Verkettung von Funktionen: Unterschied zwischen den Versionen

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==Voraussetzung==
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Es seien $f$ und $g$ zwei [[Funktion (mathematisch)|Funktionen]] mit den
Es seien <math>f</math> und <math>g</math> zwei [[Funktion (mathematisch)|Funktionen]] mit den
[[Definitionsbereich]]en $D(f)$ und $D(g)$ und den [[Wertebereich]]en
[[Definitionsbereich]]en <math>D(f)</math> und <math>D(g)</math> und den [[Wertebereich]]en
$W(f)$ und $W(g)$.
<math>W(f)</math> und <math>W(g)</math>.


Es sei überdies die Wertemenge $f$ eine Teilmenge der  
Es sei überdies die Wertemenge <math>f</math> eine Teilmenge der  
Definitionsmenge von $g$: $W(f) \subseteq D(g)$.
Definitionsmenge von <math>g</math>: <math>W(f) \subseteq D(g)</math>.


==Definition==
==Definition==


Die '''Verkettung''' $g \circ f$ der Funktionen $f$ und $g$
Die '''Verkettung''' <math>g \circ f</math> der Funktionen <math>f</math> und <math>g</math>
ist diejenige Funktion, die sich durch die Hintereinanderausführung von <math>f\!</math> und <math>g\!</math>
ist diejenige Funktion, die sich durch die Hintereinanderausführung von <math>f\!</math> und <math>g\!</math>
ergibt:
ergibt:


<div class="formula">$\forall x \in D(f): g \circ f(x) := g(f(x))$</div>
<div class="formula"><math>\forall x \in D(f): g \circ f(x) := g(f(x))</math></div>


==Eigenschaften==
==Eigenschaften==
Unter den gegebenen Voraussetzungen ist $g \circ f$ stets eine Funktion.
Unter den gegebenen Voraussetzungen ist <math>g \circ f</math> stets eine Funktion.


Der Definitionsbereich $D(g \circ f)$ der Verkettung ist gleich dem Definitionsbereich $D(f)$ der Funktion $f$: $D(g \circ f) = D(f)$.
Der Definitionsbereich <math>D(g \circ f)</math> der Verkettung ist gleich dem Definitionsbereich <math>D(f)</math> der Funktion <math>f</math>: <math>D(g \circ f) = D(f)</math>.


Der Wertebereich $W(g \circ f)$ der Verkettung ist eine (echte oder unechte) Teilmenge des Wertebereichs  
Der Wertebereich <math>W(g \circ f)</math> der Verkettung ist eine (echte oder unechte) Teilmenge des Wertebereichs  
$W(g)$ der Funktion $g$: $W(g \circ f) = \{g(f(x))\ |\  x \in D(f)\} \subseteq D(g)$.
<math>W(g)</math> der Funktion <math>g</math>: <math>W(g \circ f) = \{g(f(x))\ |\  x \in D(f)\} \subseteq D(g)</math>.


==Beweis==
==Beweis==

Aktuelle Version vom 24. November 2017, 13:47 Uhr

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Korrektheit: 5
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Voraussetzung

Es seien $ f $ und $ g $ zwei Funktionen mit den Definitionsbereichen $ D(f) $ und $ D(g) $ und den Wertebereichen $ W(f) $ und $ W(g) $.

Es sei überdies die Wertemenge $ f $ eine Teilmenge der Definitionsmenge von $ g $: $ W(f) \subseteq D(g) $.

Definition

Die Verkettung $ g \circ f $ der Funktionen $ f $ und $ g $ ist diejenige Funktion, die sich durch die Hintereinanderausführung von $ f\! $ und $ g\! $ ergibt:

$ \forall x \in D(f): g \circ f(x) := g(f(x)) $

Eigenschaften

Unter den gegebenen Voraussetzungen ist $ g \circ f $ stets eine Funktion.

Der Definitionsbereich $ D(g \circ f) $ der Verkettung ist gleich dem Definitionsbereich $ D(f) $ der Funktion $ f $: $ D(g \circ f) = D(f) $.

Der Wertebereich $ W(g \circ f) $ der Verkettung ist eine (echte oder unechte) Teilmenge des Wertebereichs $ W(g) $ der Funktion $ g $: $ W(g \circ f) = \{g(f(x))\ |\ x \in D(f)\} \subseteq D(g) $.

Beweis

fehlt noch

Quellen

  1. Gellert, Kästner, Neuber (1979): Lexikon der Mathematik; Hrsg.: Walter Gellert, Herbert Kästner und Siegfried Neuber; Auflage: 2; Verlag: VEB Bibliographisches Institut Leipzig; Adresse: Leipzig; 1979; Quellengüte: 5 (Buch)
  2. Kowarschick (PM): Wolfgang Kowarschick; Vorlesung „Projektmanagement“; Hochschule: Hochschule Augsburg; Adresse: Augsburg; Web-Link; 2014; Quellengüte: 3 (Vorlesung)