V-Modell XT: Unterschied zwischen den Versionen

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Das V-Modell definiert einen Leitfaden zum Planen und Durchführen von Etwicklungsprozessen unter Berücksichtigung ds gesamten System-Lebenszykluses:
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* Es definiert die zu erstellenden Projektergebnisse.
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* Es legt die Verantwortlichkeiten eines jedes [[Projektbeteiligter|Projektbeteiligten]] fest.
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* Es regelt detailliert "Wer" "Wann" "Was" in einem Projekt zu tun hat.
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* Es ist konkreter als andere Richtlinien (ISO-Standards, Verfahrensanweisung CPM der Bundeswehr, Vorgänger V-Modell 97)
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* Es ist für Projekte in Unternehmungen und Einrichtungen des öffentlichen und militärischen Bereichs gedacht sowie für Behörden und Dienststellen des Bundes und der Bundeswehr.
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* Es ist aber auch für kleiner mittelständische Unternehmen geeignet.
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* Es ist auf viele Projektkonstellationen anwendbar. Die Anpassung an ein knkretes Projet heißt [[Tailoring]].
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* Es gibt ein zweistufiges Verfahren für die stete Pflege und Erweiterung des V-Modells selbst. Die Inovationszyklen erfolgen in vergleihsweise kurzen Abständen.
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Das V-Modell ist mittlerweile für viele Unternehmen und Behörden ein flexibles Modell zum Planen und Durchführen von Systemprojekten geworden.
 
Das V-Modell ist mittlerweile für viele Unternehmen und Behörden ein flexibles Modell zum Planen und Durchführen von Systemprojekten geworden.
 
Das V-Modell XT definiert die Aktivitäten (Tätigkeiten) und Produkte (Ergebnisse), die während der Entwicklung von Systemen durchzuführen bzw. zu erstellen sind. Darüber hinaus legt es die Verantwortlichkeiten jedes Projektbeteiligten fest. Das V-Modell regelt also detailliert, Wer Wann Was in einem Projekt zu tun hat. Das V-Modell XT stellt eine konsequente Weiterentwicklung des V-Modell 97 dar. Es wurde unter Berücksichtigung des neuesten Stands der Technologie inhaltlich erweitert und an aktuelle Vorschriften und Normen angepasst. Ferner wurden die Qualitätseigenschaften des V-Modell XT verbessert, insbesondere hinsichtlich der Anpassbarkeit (Tailoring) der für ein konkretes Projekt relevanten Aktivitäten und Produkte.
 
Das V-Modell XT definiert die Aktivitäten (Tätigkeiten) und Produkte (Ergebnisse), die während der Entwicklung von Systemen durchzuführen bzw. zu erstellen sind. Darüber hinaus legt es die Verantwortlichkeiten jedes Projektbeteiligten fest. Das V-Modell regelt also detailliert, Wer Wann Was in einem Projekt zu tun hat. Das V-Modell XT stellt eine konsequente Weiterentwicklung des V-Modell 97 dar. Es wurde unter Berücksichtigung des neuesten Stands der Technologie inhaltlich erweitert und an aktuelle Vorschriften und Normen angepasst. Ferner wurden die Qualitätseigenschaften des V-Modell XT verbessert, insbesondere hinsichtlich der Anpassbarkeit (Tailoring) der für ein konkretes Projekt relevanten Aktivitäten und Produkte.

Version vom 27. Januar 2006, 16:52 Uhr

(geschützte Marke der Bundesrepublik Deutschland)

1 Definition

Das V-Modell definiert einen Leitfaden zum Planen und Durchführen von Etwicklungsprozessen unter Berücksichtigung ds gesamten System-Lebenszykluses:

  • Es definiert die zu erstellenden Projektergebnisse.
  • Es legt die Verantwortlichkeiten eines jedes Projektbeteiligten fest.
  • Es regelt detailliert "Wer" "Wann" "Was" in einem Projekt zu tun hat.
  • Es ist konkreter als andere Richtlinien (ISO-Standards, Verfahrensanweisung CPM der Bundeswehr, Vorgänger V-Modell 97)
  • Es ist für Projekte in Unternehmungen und Einrichtungen des öffentlichen und militärischen Bereichs gedacht sowie für Behörden und Dienststellen des Bundes und der Bundeswehr.
  • Es ist aber auch für kleiner mittelständische Unternehmen geeignet.
  • Es ist auf viele Projektkonstellationen anwendbar. Die Anpassung an ein knkretes Projet heißt Tailoring.
  • Es gibt ein zweistufiges Verfahren für die stete Pflege und Erweiterung des V-Modells selbst. Die Inovationszyklen erfolgen in vergleihsweise kurzen Abständen.

2 Anmerkungen

Das V-Modell ist mittlerweile für viele Unternehmen und Behörden ein flexibles Modell zum Planen und Durchführen von Systemprojekten geworden. Das V-Modell XT definiert die Aktivitäten (Tätigkeiten) und Produkte (Ergebnisse), die während der Entwicklung von Systemen durchzuführen bzw. zu erstellen sind. Darüber hinaus legt es die Verantwortlichkeiten jedes Projektbeteiligten fest. Das V-Modell regelt also detailliert, Wer Wann Was in einem Projekt zu tun hat. Das V-Modell XT stellt eine konsequente Weiterentwicklung des V-Modell 97 dar. Es wurde unter Berücksichtigung des neuesten Stands der Technologie inhaltlich erweitert und an aktuelle Vorschriften und Normen angepasst. Ferner wurden die Qualitätseigenschaften des V-Modell XT verbessert, insbesondere hinsichtlich der Anpassbarkeit (Tailoring) der für ein konkretes Projekt relevanten Aktivitäten und Produkte.

Innerhalb des V-Modells können Vorgehensmodelle vereinbart werden, z.B. Wasserfallmodel, Spiralmodell, ..., die nicht mit dem Begriff V-Modell verwechselt werden sollten!

3 Quellen

4 Anmerkung

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