Kategorie:UML

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Definition

UML steht für Unified Modeling Language und ist eine grafische Darstellung zur Beschreibung objektorientierter Modelle. UML ist von der OMG entwickelt und standartisiert. Das UML-Modell hilft in der Entwurfsphase bevors es an das Programmieren der Software geht, in dem es folgende Aufgaben erfüllt:

  • Analyse der Anforderungen
  • Visualisierung eines Problems
  • Entwurf von Programmen und Datenbanken
  • Kommunikation mit Anwendungsexperten
  • Implemtierung der Lösung in einer Programmiersprache und
  • Vorbereitung der Dokumentation

UML-Diagrammtypen

   * Anwendungsfalldiagramm
   * Klassendiagramm
   * Aktivitätsdiagramm
   * Kollaborationsdiagramm
   * Sequenzdiagramm
   * Zustandsdiagramm
   * Komponentendiagramm
   * Einsatzdiagramm

Klassen

Medium:UML_grafiken_klassen.png

Grafisch werden Klassen und Objekte im UML in der Regel als Rechtecke dargestellt. Diese wiederum sind in drei Bereiche unterteilt: An oberster Stelle steht der Klassenname, dann folgen die Attributdefinition mit Attributnamen und Attributtypen und im 3. Abschnitt die Methodendeklarationen. Auch die Sichtbarkeit (public, private, protected) der Attribute und Methoden können hier bereits angegeben werden. Objekte haben einen ähnlichen Aufbau, statt Klassenname wird hier der Objektname eingetragen.


Assoziation

Medium:UML_grafiken_assoziation.png

Die Assoziation beschreibt eine Beziehung zwischen zwei oder mehreren Objekten. Assoziationen können gerichtet und ungerichtet sein. Gerichtete Assoziationen geben eine Navigationsrichtung vor, diese wird mit einem offenen Pfeil dargestellt.


Aggregation

Medium:UML_grafiken_aggregation.png

Die Aggregation ist eine spezielle Form der Assoziation. Dabei handelt es sich um eine Part-of-Beziehung. Im Fall der Aggregation kann ein Teil des Ganzen auch bestehen, wenn das Ganze nicht mehr existiert. Dargestellt wir diese Verbindung mit einer ungefüllten Raute.


Komposition

Medium:UML_grafiken_komposition.png

Die Komposition ist ebenfalls eine Assoziation, allerdings hängt die Existenz der einzelnen Teile vom Aggregat ab. Sie können nicht alleine bestehen. Die Komposition erkennt man an der gefüllten Raute.

Kardinalität

An den Enden der Beziehungen wird die Kardinalität angeben. Dadurch wird festgelegt wie häufig ein Objekt diese Beziehung eingehen kann. Zum Beispiel besteht der Katalog aus einem bis unendlich vielen Artikeln. Der Artikel ist Teil von keinem bis unendlich vielen Katalogen.

Quellen

Medien in der Kategorie „UML“

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