immer mehr Zeit in die Suche nach Informationen investieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Quellen=&lt;br /&gt;
*[[Staudt, (2002):]]&lt;br /&gt;
*[[Christ, (2003):]]&lt;br /&gt;
*[[Lienemann, C. (2001):]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Informatik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glossar]]&lt;/div&gt;</summary>
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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{In Bearbeitung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Definition=&lt;br /&gt;
Anhäufung einer Vielzahl an Informationen, die eine Person oder eine Gruppe von Personen nicht mehr bewältigen bzw. verarbeiten kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Ursachen=&lt;br /&gt;
Die Zahl der Inhalte auf webbasierten Plattformen (Internet, Intranet) steigt stetig. Anwender müssen sich immer länger durch das Inforamtionschaos bewegen, bevor sie das finden, wonach sie suchen. Teils sind Informaitonen redundant, nicht auffindbar, veraltet, gelangen nur auf Umwegen ans Ziel oder gar nicht. Dies führt letztendlich dazu, dass Anwender immer mehr Zeit in die Suche nach Informationen investieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Informatik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glossar]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Heroldch</name></author>
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		<title>Bullinger, H. et al. (2002): Typen von Portalen</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Heroldch: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Quelle:Artikel&lt;br /&gt;
| key         = Bullinger, H.; et. al. (2002)&lt;br /&gt;
| authors     = Hans Bullinger, Claus T. Eberhardt, Thosrten Gurzki, Henning Hinderer&lt;br /&gt;
| title       = Typen von Portalen&lt;br /&gt;
| month       = Oktober&lt;br /&gt;
| year        = 2002&lt;br /&gt;
| url         = http://www.contentmanager.de/magazin/artikel_242_marktuebersicht_portalsoftware.html&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Heroldch</name></author>
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		<id>https://glossar.hs-augsburg.de/w/index.php?title=Bullinger,_H._et_al._(2002):_Typen_von_Portalen&amp;diff=11508</id>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Heroldch: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Quelle:Artikel&lt;br /&gt;
| key         = Bullinger, H.; et. al. (2002)&lt;br /&gt;
| authors     = Hans Bullinger, Claus T. Eberhardt, Thosrten Gurzki und Henning Hinderer&lt;br /&gt;
| title       = Typen von Portalen&lt;br /&gt;
| month       = Oktober&lt;br /&gt;
| year        = 2002&lt;br /&gt;
| url         = http://www.contentmanager.de/magazin/artikel_242_marktuebersicht_portalsoftware.html&lt;br /&gt;
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Heroldch: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Quelle:Artikel&lt;br /&gt;
| key         = Bullinger, H.; et. al. (2002)&lt;br /&gt;
| authors     = Hans Bullinger,&lt;br /&gt;
| title       = Typen von Portalen&lt;br /&gt;
| month       = Oktober&lt;br /&gt;
| year        = 2002&lt;br /&gt;
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		<author><name>Heroldch</name></author>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Heroldch: /* Quellen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=Definition=&lt;br /&gt;
Als &#039;&#039;&#039;Portal&#039;&#039;&#039; werden elektronische virtuelle Plattformen bezeichnet, die einen orts- und medienunabhängigen Zugriff auf Informationen aus unterschiedlichen Quellen ermöglichen. Portale beruhen  auf der Web-Technik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Historie=&lt;br /&gt;
Portale mit ihrer heutigen informationstechnischen Bedeutung, entstanden während der 90er Jahre des letzten Jahrhunderts. Dieser Zeitraum begründet den Höhepunkt der rasanten Verbreitung des WWWs und als Folge hieraus eine unstrukturierte Informationsflut. Für Website-Betreiber bedeutete dies, dass nur die Webauftritte besucht wurden, dessen URLs dem Nutzer bekannt waren. Die ersten, die versuchten mit Hilfe von Link-Katalogen eine Struktur in die Inforamtionflut zu bringen, waren Yahoo und Lycos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurze Zeit später entwickelten sich aus den Link-Katalogen die ersten Suchmaschinen. Eine der bekanntesten ist Google.com. Es wurde festgestellt, dass viele Nutzer die Webauftritte von Google, Yahoo und anderen Suchmaschinen als Einstiegspunkte für die Nutzung des WWWs verwendeten. Woraufhin das kommerzielle Potential dieser Webauftritte erkannt wurde. Heute bieten diese Webseiten neben der Suchmaschine viele unterschiedliche Funktionen wie E-Mail, News, Chat, Games, Wetterdienste, Partnerbörsen, Routenplaner, usw. In der Literatur werden diese Webauftritte von Autoren wie [[Bauer, H. (2001)]] gerne auch als Megaportale bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusehends erkannten auch produzierende Unternehmen das Potential von Portalen und bauten ihre Webauftritte zu anspruchsvollen Unternehmensanwendungen (den sogenannten [[Unternehmensportal]]en)aus, welche mittlerweile Informationen, Dienste und Funktionen integrieren und benutzerspezifisch darstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der Weiterentwicklung sorgen viele Betreiber von Portalen dafür, dass diese auch über mobile Endgeräte wie Mobiltelefone oder PDAs abgerufen und dargestellt werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Abgrenzung=&lt;br /&gt;
Erfahrungsgemäß bezeichnen viele Internet-Nutzer Webseiten, die eine Fülle an Informationen und Links zu einem bestimmten Thema bereitstellen als Portale. Boerse.de bezeichnet sich selbst als Finanzportal udn bietet alle relevanten Informationen zum Börsenwesen. Autoren wie [[Bauer, H. (2001)]] und [[Großmann, Koschek (2005)]] bezeichnen diese Portale als Themenportale. Sie zeichnen sich dadurch aus, dass sie einen Bereich oder ein Thema sehr detailliert behandeln und hierfür spezfische Informationen, Daten und Links bereitstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andererseits werden Webauftritte mit integrierten Shop-Systemen oder mit privaten Bereichen für Kunden oder Geschäftspartner im allgemeinen Sprachgebrauch als [[Unternehmensportale]] bezeichnet. Beispielsweise stellen einige Unternehmen innerhalb ihrer Unternehmensauftritte private Bereiche für Bewerber mit online Bewerbungsformularen bereit. Mit Hilfe dieser kann der Bewerber seine Bewerbungsinformationen hinterlegen und aktualisieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Welche Bezeichnung ein Portal (Themenportal, [[Unternehmensportal]], Megaportal, usw.) erhält, ist abhängig von der Sichtweise bzw. Definition des Betrachters.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Quellen=&lt;br /&gt;
*[[Bauer, H. (2001): Unternehmensportale]]&lt;br /&gt;
*[[Bullinger, H.; et. al. (2002): Typen von Portalen]]&lt;br /&gt;
