Modul:IAM (SPO 2018):Grundlagen audiovisueller Gestaltung: Unterschied zwischen den Versionen

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|besondere_regelungen=Eine erfolgreiche Teilnahme an der Prüfung ist Voraussetzung für den Eintritt in die Vertiefungsphase.
Die Studierenden kennen
 
* historische und aktuelle Beispiele der 3D-Animation,
 
* unterschiedliche Methoden und Werkzeuge für das Modellieren, Texturieren, Beleuchten, Animieren und Simulieren,
 
* geeignete Workflows zur Bewältigung künstlerisch und technisch komplexer Aufgaben für die 3D-Gestaltung.
 
'''Fertigkeiten:'''<br/>
 
Die Studierenden könne
 
* Objekte und Strukturen für vorgegebene Szenarien identifizieren und entwerfen
 
* reale und fiktive Szenarien /skizzenhaft darstellen und präsentieren,
 
* 3D-Werkzeugen zielgerichtet einsetzen,
 
* kurze 3D-Animationen strukturiert konzipieren, planen und umsetzen.
 
 
 
'''Kompetenzen:'''<br/>
 
Die Studierenden können
 
* mittels zeichnerischer Techniken Vorlagen (Blueprints) und Storyboards erstellen,
 
* eigener Entwürfe mittels 3D-Programmen umsetzen,
 
* vorgegebene Aufgaben künstlerisch originell interpretieren,
 
* 3D-Anwendungssoftware (z.B. Maya) für vorgegebene Aufgaben nutzen,
 
* einen Workflow zur Erstellung von 3D-Animationen erstellen und bewerten,
 
* können die künstlerische und technische Qualität der eigenen Arbeit bewerten.
 
|literatur=* KERLOW, I. V. (2009): The Art of 3-D Computer Animation and Imaging. Toronto: John Wiley & Sons
 
* POCOCK, L; ROSEBUSH, J. (2001): The Computer Animators Technical Handbook. San Diego: Morgan Kaufmann.
 
* BIRN, Jeremy (2005): Digital Lighting and Rendering, New Riders
 
* BEANE, Andy (2012): 3D Animation Essentials, Sybex, John Wiley & Sons, Limited, West Sussex PO19 8SQ, UK
 
* BLANK, Richard (2009): Film & Licht, Alexander Verlag, Berlin
 
* JOHNSTON, T. (1981): The Illusion of Life. New York, Abbeville Press
 
* WILLIAMS, R. (2009): The Animators Survival Kit, Faber & Faber, London
 
|besondere_regelungen=[[Grundlagen- und Orientierungsprüfung]]
 
 
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* Das Modul Grundlagen Audiovisuelle Medien spannt einen weiten Bogen von den elementaren Ausdrucksformen der Animation hin zu methodischen Gestaltungskonzepten für zeitbasierte Medien. Dabei wird die konzeptionelle Gestaltung ebenso gefördert wie das künstlerische Experiment.
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* Die Vorlesungen fordern die Studenten auf, sich aktiv zu beteiligen und eigene Positionen zu entwickeln.
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* Die Arbeitsgruppen und Workshops sorgen für eigene Erfahrungen durch praktisches Erleben und für Selbstorganisation im Team.
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* Die Vermittlungsmethoden sind auf kritischen Diskurs und praktische Erfahrung orientiert.
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'''Fertigkeiten:'''
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* Das Modul „Grundlagen Audiovisuelle Medien“ vermittelt Zeit als Ausdrucksdimension als Überblick für Einsteiger. Einen großen Raum nimmt dabei die Animation ein. In Vorlesungen werden die wichtigsten Animationskulturen exemplarisch vorgestellt und in Workshops werden einfache Animationsverfahren geübt. Daneben werden aber auch filmsprachliche Ausdrucksmittel behandelt, die ebenfalls in Vorlesungen exemplarisch vorgestellt und dann in Workshops angewendet werden. Hier schlagen wir die Brücke zum Storyboarding, einer wesentlichen Entwurfstechnik für audiovisuelle Medien. Besprechungen aktueller und klassischer Medienkunst und Exkursionen zu einschlägigen Festivals und Ausstellungen runden das Programm ab.
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'''Kompetenzen:'''
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* Das Modul versetzt unsere Studentinnen und Studenten in die Lage, einerseits die Zeit als Ausdrucksdimension zu begreifen und andererseits mit der Zeit – in der Zeit – selbst zu gestalten und dafür die wesentlichen Produktionsverfahren selbstständig anzuwenden.
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* Damit setzen wir unsere Studentinnen und Studenten in die Lage, in den nachfolgenden Semestern sinnvolle Auswahlen aus den Studienangeboten zu treffen und aktiv und fruchtbar an diesen Modulen teilzunehmen.
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|inhalte=* Das Modul „Grundlagen audiovisueller Gestaltung“ vermittelt elementare mediale Ausdrucksformen in der Zeit sowie die Wahrnehmungs- und Gestaltungsgrundlagen für audiovisuelle Medien.
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* Grundlegende Animationsmethoden werden exemplarisch vorgestellt und elementare Animationsverfahren werden in Übungen praktisch angewandt. Daneben werden aber auch filmsprachliche Ausdrucksmittel behandelt, die ebenfalls exemplarisch vorgestellt und dann in Workshops (zB. Storyboarding) angewendet werden. 
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* Besprechungen aktueller und klassischer Medienkunst und Exkursionen zu einschlägigen Festivals und Ausstellungen runden das Programm ab. Eine Einführung in unsere AV-Studios wird optional angeboten.
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|in_handbuch=Ja
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* Figürliche Darstellung, Proportion, Komposition, Perspektive
 
