Modul:IAM (SPO 2018):Theorie digitaler Medien

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Studiengang Interaktive Medien (IAM (SPO 2018))
Studienabschnitt Spezialisierungssphase
Name Theorie digitaler Medien
Name (englisch) Theory of Digital Media
Kürzel si.th1, si.th2
Unterrichtssprache Deutsch
Verwendbarkeit Bachelorstudiengang Interaktive Medien

Diese Veranstaltung ist für Studierende der Studienrichtung B. A. ein Pflichtmodul. Studierende der Studienrichtung B. Sc. können das Modul nur als Wahlmodul belegen. Die Credits können daher nicht auf das Studium angerechnet werden.

Turnus Jahreszyklus (Beginn jeweils im Wintersemester, Fortsetzung im Sommersemester)
Modulart: Pflichtmodul
Wird gehalten: Wintersemester
Studiensemester IAM 3IAM 4
Dauer 2 Semester
Lehrformen Seminaristischer Unterricht
Credits 8
SWS 6 (Lehre: 6, Praktikum: 0)
Workload Präsenzstudium: 90 h (durchschnittlich 6 h pro Woche)
Eigenstudium: 110 – 150 h (durchschnittlich 7,3 – 10 h pro Woche)
Modulkoordinator(en) Andreas Muxel
Lehrende(r) Ivo Kranzfelder

Die Prüfung wird in diesem Semester angeboten.

Prüfungsnr. B. A. 1917111 (WiSe), 1917112 (SoSe)
Prüfungsnr. B. Sc.
Prüfer Ivo Kranzfelder
Zweitprüfer Andreas Muxel
Prüfungsart Studienarbeit
Prüfungsdetails Dauer: 110 – 150 h

Gewichtung der Einzelleistungen:

  • Ergebnis der Studienarbeit: 70%
  • Dokumentation der Studienarbeit: 20%
  • Präsentation der Studienarbeit: 10%

Da die Lehrveranstaltung über zwei Semester geht, besteht die Studienarbeit aus zwei Teilen. Die Prüfung gilt als nicht bestanden, wenn eine Teilleistung schlechter als 4,0 ist. Wiederholungsprüfungen können für nicht bestandene Teilleistungen abgelegt werden.

Wintersemester: Studienarbeit (Dauer: 55 – 75 h)

Sommersemester: Studienarbeit (Dauer: 55 – 75 h)
Hilfsmittel
Zeugnisgewichtung 100 %
Benotung Kommanote

1 Lernergebnisse/Qualifikationsziele

Kenntnisse:

  • In grundlegenden wissenschaftlichen Arbeitsmethoden
  • Der Definitionen von Medien, Kommunikation, Interaktion, Medialität
  • In wesentlichen Kommunikations- und Medienstrukturen
  • In vergleichender Mediensystematik
  • In den Medienontologien
  • In den Grundzügen von Epik und Dramatik

Fertigkeiten:

  • Wissenschaftliche Techniken und Methoden, wie Recherchieren, Exzerpieren, Zitieren, Schreiben von Abstracts

Kompetenzen:

  • Medienpraktische, medientheoretische Reflexion
  • Die Fähigkeit, Medienprozesse zu durchdingen und mitzugestalten
  • Selbständige Erschließung medienrelevanter Zusammenhänge
  • Reflexionsfähigkeit zur Medialisierung von Kultur und Gesellschaft
  • Stärkung von differenzierter Urteilskraft im Hinblick auf eine komplexe Medienwirklchkeit

2 Inhalte

  • Ausgangspunkt ist die Definitionen des Medienbegriffs mit seinen medien- und kommunikationswissenschaftlichen Bedeutungen und die Definition des Kommunikations- und Interaktionsbegriffs mit den Modellen der Medienkommuni-kation. Nach dieser Einführungsphase, in denen zentrale Begriffe geklärt worden sind, werden die Medienontologien, also die strukturierte Auseinandersetzung mit Einzelmedien, im Mittelpunkt stehen. Dramatische und epische Formate werden im Hinblick auf ihre mediale Aneignung untersucht. Ausgehend von der Medialität der Einzelmedien wird anhand von Medienvergleichen die besondere Relevanz der primären Intermedialität erörtert.
  • Im Anschluss an das Einführungsseminar erfolgt die medienwissenschaftliche Vertiefung, indem auch Medientheorien von Raum und Zeit erörtert werden, um deren gesellschaftliche Rolle zu erschließen. Hierbei werden auch auf Modelle und Methoden anderer Wissenschaftsdisziplinen zurückgegriffen und Schlüsselbegriffe wie Mobilität, Mediendispositiv und Öffentlichkeit erläutert. Des weiteren werden in die Kategorien der Zeichen, des Bildes und des Textes eingeführt und relevante semiotische, bildwissenschaftliche und textuelle Ansätze theoretisch und praktisch analysiert.

3 Literatur

  • Aristoteles (1994): Poetik. Frankfurt.
  • Albersmeier, Franz-Josef: Texte zur Theorie des Films. Stuttgart 2003.
  • Beck, Klaus (2012): Das Mediensystem Deutschlands. Strukturen Märkte Regulierung. Wiesbaden.
  • Benjamin, Walter (2005): Das Kunstwerk im Zeitalter der technischen Reproduzierbarkeit. Frankfurt.
  • Bordwell, David/Thompson, Kristin (2016): Film Art. An Introduction. New York.
  • Daniel, Ute (2010): Massenmedien im Europa des 20. Jahrhunderts. Köln [u.a.].
  • Doelker, Christian (2002): Ein Bild ist mehr als ein Bild. Stuttgart .
  • Ebersbach, Anja; Glaser, Markus; Heigl, Richard (2011): Social Web. 2. Aufl. Konstanz.
  • Faulstich, Werner (2004): Grundwissen Medien. 5. Aufl. Paderborn, München.
  • Frank, Norbert/Stary, Joachim (2009): Die Technik wissenschaftlichen Arbeitens. Eine Anleitung. Stuttgart/Wien.
  • Fuhse, Jan A. (2011): Kultur und mediale Kommunikation in sozialen Netzwerken. Wiesbaden.
  • Hickethier, Knuth (2010): Einführung in die Medienwissenschaft. Stuttgart
  • Karmasin, Matthias/Ribing, Rainer (2011): Die Gestaltung wissenschaftlicher Arbeiten. Stuttgart.
  • Kleinsteuber, Hans J. (2012): Radio. Eine Einführung. Wiesbaden.
  • Kittler, Friedrich (1986): Grammophon, Film, Typewriter. Berlin.
  • Kittler, Friedrich (2003): Aufschreibesysteme 1800-1900. München.
  • McLuhan, Marshall (2001): Understanding Media. Oxford.
  • McLuhan, Marshall (2012): Die magischen Kanäle. Hamburg.
  • Postman, Neil (1985): Wir amüsieren uns zu Tode. Urteilsbildung im Zeitalter der Unterhaltungsindustrie. Frankfurt.
  • Virilio, Paul (1989): Der negative Horizont, München.
  • Virilio, Paul (1999): Fluchtgeschwindigkeit. Frankfurt