*[[Herold C. (2008): Unternehmensportale und mobile Anwendungen]]&lt;br /&gt;
*[[Grimm, S. (2004): Portals in a Nutshell]]&lt;br /&gt;
*[[Großmann, M.; Koschek, H. (2005): Unternehmensportale]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Informatik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glossar]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Heroldch</name></author>
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		<updated>2008-04-28T19:27:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Heroldch: /* Quellen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=Definition=&lt;br /&gt;
Als &#039;&#039;&#039;Portal&#039;&#039;&#039; werden elektronische virtuelle Plattformen bezeichnet, die einen orts- und medienunabhängigen Zugriff auf Informationen aus unterschiedlichen Quellen ermöglichen. Portale beruhen  auf der Web-Technik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Historie=&lt;br /&gt;
Portale mit ihrer heutigen informationstechnischen Bedeutung, entstanden während der 90er Jahre des letzten Jahrhunderts. Dieser Zeitraum begründet den Höhepunkt der rasanten Verbreitung des WWWs und als Folge hieraus eine unstrukturierte Informationsflut. Für Website-Betreiber bedeutete dies, dass nur die Webauftritte besucht wurden, dessen URLs dem Nutzer bekannt waren. Die ersten, die versuchten mit Hilfe von Link-Katalogen eine Struktur in die Inforamtionflut zu bringen, waren Yahoo und Lycos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurze Zeit später entwickelten sich aus den Link-Katalogen die ersten Suchmaschinen. Eine der bekanntesten ist Google.com. Es wurde festgestellt, dass viele Nutzer die Webauftritte von Google, Yahoo und anderen Suchmaschinen als Einstiegspunkte für die Nutzung des WWWs verwendeten. Woraufhin das kommerzielle Potential dieser Webauftritte erkannt wurde. Heute bieten diese Webseiten neben der Suchmaschine viele unterschiedliche Funktionen wie E-Mail, News, Chat, Games, Wetterdienste, Partnerbörsen, Routenplaner, usw. In der Literatur werden diese Webauftritte von Autoren wie [[Bauer, H. (2001)]] gerne auch als Megaportale bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusehends erkannten auch produzierende Unternehmen das Potential von Portalen und bauten ihre Webauftritte zu anspruchsvollen Unternehmensanwendungen (den sogenannten [[Unternehmensportal]]en)aus, welche mittlerweile Informationen, Dienste und Funktionen integrieren und benutzerspezifisch darstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der Weiterentwicklung sorgen viele Betreiber von Portalen dafür, dass diese auch über mobile Endgeräte wie Mobiltelefone oder PDAs abgerufen und dargestellt werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Abgrenzung=&lt;br /&gt;
Erfahrungsgemäß bezeichnen viele Internet-Nutzer Webseiten, die eine Fülle an Informationen und Links zu einem bestimmten Thema bereitstellen als Portale. Boerse.de bezeichnet sich selbst als Finanzportal udn bietet alle relevanten Informationen zum Börsenwesen. Autoren wie [[Bauer, H. (2001)]] und [[Großmann, Koschek (2005)]] bezeichnen diese Portale als Themenportale. Sie zeichnen sich dadurch aus, dass sie einen Bereich oder ein Thema sehr detailliert behandeln und hierfür spezfische Informationen, Daten und Links bereitstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andererseits werden Webauftritte mit integrierten Shop-Systemen oder mit privaten Bereichen für Kunden oder Geschäftspartner im allgemeinen Sprachgebrauch als [[Unternehmensportale]] bezeichnet. Beispielsweise stellen einige Unternehmen innerhalb ihrer Unternehmensauftritte private Bereiche für Bewerber mit online Bewerbungsformularen bereit. Mit Hilfe dieser kann der Bewerber seine Bewerbungsinformationen hinterlegen und aktualisieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Welche Bezeichnung ein Portal (Themenportal, [[Unternehmensportal]], Megaportal, usw.) erhält, ist abhängig von der Sichtweise bzw. Definition des Betrachters.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Quellen=&lt;br /&gt;
*[[Bauer, H. (2001): Unternehmensportale]]&lt;br /&gt;
*[[Herold C. (2008): Unternehmensportale und mobile Anwendungen]]&lt;br /&gt;
*[[Grimm, S. (2004): Portals in a Nutshell]]&lt;br /&gt;
*[[Großmann, M.; Koschek, H. (2005): Unternehmensportale]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Informatik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glossar]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Heroldch</name></author>
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		<updated>2008-04-28T19:26:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Heroldch: /* Quellen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=Definition=&lt;br /&gt;
Als &#039;&#039;&#039;Portal&#039;&#039;&#039; werden elektronische virtuelle Plattformen bezeichnet, die einen orts- und medienunabhängigen Zugriff auf Informationen aus unterschiedlichen Quellen ermöglichen. Portale beruhen  auf der Web-Technik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Historie=&lt;br /&gt;
Portale mit ihrer heutigen informationstechnischen Bedeutung, entstanden während der 90er Jahre des letzten Jahrhunderts. Dieser Zeitraum begründet den Höhepunkt der rasanten Verbreitung des WWWs und als Folge hieraus eine unstrukturierte Informationsflut. Für Website-Betreiber bedeutete dies, dass nur die Webauftritte besucht wurden, dessen URLs dem Nutzer bekannt waren. Die ersten, die versuchten mit Hilfe von Link-Katalogen eine Struktur in die Inforamtionflut zu bringen, waren Yahoo und Lycos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurze Zeit später entwickelten sich aus den Link-Katalogen die ersten Suchmaschinen. Eine der bekanntesten ist Google.com. Es wurde festgestellt, dass viele Nutzer die Webauftritte von Google, Yahoo und anderen Suchmaschinen als Einstiegspunkte für die Nutzung des WWWs verwendeten. Woraufhin das kommerzielle Potential dieser Webauftritte erkannt wurde. Heute bieten diese Webseiten neben der Suchmaschine viele unterschiedliche Funktionen wie E-Mail, News, Chat, Games, Wetterdienste, Partnerbörsen, Routenplaner, usw. In der Literatur werden diese Webauftritte von Autoren wie [[Bauer, H. (2001)]] gerne auch als Megaportale bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusehends erkannten auch produzierende Unternehmen das Potential von Portalen und bauten ihre Webauftritte zu anspruchsvollen Unternehmensanwendungen (den sogenannten [[Unternehmensportal]]en)aus, welche mittlerweile Informationen, Dienste und Funktionen integrieren und benutzerspezifisch darstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der Weiterentwicklung sorgen viele Betreiber von Portalen dafür, dass diese auch über mobile Endgeräte wie Mobiltelefone oder PDAs abgerufen und dargestellt werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Abgrenzung=&lt;br /&gt;