* Skizzieren von Ideen im Entwurfsprozess
 
* Prinzipien des Modellierens, Texturierens, Beleuchtens, Animierens, Simulierens und Renderns unter Verwendung von 3D-Programmen
 
* Prinzipien und Werkzeuge zur Erstellung von 3D-Animationsfilmen
 
 
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Aktuelle Version vom 1. Juni 2022, 08:28 Uhr

Studiengang Interaktive Medien (IAM (SPO 2018))
Studienabschnitt Grundlagen- und Orientierungsphase
Name Grundlagen audiovisueller Gestaltung
Name (englisch) Fundamentals of Audio-Visual Design
Kürzel go.av
Unterrichtssprache Deutsch
Verwendbarkeit Bachelorstudiengang Interaktive Medien
Turnus Jahreszyklus (jeweils im Sommersemester)
Modulart: Pflichtmodul
Wird gehalten: Sommersemester
Studiensemester IAM 2
Dauer 1 Semester
Lehrformen Seminaristischer Unterricht, Praktikum
Credits 8
SWS 6 (Lehre: 2, Praktikum: 4)
Workload Präsenzstudium: 90 h (durchschnittlich 6 h pro Woche)
Eigenstudium: 110 – 150 h (durchschnittlich 7,3 – 10 h pro Woche)
Modulkoordinator(en) Robert Rose
Lehrende(r) Robert Rose, Rosa Rohm, Philipp Hoffmann, Erika Kassnel-Henneberg

In diesem Semester wird eine Wiederholungspürfung angeboten.

Besondere Regelungen Eine erfolgreiche Teilnahme an der Prüfung ist Voraussetzung für den Eintritt in die Vertiefungsphase.
Prüfungsnummer 1917040
Prüfer Robert Rose, Rosa Rohm, Philipp Hoffmann, Erika Kassnel-Henneberg
Zweitprüfer
Prüfungsart Studienarbeit
Prüfungsdetails Dauer: 110 – 150 h

Gewichtung der Einzelleistungen

  • Werkstück der Studienarbeit: 70%
  • Dokumentation der Studienarbeit: 20%
  • Präsentation der Studienarbeit: 10%
Hilfsmittel
Zeugnisgewichtung 50 %
Benotung Kommanote

1 Lernergebnisse/Qualifikationsziele

Kenntnisse:

  • Das Modul Grundlagen Audiovisuelle Medien spannt einen weiten Bogen von den elementaren Ausdrucksformen der Animation hin zu methodischen Gestaltungskonzepten für zeitbasierte Medien. Dabei wird die konzeptionelle Gestaltung ebenso gefördert wie das künstlerische Experiment.
  • Die Vorlesungen fordern die Studenten auf, sich aktiv zu beteiligen und eigene Positionen zu entwickeln.
  • Die Arbeitsgruppen und Workshops sorgen für eigene Erfahrungen durch praktisches Erleben und für Selbstorganisation im Team.
  • Die Vermittlungsmethoden sind auf kritischen Diskurs und praktische Erfahrung orientiert.

Fertigkeiten:

  • Das Modul „Grundlagen Audiovisuelle Medien“ vermittelt Zeit als Ausdrucksdimension als Überblick für Einsteiger. Einen großen Raum nimmt dabei die Animation ein. In Vorlesungen werden die wichtigsten Animationskulturen exemplarisch vorgestellt und in Workshops werden einfache Animationsverfahren geübt. Daneben werden aber auch filmsprachliche Ausdrucksmittel behandelt, die ebenfalls in Vorlesungen exemplarisch vorgestellt und dann in Workshops angewendet werden. Hier schlagen wir die Brücke zum Storyboarding, einer wesentlichen Entwurfstechnik für audiovisuelle Medien. Besprechungen aktueller und klassischer Medienkunst und Exkursionen zu einschlägigen Festivals und Ausstellungen runden das Programm ab.

Kompetenzen:

  • Das Modul versetzt unsere Studentinnen und Studenten in die Lage, einerseits die Zeit als Ausdrucksdimension zu begreifen und andererseits mit der Zeit – in der Zeit – selbst zu gestalten und dafür die wesentlichen Produktionsverfahren selbstständig anzuwenden.
  • Damit setzen wir unsere Studentinnen und Studenten in die Lage, in den nachfolgenden Semestern sinnvolle Auswahlen aus den Studienangeboten zu treffen und aktiv und fruchtbar an diesen Modulen teilzunehmen.

2 Inhalte

  • Das Modul „Grundlagen audiovisueller Gestaltung“ vermittelt elementare mediale Ausdrucksformen in der Zeit sowie die Wahrnehmungs- und Gestaltungsgrundlagen für audiovisuelle Medien.
  • Grundlegende Animationsmethoden werden exemplarisch vorgestellt und elementare Animationsverfahren werden in Übungen praktisch angewandt. Daneben werden aber auch filmsprachliche Ausdrucksmittel behandelt, die ebenfalls exemplarisch vorgestellt und dann in Workshops (zB. Storyboarding) angewendet werden.
  • Besprechungen aktueller und klassischer Medienkunst und Exkursionen zu einschlägigen Festivals und Ausstellungen runden das Programm ab. Eine Einführung in unsere AV-Studios wird optional angeboten.

3 Literatur

Eine Literatur- und Linkliste wird jeweils aktuell ausgegeben.