Lastenheft

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1 Definition (DIN 69901-5[1]

Vom Auftraggeber festgelegte Gesamtheit der Forderungen an die Lieferungen und Leistungen eines Auftragnehmers innerhalb eines Auftrages.

2 Definition (V-Modell XT [2])

Das Produkt Anforderungen (Lastenheft) enthält alle an das zu entwickelnde System verbindlich gestellten Anforderungen. Es ist Grundlage für Ausschreibung und Vertragsgestaltung und damit wichtigste Vorgabe für die Angebotserstellung. Das Lastenheft ist Bestandteil des Vertrags zwischen Auftraggeber und Auftragnehmer.

2.1 Anmerkung (V-Modell XT[2])

Mit den Anforderungen werden die Rahmenbedingungen für die Entwicklung festgelegt, die dann vom Auftragnehmer in der Gesamtsystemspezifikation (Pflichtenheft) detailliert ausgestaltet werden.

3 Definition (von Dellingshausen et al.[3]

Ergebnisorientierte Beschreibung der Gesamtheit der Forderungen an die Lieferungen und Leistungen eines Auftragnehmers.

3.1 Anmerkung (von Dellingshausen et al.[3])

Der Auftragnehmer setzt die zu erbringenden Ergebniss (Lasten) in erforderliche Tätigkeiten (Pflichten) um und erstellt das sogenannte Pflichtenheft.

4 Quellen

  1. DIN 69901-5 (2009): Projektmanagement – Projektmanagementsysteme – Teil 5: Begriffe; Hrsg.: Deutsches Institut für Normung e.V.; Auflage: 9; Verlag: Beuth Verlag GmbH; Adresse: Berlin, Wien, Zürich; Web-Link; 2009; Quellengüte: 5 (Buch))
  2. 2,0 2,1 V-Modell XT (Web-Site): IT-Stab des Bundesministerium des Innern; V-Modell XT; Organisation: Bundesministerium des Innern (BMI); Adresse: Berlin; http://www.v-modell-xt.de/; 2013; Quellengüte: 5 (Web), Teil 5, Produkte, Anforderungen und Analysen, Anforderungen (Lastenheft)
  3. 3,0 3,1 Dellingshausen et al. (2003): Christoph von Dellingshausen, Martin Gläser, Beate Pracht, Klaus Walter und Christoph Winkelhage; dmmv-Kalkulationssystematik – Leitfaden zur Kalkulation von Multimedia-Projekten; Verlag: HighText Verlag; ISBN: 3933269768; 2003; Quellengüte: 5 (Buch)

5 Siehe auch