Erfahrungsgemäß bezeichnen viele Internet-Nutzer Webseiten, die eine Fülle an Informationen und Links zu einem bestimmten Thema bereitstellen als Portale. Boerse.de bezeichnet sich selbst als Finanzportal udn bietet alle relevanten Informationen zum Börsenwesen. Autoren wie [[Bauer, H. (2001)]] und [[Großmann, Koschek (2005)]] bezeichnen diese Portale als Themenportale. Sie zeichnen sich dadurch aus, dass sie einen Bereich oder ein Thema sehr detailliert behandeln und hierfür spezfische Informationen, Daten und Links bereitstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andererseits werden Webauftritte mit integrierten Shop-Systemen oder mit privaten Bereichen für Kunden oder Geschäftspartner im allgemeinen Sprachgebrauch als [[Unternehmensportale]] bezeichnet. Beispielsweise stellen einige Unternehmen innerhalb ihrer Unternehmensauftritte private Bereiche für Bewerber mit online Bewerbungsformularen bereit. Mit Hilfe dieser kann der Bewerber seine Bewerbungsinformationen hinterlegen und aktualisieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Welche Bezeichnung ein Portal (Themenportal, [[Unternehmensportal]], Megaportal, usw.) erhält, ist abhängig von der Sichtweise bzw. Definition des Betrachters.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Quellen=&lt;br /&gt;
*[[Bauer, H. (2001): Unternehmensportale]]&lt;br /&gt;
*[[Herold C. (2008): Unternehmensportale und mobile Anwendungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Informatik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glossar]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Heroldch</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://glossar.hs-augsburg.de/w/index.php?title=Portal&amp;diff=11503</id>
		<title>Portal</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://glossar.hs-augsburg.de/w/index.php?title=Portal&amp;diff=11503"/>
		<updated>2008-04-28T19:24:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Heroldch: /* Abgrenzung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=Definition=&lt;br /&gt;
Als &#039;&#039;&#039;Portal&#039;&#039;&#039; werden elektronische virtuelle Plattformen bezeichnet, die einen orts- und medienunabhängigen Zugriff auf Informationen aus unterschiedlichen Quellen ermöglichen. Portale beruhen  auf der Web-Technik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Historie=&lt;br /&gt;
Portale mit ihrer heutigen informationstechnischen Bedeutung, entstanden während der 90er Jahre des letzten Jahrhunderts. Dieser Zeitraum begründet den Höhepunkt der rasanten Verbreitung des WWWs und als Folge hieraus eine unstrukturierte Informationsflut. Für Website-Betreiber bedeutete dies, dass nur die Webauftritte besucht wurden, dessen URLs dem Nutzer bekannt waren. Die ersten, die versuchten mit Hilfe von Link-Katalogen eine Struktur in die Inforamtionflut zu bringen, waren Yahoo und Lycos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurze Zeit später entwickelten sich aus den Link-Katalogen die ersten Suchmaschinen. Eine der bekanntesten ist Google.com. Es wurde festgestellt, dass viele Nutzer die Webauftritte von Google, Yahoo und anderen Suchmaschinen als Einstiegspunkte für die Nutzung des WWWs verwendeten. Woraufhin das kommerzielle Potential dieser Webauftritte erkannt wurde. Heute bieten diese Webseiten neben der Suchmaschine viele unterschiedliche Funktionen wie E-Mail, News, Chat, Games, Wetterdienste, Partnerbörsen, Routenplaner, usw. In der Literatur werden diese Webauftritte von Autoren wie [[Bauer, H. (2001)]] gerne auch als Megaportale bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusehends erkannten auch produzierende Unternehmen das Potential von Portalen und bauten ihre Webauftritte zu anspruchsvollen Unternehmensanwendungen (den sogenannten [[Unternehmensportal]]en)aus, welche mittlerweile Informationen, Dienste und Funktionen integrieren und benutzerspezifisch darstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der Weiterentwicklung sorgen viele Betreiber von Portalen dafür, dass diese auch über mobile Endgeräte wie Mobiltelefone oder PDAs abgerufen und dargestellt werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Abgrenzung=&lt;br /&gt;
Erfahrungsgemäß bezeichnen viele Internet-Nutzer Webseiten, die eine Fülle an Informationen und Links zu einem bestimmten Thema bereitstellen als Portale. Boerse.de bezeichnet sich selbst als Finanzportal udn bietet alle relevanten Informationen zum Börsenwesen. Autoren wie [[Bauer, H. (2001)]] und [[Großmann, Koschek (2005)]] bezeichnen diese Portale als Themenportale. Sie zeichnen sich dadurch aus, dass sie einen Bereich oder ein Thema sehr detailliert behandeln und hierfür spezfische Informationen, Daten und Links bereitstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andererseits werden Webauftritte mit integrierten Shop-Systemen oder mit privaten Bereichen für Kunden oder Geschäftspartner im allgemeinen Sprachgebrauch als [[Unternehmensportale]] bezeichnet. Beispielsweise stellen einige Unternehmen innerhalb ihrer Unternehmensauftritte private Bereiche für Bewerber mit online Bewerbungsformularen bereit. Mit Hilfe dieser kann der Bewerber seine Bewerbungsinformationen hinterlegen und aktualisieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Welche Bezeichnung ein Portal (Themenportal, [[Unternehmensportal]], Megaportal, usw.) erhält, ist abhängig von der Sichtweise bzw. Definition des Betrachters.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Quellen=&lt;br /&gt;
*[[Herold C. (2008): Unternehmensportale und mobile Anwendungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Informatik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glossar]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Heroldch</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://glossar.hs-augsburg.de/w/index.php?title=Portal&amp;diff=11502</id>
		<title>Portal</title>
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		<updated>2008-04-28T19:23:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Heroldch: /* Abgrenzung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=Definition=&lt;br /&gt;
Als &#039;&#039;&#039;Portal&#039;&#039;&#039; werden elektronische virtuelle Plattformen bezeichnet, die einen orts- und medienunabhängigen Zugriff auf Informationen aus unterschiedlichen Quellen ermöglichen. Portale beruhen  auf der Web-Technik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Historie=&lt;br /&gt;
