Programmierprinzipien: Unterschied zwischen den Versionen
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; wartbar (maintainable): Das Softwarepaket sollte leicht an neue Gegebenheiten angepasst werden können. Fehler sollen leicht behoben werden können (da sie sich nie ganz vermeiden lassen).<br/> ⇒ geringe Wartungskosten | ; wartbar (maintainable): Das Softwarepaket sollte leicht an neue Gegebenheiten angepasst werden können. Fehler sollen leicht behoben werden können (da sie sich nie ganz vermeiden lassen).<br/> ⇒ geringe Wartungskosten | ||
Für die Eigenschaft „wartbar“ gibt es drei Spezialfälle, die hier gesondert genannt werden sollen: | |||
; kompatibel (compatible): Das Softwarepaket sollte komaptibel zu bestehenden Systemen sein, es sollte also standardisierte Schnittstellen unterstützen. <br/> ⇒ geringe Intergrations- und Anpassungskosten | |||
; portabel (portable): Das Softwarepaket sollte einfach auf neue Systeme portiert werden können. <br/> ⇒ geringe Kosten bei Änderung der Hardwareumgebung | |||
; erweiterbar (extensible): Erweiterungen der Spezifikation sollten schnell implementiert werden können.<br/> ⇒ geringe Wartungskosten | |||
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Version vom 17. Mai 2010, 12:10 Uhr
Zweck
Um nützliche und dennoch preiswerte Programme und Anwendungen erstellen zu können, sollte man eine Reihe von Programmierprinzipien beachten.
Ziel
Ziel eines jeden Softwareentwicklungs-Vorhaben sollte die Erstellung von Software sein, die zwei Eigenschaften aufweist:
- nützlich (useful)
- Die Software sollte für den Benutzer nützlich sein.
- preiswert (inexpensive)
- Die Software sollte so geringe Kosten und Folgekosten verursachen wie möglich.
Software-Eigenschaften zur Erfüllung der beiden Ziele
Um die beiden vorgenannten Ziele zu erreichen, sollte ein Softwarepaket folgende Eigenschaften haben:
- spezifiziert (specified)
- Um die Nützlichkeit und die Korrektheit des Softwarepakets beurteilen zu können, sollte eine Spezifikation vorliegen, die detailliert die Aufgaben und Eigenschaften des Paketes beschreibt.
⇒ Nützlichkeit (ist abschätzbar)
- korrekt (correct)
- Die Implementierung des Paketes sollte korrekt sein, es sollte also die Spezifikation in allen Punkten erfüllen.
⇒ keine Kosten durch falsches oder unerwartetes Verhalten - robust (robust)
- Das Softwarepaket sollte auch in abnormalen (nicht-spezifizierten) Situationen stabil laufen.
⇒ keine Kosten durch Inkonsitenzen
⇒ geringe Kosten bei Bedienungsfehlern und Systemausfällen - benutzbar (usable)
- Das Softwarepaket sollte einfach zu erlernen und zu benutzen sein.
⇒ Nützlichkeit wird verbessert
⇒ geringe Schulungskosten
⇒ geringe Kosten durch Falschnutzung
⇒ keine Kosten durch frustierte Benutzer - sicher (secure)
- Unautorisierter Zugriff auf Daten oder Programme sollte unmöglich sein.
⇒ keine Kosten durch Sicherheitsmängel - effizent (efficent)
- Das Softwarepakt soll eine möglichst gute Laufzeit- und Speichereffizienz aufweisen, d.h. die vorhandenen Ressourcen möglcihst gut ausnutzen.
⇒ geringe Kosten durch geringe Hardwareanforderungen - wartbar (maintainable)
- Das Softwarepaket sollte leicht an neue Gegebenheiten angepasst werden können. Fehler sollen leicht behoben werden können (da sie sich nie ganz vermeiden lassen).
⇒ geringe Wartungskosten
Für die Eigenschaft „wartbar“ gibt es drei Spezialfälle, die hier gesondert genannt werden sollen:
- kompatibel (compatible)
- Das Softwarepaket sollte komaptibel zu bestehenden Systemen sein, es sollte also standardisierte Schnittstellen unterstützen.
⇒ geringe Intergrations- und Anpassungskosten - portabel (portable)
- Das Softwarepaket sollte einfach auf neue Systeme portiert werden können.
⇒ geringe Kosten bei Änderung der Hardwareumgebung - erweiterbar (extensible)
- Erweiterungen der Spezifikation sollten schnell implementiert werden können.
⇒ geringe Wartungskosten
Quellen
Siehe auch
Dieser Artikel ist GlossarWiki-konform.
