Prokrastination

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1 Definition

Studentensyndrom[1]

Als Studentensyndrom (fachsprachlich Prokrastination) bezeichnet man die Verhaltensweise, notwendige Aufgaben immer wieder zu verschieben, anstatt sie zu erledigen.

2 Bemerkung

Der Begriff „Studentensyndrom“ geht auf Eliyahu M. Goldratt zurück.[2] (Der Begriff „Prokrastination“ ist allerdings deutlich älter.) Goldratt macht neben dem Multitasking das Studentensyndrom maßgeblich dafür verantwortlich, dass Projekte oft nicht fristgerecht fertig gestellt werden: Mitarbeiter lassen zunächst den ganzen Zeitpuffer verstreichen, bevor sie mit einer Aufgabe anfangen – kommt es dann aber zu Problemen, verzögert sich das Projekt (da der Puffer schon aufgebraucht ist).

3 Quellen

  1. Kowarschick (PM-Skript): Wolfgang Kowarschick; Vorlesung Projektmanagement – Sommersemester 2015; Hochschule: Hochschule Augsburg; Adresse: Augsburg; Web-Link; 2015; Quellengüte: 4 (Skript), S. 36
  2. Goldratt (2002): Eliyahu M. Goldratt; Die kritische Kette − Ein Roman über das neue Konzept im Projektmanagement; Verlag: Campus Verlag; ISBN: 3593370913; 2002; Quellengüte: 5 (Buch)

4 Siehe auch