Portale mit ihrer heutigen informationstechnischen Bedeutung, entstanden während der 90er Jahre des letzten Jahrhunderts. Dieser Zeitraum begründet den Höhepunkt der rasanten Verbreitung des WWWs und als Folge hieraus eine unstrukturierte Informationsflut. Für Website-Betreiber bedeutete dies, dass nur die Webauftritte besucht wurden, dessen URLs dem Nutzer bekannt waren. Die ersten, die versuchten mit Hilfe von Link-Katalogen eine Struktur in die Inforamtionflut zu bringen, waren Yahoo und Lycos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurze Zeit später entwickelten sich aus den Link-Katalogen die ersten Suchmaschinen. Eine der bekanntesten ist Google.com. Es wurde festgestellt, dass viele Nutzer die Webauftritte von Google, Yahoo und anderen Suchmaschinen als Einstiegspunkte für die Nutzung des WWWs verwendeten. Woraufhin das kommerzielle Potential dieser Webauftritte erkannt wurde. Heute bieten diese Webseiten neben der Suchmaschine viele unterschiedliche Funktionen wie E-Mail, News, Chat, Games, Wetterdienste, Partnerbörsen, Routenplaner, usw. In der Literatur werden diese Webauftritte von Autoren wie [[Bauer, H. (2001)]] gerne auch als Megaportale bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusehends erkannten auch produzierende Unternehmen das Potential von Portalen und bauten ihre Webauftritte zu anspruchsvollen Unternehmensanwendungen (den sogenannten [[Unternehmensportal]]en)aus, welche mittlerweile Informationen, Dienste und Funktionen integrieren und benutzerspezifisch darstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der Weiterentwicklung sorgen viele Betreiber von Portalen dafür, dass diese auch über mobile Endgeräte wie Mobiltelefone oder PDAs abgerufen und dargestellt werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Abgrenzung=&lt;br /&gt;
Erfahrungsgemäß bezeichnen viele Internet-Nutzer Webseiten, die eine Fülle an Informationen und Links zu einem bestimmten Thema bereitstellen als Portale. Boerse.de bezeichnet sich selbst als Finanzportal udn bietet alle relevanten Informationen zum Börsenwesen. Autoren wie [[Bauer, H. (2001)]] und [[Großmann, Koschek (2005)]] bezeichnen diese Portale als Themenportale. Sie zeichnen sich dadurch aus, dass sie einen Bereich oder ein Thema sehr detailliert behandeln und hierfür spezfische Informationen, Daten und Links bereitstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andererseits werden Webauftritte mit integrierten Shop-Systemen oder mit privaten Bereichen für Kunden oder Geschäftspartner im allgemeinen Sprachgebrauch als [[Unternehmensportale]] bezeichnet. Beispielsweise stellen einige Unternehmen innerhalb ihrer Unternehmensauftritte private Bereiche für Bewerber mit online Bewerbungsformularen bereit. Mit Hilfe dieser kann der Bewerber seine Bewerbungsinformationen hinterlegen und aktualisieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Welche Bezeichnung ein Portal (Themenportal, [[Unternehmensportal]], Megaportal, usw.) erhält, ist abhängig von der Sichtweise bzw. Definition des Betrachters, da die Grenzen fließend sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Quellen=&lt;br /&gt;
*[[Herold C. (2008): Unternehmensportale und mobile Anwendungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Informatik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glossar]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Heroldch</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://glossar.hs-augsburg.de/w/index.php?title=Portal&amp;diff=11501</id>
		<title>Portal</title>
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		<updated>2008-04-28T19:15:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Heroldch: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=Definition=&lt;br /&gt;
Als &#039;&#039;&#039;Portal&#039;&#039;&#039; werden elektronische virtuelle Plattformen bezeichnet, die einen orts- und medienunabhängigen Zugriff auf Informationen aus unterschiedlichen Quellen ermöglichen. Portale beruhen  auf der Web-Technik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Historie=&lt;br /&gt;
Portale mit ihrer heutigen informationstechnischen Bedeutung, entstanden während der 90er Jahre des letzten Jahrhunderts. Dieser Zeitraum begründet den Höhepunkt der rasanten Verbreitung des WWWs und als Folge hieraus eine unstrukturierte Informationsflut. Für Website-Betreiber bedeutete dies, dass nur die Webauftritte besucht wurden, dessen URLs dem Nutzer bekannt waren. Die ersten, die versuchten mit Hilfe von Link-Katalogen eine Struktur in die Inforamtionflut zu bringen, waren Yahoo und Lycos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurze Zeit später entwickelten sich aus den Link-Katalogen die ersten Suchmaschinen. Eine der bekanntesten ist Google.com. Es wurde festgestellt, dass viele Nutzer die Webauftritte von Google, Yahoo und anderen Suchmaschinen als Einstiegspunkte für die Nutzung des WWWs verwendeten. Woraufhin das kommerzielle Potential dieser Webauftritte erkannt wurde. Heute bieten diese Webseiten neben der Suchmaschine viele unterschiedliche Funktionen wie E-Mail, News, Chat, Games, Wetterdienste, Partnerbörsen, Routenplaner, usw. In der Literatur werden diese Webauftritte von Autoren wie [[Bauer, H. (2001)]] gerne auch als Megaportale bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusehends erkannten auch produzierende Unternehmen das Potential von Portalen und bauten ihre Webauftritte zu anspruchsvollen Unternehmensanwendungen (den sogenannten [[Unternehmensportal]]en)aus, welche mittlerweile Informationen, Dienste und Funktionen integrieren und benutzerspezifisch darstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der Weiterentwicklung sorgen viele Betreiber von Portalen dafür, dass diese auch über mobile Endgeräte wie Mobiltelefone oder PDAs abgerufen und dargestellt werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Abgrenzung=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Quellen=&lt;br /&gt;
*[[Herold C. (2008): Unternehmensportale und mobile Anwendungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Informatik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glossar]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Heroldch</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://glossar.hs-augsburg.de/w/index.php?title=Informationslogistik&amp;diff=11500</id>
		<title>Informationslogistik</title>
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		<updated>2008-04-28T19:14:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Heroldch: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{In Bearbeitung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Definition=&lt;br /&gt;
Die Informationslogistik garantiert dem Benutzer eine bedarfsgerechte elektronische Informationsversorgung, unabhängig von dessen Aufenthaltsort, dem Arbeitskontext, der Tageszeit und dem verwendeten Endgerät. Sie spielt im Bereich der [[Unternehmensportal]]e eine wichtige Rolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Ansatz=&lt;br /&gt;
