Macromedia Contribute
Definition
Dieses Programm der Firma Macromedia bzw. Adobe ist ein Redaktionswerkzeug für kleine bis mittlere Webautritte. Contribute besteht aus zwei Hauptkomponenten, dem Contribute-Client oder -Editor und dem optionalen Servermodul namens Macromedia Contribute Publishing Server. Beide Teile werden im Allgemeinen dem Adobe Web Publishing System zugeordnet.
Beschreibung
Contribute (Editor)
Die Contribute-Software vereint die Konzepte von Webbrowser und WYSIWYG-Editor zu einer Anwendung, die eine möglichst einfache redaktionelle Wartung von Webseiten erlauben soll. Durch die Ähnlichkeit zu bekannter Textverarbeitungssoftware wie z.B. Microsoft Word kann sich auch technisch weniger versiertes Personal wie z.B. Verwaltungspersonal schnell einarbeiten.
Unter Verwendung der Templatemechanismen des grafischen Webeditors Dreamweaver, die auf einfachen HTML-Kommentaren basieren, ist es möglich definierte Bereiche der Webseite als bearbeitbar oder gesperrt zu markieren.
Nach dem Hinzufügen von Benutzern, sorgt die Einrichtung und Zuweisung von sogenannten Rollen sorgt in Contribute dafür, dass diese Restriktionen eingehalten werden und das definierte Basislayout nicht beschädigt wird.
Wichtige Funktionen und Möglichkeiten
Zugriffssteuerung
Für jede Webseite wird eine Verbindung angelegt und dauerhaft gespeichert. So können zahlreiche Einstellungen hinterlegt werden, wie z.B. die Serververbindungsart (FTP, Dateisystem/Netzwerk, WebDAV) und Administrator-Kontaktdaten.
Definition von Rollen
Zu einer Verbindung können beliebig viele Rollen zur Einschränkung der Bearbeitungsrecht erstellt werden. Nachdem ein Benutzer, der durch seine Email-Adresse identifiziert wird, einer Rolle zugewiesen wurde, kann er sich mit der Webseite verbinden und gemäß der Rolleneinstellung die Inhalte bearbeiten. Neben grundsätzlichen Rechten wie der Möglichkeit neue Seiten anzulegen (Komplett neue Seite, von Dreamweaver-Vorlagen, durch Kopie anderer Webseiten, ...), können vom Webdesigner konzipierte Layoutrichtlinien garantiert eingehalten werden, indem er Formatierungsfunktionen einschränkt (Anwendung von HTML-Stilen, definierte CSS-Klassen, Schriftarten und Größen, Textfarben).
Es ist ebenfalls möglich Dateiuploads des Autors zu steuern, in dem maximale Dateigrößen und Zielverzeichnisse festgelegt werden. Um nur vorgegebene Elemente zu erlauben, kann der Administrator auf die Einrichtung "gemeinsamer Elemente" in Form von Bildern oder Flashfilmen zurückgreifen.
Versionierungsmechanismus
Um Änderungen zu Verfolgen und ggf. rückgängig zu machen, kann für jede Verbindung eine Versionsgeschichte aktiviert werden. Der Administrator legt dabei fest, wie viele Versionen der Webseite gesichert werden sollen.
Freigabefunktionen
Die Seite, die ein Benutzer zur Bearbeitung öffnet, wird durch eine "Sperrdatei" für andere Benutzer gesperrt, so dass es nicht zu gleichzeitigen Änderungen durch verschiedene Autoren kommen kann. Es ist außerdem möglich, Änderungen durch andere Anwender vor der Veröffentlichung prüfen zu lassen. Je nach Rolleneinstellung kann dies optional oder zwingend erforderlich sein.
Pro und Kontra
Vorteile und Stärken
- Zur Bearbeitung von Webseiten ist kein technisches Detailwissen nötig
- Eine Contentauthoringfunktion kann auch für statische Seiten sehr schnell realisiert werden, da keine Serversoftware nötig ist.
- Die automatische Seitenversionierung macht Änderungen komplett reversibel.
- Startseite und Hilfethemen können über XML- und HTML-Dateien konfiguriert und so z.B. an die eigene Unternehmens-CI angepasst werden.
- Die von technischen Laien gerne benutzen Office-Formate (Word und Excel) können direkt per Drag'n'Drop in die Webseite importiert werden. Der Admin kann bestimmen ob die Inhalte dabei nach HTML-Code überführt, in ein FlashPaper-Format umgewandelt oder als Dateien unverändert auf den Server hochgeladen und verlinkt werden sollen.
Nachteile und Schwächen
- Im Gegensatz zu Webbasierten CMS, kann das Authoring nur über den Contribute-Client erfolgen, der auf jedem Bearbeitungsrechner installiert werden muss.
- Bei der ausschließlichen Verwendung dieses Clients ist die Benutzerverwaltung nur bedingt möglich und durch die Abwicklung über lokale Dateien eher umständlich.
- Die gesamte Verwaltung wird über viele temporäre Dateien abgewickelt, die auf der lokalen Festplatte und dem Server angelegt, verändert und gelöscht werden, was einen Daten- und Verzeichnisoverflow zur Folge hat.
- Das System ist hinsichtlich Sonder- und Leerzeichen in Datei- und Pfadnamen fehleranfällig.
- Die Verwaltung abstrakter Strukturen wird nicht direkt unterstützt, es handelt sich in erster Linie (nur) um einen HTML-Editor, der zusätzlich den Dateiupload u.ä. kapselt.
Bemerkung 2
Natürlich sollte eine Bemerkung einen sinnvollen Titel erhalten und nicht einfach Bemerkung 1, Bemerkung 2 etc. genannt werden.
Beispiele
Beispiele machen sich auch nicht schlecht.
Quellen
Wenn die Definitionen und/oder die Anmerkungen nicht von einem selbst stammen, sollte man die Quellen angeben (das sind natürlich nur Beispiele, keine echten Quellen dieses Artikels :-) ):
- Hinz und Kunz, "Der Bau einer Musterseite", 7. Auflage, Wiki-Verlag, 1931
Besser ist es spezielle Quellendokumente zu erstellen (und diese dann auch mit Inhalt zu füllen):
- Quelle: W. Kowarschick (2005): Musterquelle (zum Kopieren)
- Quelle: E. Goldratt (2002): Die kritische Kette
- Quelle: L. Leach (2005): Critical Chain Project Management
Auch externe Quellen können zitiert werden.
- Kowarschicks gesammelte Werke
- Wikipedia (so nicht, da zu allgemein und außerdem nicht der Wikipedia-Verweis benutzt wurde)
- Wikipedia:Vorlage (Datenverarbeitung) (sondern so!)
Das sind natürlich nur Beispiele, keine echten Quellen dieses Artikels :-)
Siehe auch
Zu guter letzt kann Sekundärliteratur angegeben werden, die zwar im Artikel nicht direkt verwendet, aber doch irgendwie interessant ist. Außerdem sollten eine oder mehrere Kategorien angegeben werden sowie ein Verweis auf den zugehörigen englischen Artikel in GlossaryWiki, auch wenn es diesen noch gar nicht gibt.
- Quellen: Theory of Constraints (eine ganze Sammlung von Quellen in einem Quellen-Dokument)
- Wikipedia: Formatvorlagen