Zunehmend zeichnet sich der Trend ab, dass Anwender (Mitarbeiter, Kunden) ihre Aufgaben von unterwegs über mobile Endgeräte erledigen. Die Kommunikation und Aufgabenerledigung zwischen Unternehmen findet somit beispielsweise über Laptops, PDAs oder Mobiltelefone statt. Mobil erfasste Informationen werden übermittelt bzw. Informationen werden abgefragt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor allem mobile Anwender möchten, wenn sie unterwegs sind, mit den richtigen Informationen zur richtigen Zeit versorgt und nicht mit unnötigen oder irrelevanten Informationen überflutet werden. Dies ist zum einen darauf zurück zu führen, dass mobile Endgeräte begrenzte Leistungsmerkmale (wie Bildschirmgröße, Bildschirmauflösung, Übertagungsgeschwindigkeit, usw.) aufweisen und zum anderen haben mobile Mitarbeiter, z.B. während einer Autofahrt, nicht die Zeit sich durch eine [[Informationsflut]] zu kämpfen. Die Informationslogistik versucht an dieser Stelle die relevanten Informationen aufgrund vorgegebener Kriterien zu ermitteln und zu zustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Befindet sich ein Außendiestmitarbeiter der Kundenbetreuung auf dem Weg zum Kunden, sind für ihn kundenspezifische Informationen von Bedeutung (Verkaufshistorien, E-Mail-Kontakte, Konditionsvorgaben, Beschwerden, aktuelle Projekte, usw.). Mittels eines Mobiltelefones kann sich der Mitarbeiter über die  Unternehmenssysteme Kundeninformationen abrufen bzw. nur E-Mails zustellen lassen, die mit dem Kunden zu tun haben. Der Anwender entscheidet also selbst in welchem Arbeitskontext und zu welcher Zeit er bestimmte Informationsinhalte automatisch zugestellt bzw. abrufen möchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch in der Freizeit nutzen viele Anwender Informations- und Kommunikationssysteme, auf die sie von unterwegs zugreifen möchten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen der Informationslogistik wurden Softwaresysteme, sogenannte &amp;quot;[[Informationslogistische Anwendungen]]&amp;quot;, entwickelt, die die Dimensionen Inhalt, Ort und Zeit bei der Informationsversorgung berücksichtigen und hierdurch eine Zustellung von richtigen Informationen zur richtigen Zeit und am richtigen Ort garantieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Dimensionen=&lt;br /&gt;
Die drei Dimensionen der Informationslogistik ermöglichen es dem Anwender, seinen Informationsbedarf an Hand von Kriterien festzulegen, die von [[informationslogistischen Anwendungen]] ausgewährtet werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Inhalt==&lt;br /&gt;
Dem Anwender sollen nur Informationen automatisch zugestellt werden, deren Inhalt in einem bestimmten Arbeitskontext für den Anwender relevant ist. Beispielsweise die Weiterleitung von E-Mails, die Informationen zum Kunden A enthalten, an einen Außendienstmitarbeiter, welcher sich gerade auf dem Weg zum Kunden A befindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ort==&lt;br /&gt;
Informationen müssen elektronisch an den Ort gelangen, an dem der Nutzer sie gerade benötigt; d.h. Abhängig von Dringlichkeit, Arbeitskontext und Umfang müssen Informationen an unterschiedlichen Orten verfügbar sein. Hierfür muss die Präsentation der Informationen flexibel gehalten werden, da unterwegs nicht immer auf einen Laptop oder PC zurückgegriffen werden kann. Beispielsweise die Zustellung eines Sitzungsprotokolls, welches nur die wichtigsten Eckpunkte und Ergebnisse enthält im WAP-Format, auf ein Mobiltelefon. Somit erhält der Anwender einen schnell Überblick. Möchte er ausführlicherer Informationen kann er diese dann später an einem Laptop/Desktop-PC nachlesen oder vom Mobiltelefon, über eine entsprechende Schnittstelle, auf einem Drucker oder einem Faxgerät das gesamte Protokoll ausgeben. Weitere Beispiele sind die aktuellen Wettermeldungen zum jeweiligen Aufenthaltsort oder die Navigation zu einem Restaurant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zeit==&lt;br /&gt;
Informationen sollten in der aktuellsten Version vorliegen und ausgeliefert werden. Veraltete Informationen führen zu Fehlinformationen und Unstimmigkeiten. Beispielsweise benötigt ein Verkäufer aktuelle Preislisten, um einem Kunden ein entsprechendes Angebot vorzulegen, Manager benötigen aktuelle Unternehmenskennzahlen, um strategische Entscheidungen zu treffen. Auch Navigationssysteme benötigen rechtzeitig die aktuellsten Stauinformationen, um die Autofahrer zu wahren und eine neue Ausweichroute zu berechnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Ausblick=&lt;br /&gt;
Mit Ausnahmen einiger Pilotprojekte des Fraunhofer-Institutes für Software- und Systemtechnik (ISST), gibt es momentan keine Softwarelösung, die die Idee der Informationslogistik mit ihren drei Dimensionen realisiert. Meist meist werden die Dimensionen Ort oder Zeit berücksichtigt, jedoch weniger der Inhalt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mobilfunkanbieter ermöglichen dem Anwender Erreichbarkeitsinformationen, wie &amp;quot;Bin während des Meetings nur über SMS erreichbar&amp;quot;, zu hinterlegen. Diese können von anderen Abgefragt werden. Ein anderes Beispiel sind die mobilen E-Mail-Dienste von Google (http://www.google.de/mobile/mail/index.html), die beim eintreffen einer E-Mail im Postfach eine Benachrichtigungs-SMS an das Mobiltelefon versenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Quellen=&lt;br /&gt;
*[[Föcker, E.; Lienemann, C. (2000): Informationslogistische Dienste für Unternehmensportale]]&lt;br /&gt;
*[[Föcker, E.; Löffeler, T. (2001): Mobile Aufgabenerledigung]]&lt;br /&gt;
*[[Herold C. (2008): Unternehmensportale und mobile Anwendungen]]&lt;br /&gt;
*[[Goesmann, T.; Lucas, R. (2001): Kontextbezogene Informationsversorgung für den Wissensarbeiter]]&lt;br /&gt;
*[[Haseloff, S. (2001): Ortunabhängige Informationsversorgung in informationslogistischen Anwendungen]]&lt;br /&gt;
*[[Lienemann, C. (2001): Informationslogistik]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Informatik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glossar]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Heroldch</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://glossar.hs-augsburg.de/w/index.php?title=Unternehmensportal&amp;diff=11499</id>
		<title>Unternehmensportal</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://glossar.hs-augsburg.de/w/index.php?title=Unternehmensportal&amp;diff=11499"/>
		<updated>2008-04-28T19:14:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Heroldch: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{In Bearbeitung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Definition=&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ein Unternehmensportal ist ein geschlossenes [[Portal]], dass den Anwendern einen individuellen, personalisierten Zugang zu allen relevanten Inhalten bietet, um alle Aufgaben bequem und schnell erledigen zu können. Dieser Zugang muss jederzeit und überall auf sicherem Wege erreichbar sein.&amp;quot; Quelle: [[Großmann, Koschek (2005)]], Seite 32.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Synonyme=&lt;br /&gt;
Als Synonyme für Unternehmensportal gelten die Begriffe Corporate-Portal und Enterprise-Portal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Kategorisierung=&lt;br /&gt;
Es existieren viele Portalbezeichnungen. B2x-Portal, Consumer-Portal, Supplier-Portal, Wissensportal, Prozessportal sind nur einige, weshalb die Aufzählung beliebig fortgesetzt werden kann. Sie verdeutlicht aber auch, dass der Kreativität von Autoren und Marketingmitarbeitern, in Bezug auf Wortneuschöpfungen, um der jeweiligen Portallösung einen Namen geben zu können, keine Grenzen gesetzt sind. Ziel dieser Wortneuschöpfungen ist zum einen die Abgrenzung von der Konkurrenz und zum anderen ein Resultat des Versuchs einer Klassifizierung ähnlicher Produkte. Ein weiterer Faktor, der hierzu beiträgt ist, dass viele Kriterien zur Kategorisierung herangezogen werden können. Aus deren Mischung ergibt sich eine Vielzahl an verschiedenen und möglichen Unternehmensportaltypen. Die folgende Abbildung nennt einige Kriterien, die für die Unterscheidung von Unternehmensportalen herangezogen werden. Ein Anspruch auf Vollständigkeit wird nicht erhoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Medium:Kriterien für die Kategorisierung.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abbildung: Kriterien für die Kategorisierung, gezeichnet vom Autor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Literatur wird überwiegend ein Kriterium zur Kategorisierung von Unternehmensportalen verwendet. Die zwei häufigsten verwendeten Kriterien für klassische Unternehmensportale sind &amp;quot;Benutzerrolle&amp;quot; und &amp;quot;Anwendungsschwerpunkt&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kategorisierung nach Anwendungsschwerpunkt==&lt;br /&gt;
Werden Unternehmensportale an Hand der eingesetzten Anwendungen kategorisiert, entstehend die vier Unternehmensportaltypen Collaborative-Portal, Publishing-Portal, Decision-Portal und Operational-Portal. Die folgende Abbbildung stellt dies grafisch dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Medium: Kategorisierung nach Anwendungsschwerpunkten.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abbildung: Kategorisierung von Unternehmensportalen nach dem Kriterium Anwendungsschwerpunkte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: [[Großmann, Koschek (2005)]] und [[Föcker, E.; Lienemann, C. (2000)]], nachgezeichnet von Autor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder Unternehmensportaltyp bezeichnet eine Anwendungsschwerpunkt. Die vier Typen beeinflussen sich gegenseitig und die Problematik mit den fließenden Grenzen wird deutlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Collaborative-Portale dienen hauptsächlich der Kommunikation und Datenablage. Publishing-Portale greifen auf Collaborative-Portale zu und beziehen zusätzlich ihre Daten aus verschiedenen Quellen. Decision-Portale bedienen sich der extrahierten und aufbereiteten Daten, filtern und verdichten diese weiter und präsentieren sie anschließend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kategorisierung nach Benutzerrolle==&lt;br /&gt;
Unternehmensportale, die nach dem Kriterium &amp;quot;Benutzerrolle&amp;quot; kategorisiert werden, unterscheiden vier Ausprägungen. Es existieren unterschiedliche Ansätze der Definition der Benutzerrolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im ersten Fall werden Mitarbeiter, Geschäftskunden, Lieferanten und Endkunden zur Benutzerrolle gezählt (siehe folgende Abbildung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Medium: Kategorisierung nach Benutzerrolle.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abbildung: Kategorisierung von Unternehmensportalen nach dem Kriterium Benutzerrolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: Quelle: [[Kirchhof, A.; Gurzki, T.; Hinderer, H. (2006))]] und [[Vlachakis, J.; Kirchhof, A.; Gurzki, T. (2005)]], nachgezeichnet vom Autor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anzumerken ist, dass Lieferanten zu Geschäftskunden zählen können. Dies bleibt aber Definitions- oder Ansichtsache des Betrachters.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein anderer Ansatz die Definition der Benutzerrolle ist an Hand der vier B2x-Bereiche: Konsumenten, Geschäftspartner, Mitarbeiter und Öffentlichkeit (siehe folgende Abbildung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Medium: Kategorisierung nach Benutzerrolle2.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abbildung: Kategorisierung von Unternehmensportalen nach dem Kriterium Benutzerrolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: [[Bauer, H. (2001)]], gezeichnet vom Autor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Ziele=&lt;br /&gt;
Ziel ist es Geschäftsvorfälle, welche sich an Arbeitsabläufen des Unternehmens orientieren, durch die Prozessorientierung in einem Unternehmensportal abzubilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mögliche Ziele sind:&lt;br /&gt;
*Zusammenfassen von heterogenen Systemlandschaften, Informationsquellen und Applikationen unter einer einheitliche Oberfläch&lt;br /&gt;
*Darstellung benutzerspezifischer und relevanter Informationen in einer übersichtlichen, fachspezifischen, medienbruchfreien und personalisierten Form für den Benutzer&lt;br /&gt;
*Reduzierung von Prozessbearbeitungszeiten&lt;br /&gt;
*Vermeidung von Streuverlusten bei der Informationsrecherche&lt;br /&gt;
*Zentrale Benutzer- und Authentifizierungsmechanismen über Single-Sign-On (SSO)&lt;br /&gt;
*Standardisierung von Prozessen und Schnittstellen&lt;br /&gt;
*Automatisierung von Aufgaben&lt;br /&gt;
*erhöhtes Sicherheitsniveau für Benutzer und sensible Daten&lt;br /&gt;
*Umsatzsteigerung&lt;br /&gt;
*Erhöhung der Prozessqualität&lt;br /&gt;
*Zeitersparnisse für den Anwender&lt;br /&gt;
* usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unternehmensportale sollten Anwender nicht mit ihrem Informationsvolumen erdrücken. Vielmehr sollten Anwender nur die Informationen bereitgestellt bekommen, die für sie relevant sind. Hierfür werden die Ansätze der [[Informationslogistik]] berücksichtigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Grenzen=&lt;br /&gt;
Unternehmensportale unterliegen, wie andere Softwareprodukte gewissen Grenzen. Diese können die Akzeptanz und den Erfolg eines Unternehmensportals gefährden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mögliche Grenzen sind:&lt;br /&gt;
*Unvollständig oder schlecht gepflegte Datenbestände&lt;br /&gt;
*Fehlende integrierte Informationsquellen und Applikationen; also fehldendes Wissen über die Informationsbasen&lt;br /&gt;
*Fehlende Verantwortlichkeiten&lt;br /&gt;
*Fehlende Mitarbeitermotivation und -akzeptanz&lt;br /&gt;
*Fehlende Pflichtenhefte bei der Einführung oder Realisierung eines Portals&lt;br /&gt;
*Budget- und/oder Personalmangel&lt;br /&gt;
*Probleme bei der Integration in die bestehende Systemlandschaft&lt;br /&gt;
*Schwierigkeiten bei der Anpassung an bestehende Geschäftsprozesse&lt;br /&gt;
*usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Anforderungen=&lt;br /&gt;
==Funktionale Anforderungen==&lt;br /&gt;
Funktionale Anforderungen können sein:&lt;br /&gt;
*Einheitliche Benutzersicht auf Daten/Informationen&lt;br /&gt;
*Benutzer- und Rollenmanagement&lt;br /&gt;
*Personalisierung&lt;br /&gt;
*Single-Sign-On (SSO)&lt;br /&gt;
*[[Usability]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Technische Anforderungen==&lt;br /&gt;
*Verfügbarkeit&lt;br /&gt;
*Performance&lt;br /&gt;
*Verteilbarkeit&lt;br /&gt;
*IT-Sicherheit&lt;br /&gt;
*Verwendung von offenen Standards und Schnittstellen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Quellen=&lt;br /&gt;
*[[Bauer, H. (2001): Unternehmensportale]]&lt;br /&gt;
*[[Föcker, E.; Lienemann, C. (2000): Informationslogistische Dienste für Unternehmensportale]]&lt;br /&gt;
*[[Herold C. (2008): Unternehmensportale und mobile Anwendungen]]&lt;br /&gt;
*[[Grimm, S. (2004): Portals in a Nutshell]]&lt;br /&gt;
*[[Großmann, M.; Koschek, H. (2005): Unternehmensportale]]&lt;br /&gt;
*[[Gurzki, T.; Özcan, N. (2003): Unternehmensportale in der betrieblichen Praxis]]&lt;br /&gt;
*[[Kirchhof, A.; Gurzki, T.; Hinderer, H. (2006): Was ist ein Portal?]]&lt;br /&gt;
*[[Vlachakis, J.; Kirchhof, A.; Gurzki, T. (2005): Marktübersicht Portalsoftware]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Informatik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glossar]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Heroldch</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://glossar.hs-augsburg.de/w/index.php?title=Unternehmensportal&amp;diff=11498</id>
		<title>Unternehmensportal</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://glossar.hs-augsburg.de/w/index.php?title=Unternehmensportal&amp;diff=11498"/>
		<updated>2008-04-28T19:12:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Heroldch: /* Funktionale Anforderungen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{In Bearbeitung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Definition=&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ein Unternehmensportal ist ein geschlossenes [[Portal]], dass den Anwendern einen individuellen, personalisierten Zugang zu allen relevanten Inhalten bietet, um alle Aufgaben bequem und schnell erledigen zu können. Dieser Zugang muss jederzeit und überall auf sicherem Wege erreichbar sein.&amp;quot; Quelle: [[Großmann, Koschek (2005)]], Seite 32.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Synonyme=&lt;br /&gt;
Als Synonyme für Unternehmensportal gelten die Begriffe Corporate-Portal und Enterprise-Portal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Kategorisierung=&lt;br /&gt;
Es existieren viele Portalbezeichnungen. B2x-Portal, Consumer-Portal, Supplier-Portal, Wissensportal, Prozessportal sind nur einige, weshalb die Aufzählung beliebig fortgesetzt werden kann. Sie verdeutlicht aber auch, dass der Kreativität von Autoren und Marketingmitarbeitern, in Bezug auf Wortneuschöpfungen, um der jeweiligen Portallösung einen Namen geben zu können, keine Grenzen gesetzt sind. Ziel dieser Wortneuschöpfungen ist zum einen die Abgrenzung von der Konkurrenz und zum anderen ein Resultat des Versuchs einer Klassifizierung ähnlicher Produkte. Ein weiterer Faktor, der hierzu beiträgt ist, dass viele Kriterien zur Kategorisierung herangezogen werden können. Aus deren Mischung ergibt sich eine Vielzahl an verschiedenen und möglichen Unternehmensportaltypen. Die folgende Abbildung nennt einige Kriterien, die für die Unterscheidung von Unternehmensportalen herangezogen werden. Ein Anspruch auf Vollständigkeit wird nicht erhoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Medium:Kriterien für die Kategorisierung.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abbildung: Kriterien für die Kategorisierung, gezeichnet vom Autor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Literatur wird überwiegend ein Kriterium zur Kategorisierung von Unternehmensportalen verwendet. Die zwei häufigsten verwendeten Kriterien für klassische Unternehmensportale sind &amp;quot;Benutzerrolle&amp;quot; und &amp;quot;Anwendungsschwerpunkt&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kategorisierung nach Anwendungsschwerpunkt==&lt;br /&gt;
Werden Unternehmensportale an Hand der eingesetzten Anwendungen kategorisiert, entstehend die vier Unternehmensportaltypen Collaborative-Portal, Publishing-Portal, Decision-Portal und Operational-Portal. Die folgende Abbbildung stellt dies grafisch dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Medium: Kategorisierung nach Anwendungsschwerpunkten.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abbildung: Kategorisierung von Unternehmensportalen nach dem Kriterium Anwendungsschwerpunkte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: [[Großmann, Koschek (2005)]] und [[Föcker, E.; Lienemann, C. (2000)]], nachgezeichnet von Autor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder Unternehmensportaltyp bezeichnet eine Anwendungsschwerpunkt. Die vier Typen beeinflussen sich gegenseitig und die Problematik mit den fließenden Grenzen wird deutlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Collaborative-Portale dienen hauptsächlich der Kommunikation und Datenablage. Publishing-Portale greifen auf Collaborative-Portale zu und beziehen zusätzlich ihre Daten aus verschiedenen Quellen. Decision-Portale bedienen sich der extrahierten und aufbereiteten Daten, filtern und verdichten diese weiter und präsentieren sie anschließend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kategorisierung nach Benutzerrolle==&lt;br /&gt;
Unternehmensportale, die nach dem Kriterium &amp;quot;Benutzerrolle&amp;quot; kategorisiert werden, unterscheiden vier Ausprägungen. Es existieren unterschiedliche Ansätze der Definition der Benutzerrolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im ersten Fall werden Mitarbeiter, Geschäftskunden, Lieferanten und Endkunden zur Benutzerrolle gezählt (siehe folgende Abbildung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Medium: Kategorisierung nach Benutzerrolle.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abbildung: Kategorisierung von Unternehmensportalen nach dem Kriterium Benutzerrolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: Quelle: [[Kirchhof, A.; Gurzki, T.; Hinderer, H. (2006))]] und [[Vlachakis, J.; Kirchhof, A.; Gurzki, T. (2005)]], nachgezeichnet vom Autor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anzumerken ist, dass Lieferanten zu Geschäftskunden zählen können. Dies bleibt aber Definitions- oder Ansichtsache des Betrachters.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein anderer Ansatz die Definition der Benutzerrolle ist an Hand der vier B2x-Bereiche: Konsumenten, Geschäftspartner, Mitarbeiter und Öffentlichkeit (siehe folgende Abbildung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Medium: Kategorisierung nach Benutzerrolle2.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abbildung: Kategorisierung von Unternehmensportalen nach dem Kriterium Benutzerrolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: [[Bauer, H. (2001)]], gezeichnet vom Autor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Ziele=&lt;br /&gt;
Ziel ist es Geschäftsvorfälle, welche sich an Arbeitsabläufen des Unternehmens orientieren, durch die Prozessorientierung in einem Unternehmensportal abzubilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mögliche Ziele sind:&lt;br /&gt;
*Zusammenfassen von heterogenen Systemlandschaften, Informationsquellen und Applikationen unter einer einheitliche Oberfläch&lt;br /&gt;
*Darstellung benutzerspezifischer und relevanter Informationen in einer übersichtlichen, fachspezifischen, medienbruchfreien und personalisierten Form für den Benutzer&lt;br /&gt;
*Reduzierung von Prozessbearbeitungszeiten&lt;br /&gt;
*Vermeidung von Streuverlusten bei der Informationsrecherche&lt;br /&gt;
*Zentrale Benutzer- und Authentifizierungsmechanismen über Single-Sign-On (SSO)&lt;br /&gt;
*Standardisierung von Prozessen und Schnittstellen&lt;br /&gt;
*Automatisierung von Aufgaben&lt;br /&gt;
*erhöhtes Sicherheitsniveau für Benutzer und sensible Daten&lt;br /&gt;
*Umsatzsteigerung&lt;br /&gt;
*Erhöhung der Prozessqualität&lt;br /&gt;
*Zeitersparnisse für den Anwender&lt;br /&gt;
* usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unternehmensportale sollten Anwender nicht mit ihrem Informationsvolumen erdrücken. Vielmehr sollten Anwender nur die Informationen bereitgestellt bekommen, die für sie relevant sind. Hierfür werden die Ansätze der [[Informationslogistik]] berücksichtigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Grenzen=&lt;br /&gt;
Unternehmensportale unterliegen, wie andere Softwareprodukte gewissen Grenzen. Diese können die Akzeptanz und den Erfolg eines Unternehmensportals gefährden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mögliche Grenzen sind:&lt;br /&gt;
*Unvollständig oder schlecht gepflegte Datenbestände&lt;br /&gt;
*Fehlende integrierte Informationsquellen und Applikationen; also fehldendes Wissen über die Informationsbasen&lt;br /&gt;
*Fehlende Verantwortlichkeiten&lt;br /&gt;
*Fehlende Mitarbeitermotivation und -akzeptanz&lt;br /&gt;
*Fehlende Pflichtenhefte bei der Einführung oder Realisierung eines Portals&lt;br /&gt;
*Budget- und/oder Personalmangel&lt;br /&gt;
*Probleme bei der Integration in die bestehende Systemlandschaft&lt;br /&gt;
*Schwierigkeiten bei der Anpassung an bestehende Geschäftsprozesse&lt;br /&gt;
*usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Anforderungen=&lt;br /&gt;
==Funktionale Anforderungen==&lt;br /&gt;
Funktionale Anforderungen können sein:&lt;br /&gt;
*Einheitliche Benutzersicht auf Daten/Informationen&lt;br /&gt;
*Benutzer- und Rollenmanagement&lt;br /&gt;
*Personalisierung&lt;br /&gt;
*Single-Sign-On (SSO)&lt;br /&gt;
*[[Usability]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Technische Anforderungen==&lt;br /&gt;
*Verfügbarkeit&lt;br /&gt;
*Performance&lt;br /&gt;
*Verteilbarkeit&lt;br /&gt;
*IT-Sicherheit&lt;br /&gt;
*Verwendung von offenen Standards und Schnittstellen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Quellen=&lt;br /&gt;
*[[Bauer, H. (2001): Unternehmensportale]]&lt;br /&gt;
*[[Föcker, E.; Lienemann, C. (2000): Informationslogistische Dienste für Unternehmensportale]]&lt;br /&gt;
*[[Grimm, S. (2004): Portals in a Nutshell]]&lt;br /&gt;
*[[Großmann, M.; Koschek, H. (2005): Unternehmensportale]]&lt;br /&gt;
*[[Gurzki, T.; Özcan, N. (2003): Unternehmensportale in der betrieblichen Praxis]]&lt;br /&gt;
*[[Kirchhof, A.; Gurzki, T.; Hinderer, H. (2006): Was ist ein Portal?]]&lt;br /&gt;
*[[Vlachakis, J.; Kirchhof, A.; Gurzki, T. (2005): Marktübersicht Portalsoftware]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Siehe auch=&lt;br /&gt;
[[Herold C. (2008): Unternehmensportale und mobile Anwendungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Informatik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glossar]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Heroldch</name></author>
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		<id>https://glossar.hs-augsburg.de/w/index.php?title=Portal&amp;diff=11497</id>
		<title>Portal</title>
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		<updated>2008-04-28T19:08:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Heroldch: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=Definition=&lt;br /&gt;
Als &#039;&#039;&#039;Portal&#039;&#039;&#039; werden elektronische virtuelle Plattformen bezeichnet, die einen orts- und medienunabhängigen Zugriff auf Informationen aus unterschiedlichen Quellen ermöglichen. Portale beruhen  auf der Web-Technik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Historie=&lt;br /&gt;
Portale mit ihrer heutigen informationstechnischen Bedeutung, entstanden während der 90er Jahre des letzten Jahrhunderts. Dieser Zeitraum begründet den Höhepunkt der rasanten Verbreitung des WWWs und als Folge hieraus eine unstrukturierte Informationsflut. Für Website-Betreiber bedeutete dies, dass nur die Webauftritte besucht wurden, dessen URLs dem Nutzer bekannt waren. Die ersten, die versuchten mit Hilfe von Link-Katalogen eine Struktur in die Inforamtionflut zu bringen, waren Yahoo und Lycos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurze Zeit später entwickelten sich aus den Link-Katalogen die ersten Suchmaschinen. Eine der bekanntesten ist Google.com. Es wurde festgestellt, dass viele Nutzer die Webauftritte von Google, Yahoo und anderen Suchmaschinen als Einstiegspunkte für die Nutzung des WWWs verwendeten. Woraufhin das kommerzielle Potential dieser Webauftritte erkannt wurde. Heute bieten diese Webseiten neben der Suchmaschine viele unterschiedliche Funktionen wie E-Mail, News, Chat, Games, Wetterdienste, Partnerbörsen, Routenplaner, usw. In der Literatur werden diese Webauftritte von Autoren wie [[Bauer, H. (2001)]] gerne auch als Megaportale bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusehends erkannten auch produzierende Unternehmen das Potential von Portalen und bauten ihre Webauftritte zu anspruchsvollen Unternehmensanwendungen (den sogenannten [[Unternehmensportal]]en)aus, welche mittlerweile Informationen, Dienste und Funktionen integrieren und benutzerspezifisch darstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der Weiterentwicklung sorgen viele Betreiber von Portalen dafür, dass diese auch über mobile Endgeräte wie Mobiltelefone oder PDAs abgerufen und dargestellt werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Abgrenzung=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Quellen=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Siehe auch=&lt;br /&gt;
[[Herold C. (2008): Unternehmensportale und mobile Anwendungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Informatik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glossar]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Heroldch</name></author>
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